Lanzarote: Warum die Vulkaninsel sofort Eindruck macht

Palmen stehen auf schwarzem Vulkangestein vor sanften Vulkanhügeln unter wolkigem Himmel.

Lanzarote als Reiseziel: Beste Reisezeit, Strände, Highlights und Ausflüge 🌋

Lanzarote liegt im Atlantik vor der Küste Nordwestafrikas und gehört zu Spanien, genauer zu den Kanarischen Inseln. Schon beim Ankommen merkst du, dass die Insel anders aussieht als viele andere Urlaubsorte, weil hier nicht üppiges Grün dominiert, sondern Formen, Farben und weite Flächen. Dieses klare, offene Landschaftsgefühl macht Lanzarote sofort ruhig, selbst wenn du eigentlich nur ein paar Tage Sonne suchst.

Blick von einem Hügel auf eine helle Sandbucht mit türkisfarbenem Wasser und felsiger Küste.
Türkis, Sand und Weite, Lanzarote kann auch sanft und romantisch – Bildnachweis: Balate Dorin – iStock-ID: 1292123391

Berühmt ist Lanzarote vor allem für seine Vulkanlandschaften, die oft wie eine Mondkulisse wirken und dir das Gefühl geben, auf einer anderen Welt zu stehen. Du siehst erstarrte Lavafelder, schwarze und rötliche Böden, sanfte Krater und große Horizonte, die dir Raum im Kopf schaffen. Dazu kommen Strände, die von goldenen Buchten bis zu dunklen Lavasand-Ecken reichen, sodass du jeden Tag wählen kannst, ob du eher klassisch baden willst oder lieber eine wilder wirkende Küste suchst.

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Auf Lanzarote leben grob rund 167.000 Menschen, und trotzdem fühlt sich vieles entspannt an, weil die Orte überschaubar bleiben und die Natur den Ton angibt. Die Hauptstadt heißt Arrecife, und von dort aus erreichst du fast alles in kurzer Zeit, weil die Insel kompakt ist. Das ist praktisch, weil du nicht ständig lange Fahrten einplanen musst, sondern spontane Ausflüge leicht funktionieren, auch wenn du den Tag eigentlich langsam angehen willst.

Lanzarote gilt außerdem als eine der trockensten und sehr sonnenstabilen Inseln der Kanaren. Für viele ist das der Grund, warum die Insel sich wie ein Ganzjahresziel anfühlt, weil du auch außerhalb des Hochsommers oft gute Bedingungen für Strandtage und Outdoor-Touren hast. Gleichzeitig wirkt das Klima oft angenehm, weil der Wind die Insel begleitet und die Wärme dadurch weniger drückend rüberkommt.

Dazu kommt ein klarer, eigener Stil, weil César Manrique die Insel geprägt hat, indem er Architektur, Kunst und Natur bewusst zusammengeführt hat. Dadurch sieht vieles harmonischer aus, als man es von klassischen Ferienregionen kennt, und du hast oft das Gefühl, dass hier bewusst gestaltet wurde, ohne die Landschaft plattzumachen. Am Ende fühlt sich Lanzarote deshalb nicht wie „nur Strand“ an, sondern wie eine Insel, auf der du jeden Tag neu entscheiden kannst, ob du badest, wanderst, staunst oder einfach nur im Wind sitzt und schaust.

Bougainvillea und Palmen wachsen auf dunkler Erde über einer Bucht, unten laufen Menschen am Strand.
Lanzarote blüht auch, sogar direkt über dem Strand – Bildnachweis: Aiselin82 – iStock-ID: 1390935219

Die Kanaren kurz erklärt, damit du Lanzarote besser einordnest 🧭

Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik zwischen Europa und Afrika und sind als spanische Inselgruppe ein eigener kleiner Kosmos. Du merkst das schnell, weil sich jede Insel wie eine eigene Welt anfühlt, obwohl sie alle denselben „Kanarischen“ Grundton haben. Das Klima ist dabei nicht einfach nur „warm“, sondern wird stark von Höhe, Wind und Lage geprägt, weshalb du auf den Kanaren ganz unterschiedliche Reisegefühle findest, je nachdem, wohin du fährst.

Westliche Inseln wie La Palma oder La Gomera wirken oft grüner und dichter, weil sie mehr Höhenlagen und häufig eine andere Wolken- und Winddynamik haben. Dort fühlt sich die Natur oft üppiger an, Wege gehen schneller in Wälder über, und du bekommst dieses „Insel im Grün“-Gefühl, das fast wie ein kleiner Kontrast zur klassischen Strandvorstellung wirkt. Auf diesen Inseln passt Wandern besonders gut, weil die Landschaft schnell wechselt und du in kurzer Zeit viel Atmosphäre einsammelst.

Lanzarote und Fuerteventura sind dagegen meist trockener und haben dieses klare, weite Licht, das alles sehr offen wirken lässt. Hier fühlst du mehr Wind, mehr Weite und oft eine größere Ruhe, weil die Landschaft nicht voll ist, sondern eher aus Linien, Flächen und Farben besteht. Gerade an Tagen, an denen du nicht viel Programm willst, ist das unglaublich angenehm, weil dich die Umgebung automatisch runterholt.

Lanzarote ist dabei besonders, weil die Vulkanaktivität der Vergangenheit die Insel so stark geformt hat, dass Natur hier wie ein Kunstwerk wirkt. Lavafelder, Krater und dunkle Böden geben der Insel diesen fast surrealen Look, der sich sofort einprägt. Du hast ständig Motive, die anders sind als „typischer Urlaub“, und genau dadurch wird Lanzarote oft spannender, als man es erwartet.

Wenn du das richtig nutzt, denk bei den Kanaren weniger in „eine Insel ist die beste“, sondern in Charakter. Willst du grün und wanderlastig, suchst du dir eher eine westliche Insel. Willst du trocken, sonnig und weit, passen Lanzarote oder Fuerteventura oft besser. Und Lanzarote ist der Ort, an dem dich die Vulkane fast jeden Tag daran erinnern, dass hier die Landschaft die Hauptrolle spielt.

Schwarze Vulkanlandschaft mit runden Steinmulden und grünen Reben vor einem dunklen Vulkankegel.
Weinbau auf Lanzarote, geformt vom Vulkan und vom Wind – Bildnachweis: Dr Juergen Bochynek – iStock-ID: 2175304965

Lage und Landschaft, die du so schnell nicht vergisst 🌋

Lanzarote liegt am östlichen Rand der Kanaren und ist die viertgrößte Insel des Archipels. Die Fläche liegt bei rund 845 Quadratkilometern, und der höchste Punkt liegt bei ungefähr 670 Metern, weshalb Lanzarote eher weit und offen wirkt als hochalpin.

Genau diese Offenheit sorgt für das typische Inselgefühl, weil du fast ständig Horizont hast und das Licht viel Raum bekommt. Du fährst ein paar Minuten, und schon wirkt es wieder anders, weil die Landschaft nicht durch Höhe, sondern durch Formen und Farben wechselt. Das macht Lanzarote so angenehm, wenn du Weite liebst und nicht das Gefühl haben willst, in dichtem Grün „eingeschlossen“ zu sein.

Schwarze Lavafelder, rote Krater, helle Sandflächen und grüne Palmen in den Orten erzeugen einen Kontrast, der Lanzarote so fotogen macht, ohne dass es kitschig wirkt. Gerade weil die Insel so reduziert ist, wirken Farben stärker, und selbst einfache Motive sehen plötzlich besonders aus. Wenn du gern fotografierst oder einfach gern schaust, ist Lanzarote deshalb ein Ort, der jeden Tag neue Bilder liefert, ohne dass du dafür weit fahren musst.

Steinbrücke führt über ruhiges Wasser zu einer Uferpromenade mit weißen Gebäuden und Kirchturm.
Hafenflair auf Lanzarote mit Blick auf Wasser, Brücke und weißen Häusern – Bildnachweis: Meinzahn – iStock-ID: 468988684

Ein bisschen Geschichte, damit die Vulkaninsel Sinn ergibt 🏛️

Lanzarote ist nicht nur „schön“, sondern geologisch wirklich dramatisch, weil große Vulkanausbrüche im 18. und 19. Jahrhundert weite Teile der Insel verändert haben. Besonders prägend waren die Eruptionen von 1730 bis 1736, die ganze Landschaften unter Lava und Asche begraben haben, und später noch einmal Ausbrüche im Jahr 1824, die das Bild weiter geschärft haben. Genau deshalb wirken viele Flächen heute so, als wären sie erst gestern entstanden, obwohl die Natur längst wieder ihren eigenen Rhythmus darübergelegt hat.

Das erklärt auch, warum du diese gewaltigen Lavafelder und Kraterlandschaften siehst, die oft fast „frisch geformt“ aussehen. Du fährst durch dunkle Steinmeere, siehst rote und ockerfarbene Hänge und plötzlich wieder helle Sandflächen, und dieser Kontrast macht Lanzarote so besonders. Die Insel wirkt dadurch nicht wie ein klassisches Strandziel, sondern wie eine Bühne, auf der die Vulkane die Hauptrolle spielen und das Meer eher die zweite Ebene ist, die alles abrundet.

Später kam mit César Manrique eine moderne Prägung dazu, die du an vielen Orten spürst. Das Besondere ist nicht nur, dass es Kunst gibt, sondern wie sie gesetzt ist, nämlich so, dass sie die Landschaft rahmt und verstärkt. Aussichtspunkte, Kunstzentren und Architektur sind oft so gebaut, dass sie sich in die Umgebung einfügen, statt sie zu überdecken, und dadurch wirkt das Ganze sehr harmonisch und selten nach „Touristenkulisse“.

Genau das macht Lanzarote für viele so angenehm, weil es nicht nur um einzelne Sehenswürdigkeiten geht, sondern um ein Gesamtgefühl. Du hast Natur, die dich staunen lässt, und Gestaltung, die dir zeigt, wie bewusst man mit einem Ort umgehen kann. Wenn du Lanzarote so erlebst, merkst du schnell, dass die Insel nicht am stärksten ist, wenn du eine Liste abarbeitest, sondern wenn du dir Zeit für Licht, Weite und diese Aussichtspunkte nimmst, bei denen du einfach nur sitzt und schaust.

Am Ende fühlt sich Lanzarote dadurch wie eine Insel an, die dich jeden Tag neu entscheiden lässt, wie du sie nutzen willst. Mal gehst du raus in die Lavawelt, mal suchst du dir einen Strand, mal schaust du dir einen Ort an, in dem die Linien der Architektur bewusst ruhig bleiben. Und genau dieses Zusammenspiel aus Natur und Gestaltung gibt Lanzarote sein eigenes Gesamtgefühl, das man nicht so schnell vergisst.

Radfahrer steht mit Mountainbike auf karger Vulkanlandschaft und blickt auf Meer und roten Hügel.
Auf Lanzarote fühlt sich Radfahren an wie ein Trip durch eine andere Welt – Bildnachweis: Uwe Moser – iStock-ID: 1145485708

Anreise nach Lanzarote, so kommst du am einfachsten hin ✈️

Die meisten reisen per Flug an und landen am Flughafen César Manrique-Lanzarote, der häufig mit dem Kürzel ACE angegeben wird. Von dort bist du schnell in Arrecife, und genauso unkompliziert kommst du in Richtung Costa Teguise, Puerto del Carmen oder Playa Blanca, je nachdem, wo du wohnst und wie du deinen Urlaub aufbauen willst. Die Wege sind kurz, und genau das fühlt sich auf Lanzarote so angenehm an, weil du nach der Landung nicht erst stundenlang „weiterreisen“ musst, bevor der Urlaub beginnt.

Vor Ort ist ein Mietwagen oft die bequemste Lösung, wenn du viele Spots sehen willst. Damit kannst du Aussichtspunkte, Strände und kleine Orte flexibel kombinieren, spontan umplanen und auch mal nur für eine Stunde irgendwohin fahren, ohne den Tag komplett durchzutakten. Gerade auf Lanzarote funktioniert das gut, weil die Insel kompakt ist und du schnell von Küste zu Lava und wieder zurück wechseln kannst.

Wenn du entspannter reisen willst, klappt Lanzarote aber auch ohne Auto. Mit Bussen, Taxis und organisierten Touren erreichst du viele Klassiker, weil die wichtigsten Orte gut erschlossen sind und du dich nicht um Parken oder Routen kümmern musst. Das ist besonders praktisch, wenn du lieber einen festen Basisort hast und Ausflüge wie kleine Bausteine in den Tag setzt, statt jeden Tag komplett selbst zu fahren.

Am Ende hängt es nur davon ab, wie du reisen möchtest. Willst du maximale Freiheit und viele Stopps, ist das Auto ideal. Willst du weniger Organisation und mehr Urlaubstempo, reichen Bus, Taxi und Touren oft völlig aus, weil Lanzarote dir vieles leicht macht, sobald du einmal angekommen bist.

Freitaucherin taucht in türkisblauem Wasser über felsigem Meeresboden, kleine Fische schwimmen vorbei.
Ein stiller Moment unter Wasser vor Lanzarote – Bildnachweis: EyeEm Mobile GmbH – iStock-ID: 2182604174

Sommer und Winter im Unterschied, damit du richtig planst ☀️❄️

Im Sommer ist Lanzarote warm und sonnig, aber oft weniger drückend als viele Mittelmeerziele, weil der Passatwind und die Nähe zum Meer die Wärme abfedern. Du spürst fast immer eine leichte Brise, und genau das macht die Insel im Hochsommer so angenehm, weil du auch mittags noch gut draußen sein kannst. Strandtage, Bootsausflüge und Abende auf Terrassen funktionieren dann am einfachsten, weil die Orte im vollen Urlaubsmodus sind und du überall schnell etwas findest, das zu deinem Tag passt.

Gleichzeitig ist der Sommer natürlich auch die Zeit, in der es am vollsten wird. In beliebten Strandregionen merkst du den Andrang schneller, vor allem an Hotspots, die jeder sehen will. Wenn du es entspannter willst, hilft ein früher Start, weil du dann mehr Platz hast, das Licht schöner ist und die Spots noch nicht so „aufgeladen“ wirken. So bekommst du die Strandtage in der besten Version, ohne dass es sich nach Hochsaison-Stress anfühlt.

Im Winter wird Lanzarote zu einer Insel für Licht und Bewegung. Die Tage bleiben häufig mild, und du kannst sehr gut wandern, Rad fahren und Sightseeing machen, ohne dass Hitze alles bestimmt. Gerade dann wirkt die Vulkanlandschaft oft noch klarer, weil das Licht tief steht und die Kontraste stärker sind. Viele empfinden diese Zeit als besonders ruhig, weil du mehr Luft zwischen den Momenten hast und die Insel sich offener anfühlt.

Viele Restaurants und Orte bleiben geöffnet, weil Lanzarote ein klassisches Wintersonnenziel ist. Einzelne Strandservices können je nach Ort und Abschnitt saisonal geringer ausfallen, aber das stört oft weniger, weil du im Winter sowieso mehr unterwegs bist. Du planst dir ein paar starke Spots, machst zwischendrin Pausen am Meer und setzt dich abends irgendwo hin, ohne dass du das Gefühl hast, du müsstest schnell sein.

Für viele ist gerade der Winter ideal, weil du das Inselgefühl bekommst, ohne dass sich alles nach Hochsaison anfühlt. Du hast Zeit für Aussichtspunkte, kleine Orte und Spaziergänge am Wasser, und du kannst Lanzarote als Ganzjahresziel erleben, nicht nur als Sommerinsel. Wenn du gern aktiv bist und trotzdem Sonne willst, ist das eine der besten Kombinationen, die Lanzarote zu bieten hat.

Weite Küste mit türkisblauem Wasser, hellem Strand und Hotelanlagen, dahinter liegen braune Berge.
Ein Panorama auf Lanzarote, bei dem Meer und Stadt ineinanderfließen – Bildnachweis: Balate Dorin – iStock-ID: 2015645814

Beste Reisezeit, je nachdem was du willst 🌤️

Wenn du eine Mischung aus Strand und Aktivprogramm suchst, sind Frühling und Herbst für viele perfekt, weil das Wetter angenehm ist und du tagsüber viel unternehmen kannst, ohne dass es sich nach Hochsommer anfühlt. Du kannst wandern, Aussichtspunkte mitnehmen und trotzdem noch an den Strand, ohne dass der Tag nur aus Hitze-Management besteht.

Wenn dein Fokus klar auf Baden und langen Sommerabenden liegt, ist der Sommer die klassische Wahl, besonders in den Küstenorten, weil dann alles auf Urlaub eingestellt ist und du die Abende draußen am leichtesten genießt. Gleichzeitig lohnt sich oft ein früher Start bei Hotspots, damit du die Insel entspannter erlebst.

Wenn du vor allem Natur, Vulkanlandschaft, Fotospots und Ausflüge willst, ist der Winter oft überraschend stark, weil du tagsüber angenehm unterwegs bist und trotzdem viel Licht bekommst. Genau dann wirkt Lanzarote oft noch klarer und ruhiger, weil weniger los ist und die Landschaft mehr Raum bekommt.

Lanzarote gilt als Insel mit ganzjährig milden Durchschnittswerten, was den Ganzjahrescharakter gut erklärt. Am Ende entscheidest du nicht nur nach Temperatur, sondern nach Gefühl, denn Lanzarote kann je nach Saison Strandinsel, Outdoor-Insel oder eine Mischung aus beidem sein, und genau das macht sie so flexibel.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die Lanzarote ausmachen 🌋

Lanzarote hat viele schöne Orte, aber ein paar Highlights gehören praktisch zur Insel-DNA.

Nationalpark Timanfaya, die Feuerberge als Gänsehautmoment

Timanfaya ist das große Vulkan-Highlight auf Lanzarote, weil du dort eine Landschaft siehst, die sich wirklich wie eine andere Welt anfühlt. Schon die ersten Blicke wirken surreal, weil die Flächen so weit sind und die Formen so klar, dass du automatisch langsamer wirst. Es ist kein Ort, der dich mit Details überlädt, sondern einer, der über Weite und Stimmung funktioniert.

Du erlebst Lavaflächen, Krater und Farben zwischen Schwarz, Rot und Ocker, die je nach Licht komplett anders wirken. An einem Tag wirkt alles hart und kontrastreich, am nächsten Tag fast weich und warm, obwohl du am gleichen Punkt stehst. Genau dieses Spiel mit Licht macht Timanfaya so fotogen, weil die Landschaft ständig neue Bilder liefert, ohne dass du viel dafür tun musst.

Besonders beeindruckend wird der Park, wenn du dir Zeit nimmst und nicht nur „kurz hin und weg“ machst. Setz dich zwischendrin einfach hin, schau in die Ferne und lass die Weite auf dich wirken, denn erst dann merkst du, wie groß das Ganze eigentlich ist. Wenn du ruhig bleibst, spürst du auch, wie still es dort sein kann, obwohl es ein sehr bekannter Ort ist.

Timanfaya ist deshalb am stärksten, wenn du dir bewusst ein kleines Tempo gibst. Du gehst nicht nur von Punkt zu Punkt, sondern lässt Blickmomente zu und nimmst die Landschaft als Erlebnis mit. Dann bleibt nicht nur ein Foto im Kopf, sondern dieses Gefühl, wirklich auf einer Vulkaninsel zu stehen.

Jameos del Agua und Cueva de los Verdes, wenn Natur zur Bühne wird

Diese Orte zeigen Lanzarote von seiner kreativsten Seite, weil Höhlen- und Lavaraumlandschaften genutzt wurden, ohne sie zu zerstören. Du spürst dort sofort, dass nicht einfach etwas „hingebaut“ wurde, sondern dass die Natur der eigentliche Hauptdarsteller bleibt. Die Architektur hält sich zurück, damit Fels, Licht, Wasser und Schatten wirken können, und genau dadurch fühlt sich der Besuch oft wie ein Mix aus Museum, Aussichtspunkt und Naturwunder an.

Jameos del Agua gilt dabei als eines der ersten großen Kunst- und Kulturzentren, die mit Manriques Idee entstanden sind, Natur nicht zu überformen, sondern bewusst zu inszenieren. Du gehst durch Lavahöhlenräume, schaust in Öffnungen, in denen plötzlich Himmel auftaucht, und merkst, wie stark so ein Ort sein kann, wenn er mit Respekt gestaltet wurde. Alles wirkt harmonisch, weil Materialien und Formen so gewählt sind, dass sie sich in die Vulkanwelt einfügen, statt sie zu überdecken.

Das Besondere ist, dass diese Manrique-Orte nicht nur „Sehenswürdigkeiten“ sind, sondern ein Gesamtgefühl erzeugen. Du bist gleichzeitig in einer geologischen Kulisse und in einem Kunstkonzept, das dich langsamer werden lässt. Wenn du dir Zeit nimmst und nicht durchläufst, merkst du, wie sehr Lanzarote hier seine Identität zeigt, weil Natur und Gestaltung in einem ruhigen Rhythmus zusammenkommen.

Mirador del Río und der Blick auf La Graciosa

Der Norden von Lanzarote ist perfekt, wenn du Weite liebst und gern das Gefühl hast, dass der Horizont kein Ende hat. Von oben wirkt der Ozean riesig, und allein dieses Blau macht den Kopf ruhig, weil es so offen ist. Du stehst da, schaust, und merkst sofort, dass Lanzarote nicht nur über Orte funktioniert, sondern über Blickmomente.

Von hier aus siehst du La Graciosa wie ein kleiner Punkt im Wasser, der plötzlich sehr nah wirkt und gleichzeitig wie ein Versprechen. Genau dieser Blick macht Lust auf den nächsten Tag, weil du dir sofort vorstellen kannst, wie du rüberfährst, langsamer wirst und noch einmal ein anderes Inseltempo bekommst. Es ist einer dieser Momente, in denen Lanzarote besonders stark ist, weil du nicht nur „guckst“, sondern wirklich träumst.

La Geria, die Weinlandschaft, die du so nur hier siehst 🍇

Hier wird die Vulkanasche plötzlich zur Hilfe, weil sie wie ein natürlicher Speicher funktioniert. Sie nimmt nachts und bei feuchter Luft Wasser auf, hält die Feuchtigkeit länger im Boden und schützt gleichzeitig vor direkter Verdunstung, wenn die Sonne am Tag wieder stark wird. Genau dadurch kann auf einer sonst sehr trockenen Insel überhaupt Landwirtschaft funktionieren, und du verstehst schnell, warum Lanzarote dafür berühmt ist.

Besonders beim Weinbau ist das faszinierend, weil die Reben nicht einfach „normal“ in Reihen stehen, sondern oft in Mulden gepflanzt werden. Diese Mulden wirken wie kleine Krater, die die Pflanze zusätzlich schützen, und die niedrigen Steinwälle bremsen den Wind, damit die Reben nicht austrocknen oder beschädigt werden. Das sieht nicht nur ungewöhnlich aus, es fühlt sich auch logisch an, weil du hier ganz direkt siehst, wie sich Menschen an eine Vulkaninsel angepasst haben.

Selbst wenn du keinen Wein trinkst, lohnt sich die Gegend, weil das Landschaftsbild mit den Mulden und Reben einzigartig ist. Du hast diese dunkle, körnige Asche, dazwischen die grünen Pflanzen, und darüber ein helles, oft sehr klares Licht. Das wirkt fast wie ein Kunstwerk aus Natur und Handwerk, und genau deshalb ist es auch als Fotospot so stark.

Am schönsten ist es oft, wenn du dir Zeit nimmst, nicht nur kurz anzuhalten, sondern ein bisschen zu schauen. Dann merkst du, wie still diese Flächen wirken können und wie stark der Kontrast aus Schwarz, Grün und Himmel ist. Und genau dadurch bleibt die Region nicht nur als „Wein-Thema“ hängen, sondern als ein Ort, der Lanzarotes Charakter richtig gut erklärt.

El Golfo und die wilden Küstenpunkte

Die Westküste von Lanzarote liefert dramatische Küste, Wind und schwarze Lava, und genau dadurch fühlt sie sich wie die wilde Seite der Insel an. Hier ist weniger „Baden“ und mehr „Schauen“, weil das Meer oft kräftiger ist und die Landschaft härter wirkt. Wenn du das magst, bekommst du genau dieses Naturgefühl, bei dem du nicht viel tun musst, außer stehen zu bleiben und zuzuhören.

El Golfo ist ein Klassiker für Kontrastfarben, weil du dort dieses starke Zusammenspiel aus dunklem Vulkangestein, hellem Licht und dem Wasser hast, das je nach Blickwinkel komplett anders wirkt. Die Szene sieht fast gemalt aus, aber sie ist echt, und gerade das macht sie so beeindruckend. Du merkst, wie sehr Lanzarote über Farben funktioniert, wenn die Natur hier so klar voneinander getrennte Flächen zeigt.

Spots wie Los Hervideros wirken wie Naturkino, wenn die Wellen arbeiten. Du stehst über den Lavaformationen, spürst den Wind und siehst, wie das Wasser in Spalten drückt und wieder rauspeitscht. Das ist kein Ort zum Eilen, sondern ein Ort, an dem du ein paar Minuten einfach schaust, weil sich das Schauspiel ständig verändert.

Wichtig ist nur, dass du an der Westküste etwas Abstand hältst, wenn es windig ist oder die Brandung stark. Die Steine können rutschig sein, und die Wellen sind hier kein Deko-Element, sondern Kraft. Wenn du das respektierst, ist die Westküste einer der Orte, an denen Lanzarote am stärksten wirkt, weil sie dich mit echter Naturwucht abholt.

Breiter Sandstrand mit vielen blauen Sonnenschirmen und Liegen an einer ruhigen Bucht.
Ein langer Strandbogen auf Lanzarote, geschniegelt und entspannt – Bildnachweis: Michael Shannon – iStock-ID: 1482140165

Die schönsten Strände auf Lanzarote, je nach Stimmung 🏖️

Lanzarote hat nicht nur „den einen“ Strand, sondern sehr unterschiedliche Strandtypen.

Papagayo, die Postkartenbuchten im Süden

Papagayo liegt im Süden bei Playa Blanca und ist als Buchtlandschaft im Naturgebiet Los Ajaches bekannt. Hier bekommst du nicht „einen“ Strand, sondern mehrere kleine Buchten, die sich anfühlen wie Naturzimmer zwischen Felsen und hellem Sand. Genau das macht den Ort so beliebt, weil du dir deinen Spot suchen kannst und es trotzdem nicht nach großem Strandbetrieb wirkt.

Das Wasser wirkt dort oft sehr klar, besonders wenn es windarm ist. Dann siehst du den Grund, die Farben sind intensiv, und Baden fühlt sich leicht an, weil die Buchten geschützter wirken als offene Küstenabschnitte. Wenn du gern schnorchelst oder einfach nur dieses „türkis anschauen“ magst, bist du dort genau richtig.

Am schönsten ist Papagayo, wenn du früh kommst. Dann sind die Buchten ruhiger, das Licht ist weicher, und du bekommst dieses Gefühl, dass du gerade erst den Tag aufschließt, bevor alle anderen da sind. So wirkt Papagayo nicht wie ein Hotspot, sondern wie ein kleiner Naturmoment, den du dir selbst gebaut hast.

Famara, wenn du Weite und Wellen liebst

Famara ist groß, offen und wirkt fast ein bisschen wild, weil hier nicht die geschützte Bucht den Ton angibt, sondern der Atlantik. Du stehst am Strand und hast sofort dieses Gefühl von Weite, Wind und Raum, als würde die Insel hier einmal tief durchatmen. Genau deshalb wirkt Famara so besonders, weil es weniger „Postkarte“ ist und mehr echtes Küstengefühl.

Der Strand ist perfekt, wenn du Surfen spannend findest, weil die Wellen und der offene Charakter genau das liefern, was viele suchen. Selbst wenn du nicht surfst, lohnt es sich, einfach zu laufen, zu schauen und die Kraft des Meeres zu spüren, weil Famara dir dieses Naturkino gibt, das ständig in Bewegung ist. Du merkst hier schnell, dass Lanzarote nicht nur Sonne und Lava kann, sondern auch Atlantik in groß.

Wenn du einfach dieses Gefühl willst, dass der Atlantik die Regie übernimmt, ist Famara genau richtig. Du kommst hin, musst nichts tun, und trotzdem passiert etwas, weil Wind, Wellen und Weite sofort Stimmung machen. Und genau das bleibt oft hängen, weil Famara nicht „perfekt geschniegelt“ sein will, sondern genau durch seine Offenheit wirkt.

Playa Blanca und Umgebung, wenn du es bequem willst

Rund um Playa Blanca findest du viele zugängliche Strandabschnitte und Promenaden, und genau das ist ideal, wenn du mit Familie reist oder einfach kurze Wege möchtest. Du kannst morgens kurz an den Strand, mittags etwas essen, nachmittags wieder raus und musst dafür nicht jedes Mal ins Auto steigen. Diese Nähe macht den Urlaub entspannt, weil der Tag automatisch leicht planbar wird.

Die Promenaden sind perfekt für Spaziergänge am Wasser, gerade am späten Nachmittag, wenn das Licht weicher wird und die Stimmung ruhiger ist. Du bekommst Meerblick, Bewegung und gleichzeitig genug Möglichkeiten für Pausen, weil Cafés und Restaurants oft nicht weit sind. So fühlt sich Playa Blanca sehr komfortabel an, weil du Strand und Ortgefühl in einem hast, ohne viel Organisation.

Costa Teguise, wenn du Strand und Infrastruktur kombinieren willst

Costa Teguise ist praktisch, weil du viele Services, Restaurants und eine gute Basis für Tagesausflüge hast. Du musst nicht lange suchen, weil vieles in Reichweite ist, und genau das macht den Alltag im Urlaub leicht. Du kannst morgens entspannt starten, tagsüber einen Spot auf der Insel mitnehmen und abends wieder in einen Ort zurückkommen, der gut funktioniert.

Das passt besonders gut, wenn du keinen reinen Natururlaub willst, sondern Urlaub mit Komfort. Du bekommst die Mischung aus Strandnähe, Infrastruktur und kurzen Wegen, ohne dass es sich nach „nur Hotelzone“ anfühlt. Und weil Lanzarote kompakt ist, bleibt Costa Teguise trotzdem ein guter Ausgangspunkt, um Vulkanlandschaften, Küsten und kleine Orte zu kombinieren.

Viele Kakteen wachsen in schwarzer Vulkanerde, im Hintergrund steht eine weiße Windmühle.
Ein Kaktusgarten auf Lanzarote, der wie ein kleines Freiluftmuseum wirkt – Bildnachweis: Allard1 – iStock-ID: 815287386

Ausflüge, die deinen Lanzarote-Urlaub richtig rund machen 🚗

Lanzarote ist perfekt für Tagesausflüge, weil du selten lange Fahrzeiten hast und deshalb auch mit wenig Planung viel Inselgefühl einsammeln kannst. Du kannst dir den Tag wie ein kleines Menü bauen, bei dem du morgens etwas Großes siehst, mittags eine Pause am Meer machst und am Nachmittag noch einen Blickmoment mitnimmst, ohne dass es sich nach Stress anfühlt. Genau diese kurzen Distanzen sind ein echter Bonus, weil du spontan bleiben kannst und trotzdem das Gefühl hast, richtig viel erlebt zu haben.

Ein Klassiker ist ein Inseltag von Süd nach Nord. Du startest morgens mit einer Vulkanlandschaft, damit du dieses „andere Welt“-Gefühl gleich am Anfang bekommst. Danach passt mittags eine Küste oder eine ruhige Bucht, weil du den Kontrast zwischen Lava und Meer besonders stark spürst, wenn du dazwischen einmal kurz runterfährst. Am Nachmittag funktioniert dann ein Aussichtspunkt im Norden sehr gut, weil das Licht oft weicher wird und du die Weite noch einmal ganz anders wahrnimmst. Wenn du so planst, bleibt der Tag abwechslungsreich, aber er fühlt sich trotzdem leicht an, weil du nicht ständig umziehen oder lange fahren musst.

Sehr lohnend ist auch ein Besuch in Teguise, weil du dort Altstadtgefühl bekommst und Lanzarote mal ohne Strandkulisse erlebst. Du bummelst durch Gassen, setzt dich in ein Café und merkst, dass die Insel auch „Ort“ kann, nicht nur Landschaft. Arrecife ist wiederum gut für einen Abend, wenn du Stadtleben, Meerpromenade und lokale Atmosphäre willst. Du kannst dort entspannt spazieren gehen, etwas essen und den Tag ausklingen lassen, ohne dass du wieder ein großes Programm brauchst.

Wenn du Lust auf einen echten Tapetenwechsel hast, dann mach La Graciosa als Tagestrip. Du fährst nach Órzola, nimmst die Fähre und bist plötzlich in einer ruhigeren Inselwelt, in der alles ein bisschen langsamer wirkt. Dort passen kurze Wege, Strandpausen und einfach schauen, weil die Insel über Ruhe und Weite funktioniert. Wenn du dir dafür ein bisschen Zeit nimmst und nicht alles in zwei Stunden pressst, wird der Ausflug zu einem richtig schönen Kontrast, der Lanzarote noch einmal anders erklärt.

Am Ende ist Lanzarote genau dann am stärksten, wenn du dir pro Tag nur ein paar klare Bausteine setzt. Dann hast du genug Struktur, aber auch genug Luft für spontane Stopps, Fotomomente und Pausen im Wind. So bleibt jeder Tag wie ein kleiner Inseltag, der sich nicht nach Abarbeiten anfühlt, sondern nach Urlaub.

Was man auf Lanzarote gerne isst 🍽️

Kulinarisch ist Lanzarote sehr bodenständig und typisch kanarisch. Du findest viel Fisch und Meeresfrüchte, oft schlicht gegrillt, weil Qualität hier mehr zählt als große Show. Genau das passt zur Insel, weil Essen hier oft so wirkt, als müsste es nur gut sein und nicht laut.

Ein Klassiker sind Papas arrugadas, diese kleinen kanarischen Salzkräuterkartoffeln. Dazu kommt fast immer Mojo, entweder rot oder grün, und das schmeckt sofort nach Urlaub, weil es würzig, frisch und unkompliziert ist. Wenn du nur ein Gericht probierst, das wirklich „Kanaren“ sagt, dann ist es genau diese Kombination.

Viele mögen außerdem Ziegenkäse von den Kanaren. Der passt super als kleine Vorspeise oder als Snack zu einem Glas Wein, und er wirkt oft angenehm klar im Geschmack. In der Inselküche tauchen auch Eintöpfe und einfache Hausgerichte auf, die nach Wandertag und Meerluft besonders gut funktionieren, weil sie warm, sättigend und ehrlich sind.

Dazu passt ein Glas Wein aus La Geria, wenn du diese Vulkan-Weinwelt einmal probieren willst. Selbst wenn du kein großer Weinfan bist, ist das spannend, weil du schmeckst, dass die Insel anders ist. Und genau so fühlt sich Lanzarote-Küche am Ende an, nämlich nicht wie eine Liste, sondern wie ein kleines Inselgefühl auf dem Teller.

Wie teuer ist Lanzarote ungefähr 💶

Lanzarote kann sehr planbar sein, weil du sowohl einfache Apartments als auch gehobene Hotels findest und dein Budget dadurch gut steuern kannst. Du kannst es schlicht halten und dafür mehr Ausflüge machen, oder du gönnst dir mehr Komfort vor Ort und machst den Tag langsamer. Beides funktioniert, weil die Insel viele Optionen bietet, ohne dass du das Gefühl hast, du müsstest dich festlegen.

In der Hochsaison sind Unterkünfte und Mietwagen oft deutlich teurer, weil Nachfrage und Verfügbarkeit schnell kippen. Winter und Schulterzeiten bringen häufig ein besseres Preisgefühl, weil du oft mehr Auswahl hast und nicht alles sofort ausgebucht wirkt. Wenn du flexibel bist, spürst du den Unterschied besonders bei Unterkünften mit guter Lage.

Essen ist ebenfalls gut steuerbar, weil du von Snackbars bis zu sehr guten Fischrestaurants alles bekommst. Du kannst mittags unkompliziert essen und abends gezielt einen schönen Platz wählen, ohne dass du jeden Tag Fine Dining machen musst. Wenn du sparen willst, funktioniert eine Basis mit Küche sehr gut, weil du Frühstück und ein paar einfache Mahlzeiten selbst machst und dir dann nur die Momente gönnst, die sich wirklich lohnen.

Wenn du dir etwas gönnen willst, investierst du eher in Lage und Ausblicke. Lanzarote lebt von Licht, Weite und Landschaft, und genau das fühlt sich am schönsten an, wenn du morgens aufwachst und sofort Meer oder Vulkanhorizont siehst. So wird der Urlaub nicht zwingend teurer, sondern wertiger, weil du genau dort investierst, wo Lanzarote am stärksten ist.

Palmen stehen auf schwarzem Vulkangestein vor sanften Vulkanhügeln unter wolkigem Himmel.
Vulkanland und Palmen wirken auf Lanzarote wie ein Kontrast-Postkartenmotiv – Bildnachweis: Balate Dorin – iStock-ID: 1194523751

Für wen Lanzarote besonders gut geeignet ist ✅

Lanzarote ist perfekt für alle, die Strand wollen, aber schnell gelangweilt sind, wenn es nur Strand ist. Du kannst morgens baden und nachmittags schon wieder in einer Vulkanlandschaft stehen, die sich wie eine andere Welt anfühlt. Genau diese Abwechslung macht die Insel so stark, weil du deinen Urlaub jeden Tag neu nach Stimmung bauen kannst.

Paare lieben Lanzarote oft wegen der Aussichtspunkte und der Abendstimmung. Das Licht wird weich, die Farben werden klarer, und viele Orte fühlen sich dann ruhiger an, selbst wenn tagsüber mehr los war. Familien mögen die kurzen Wege und die unkomplizierte Logistik, weil du schnell am Strand bist, schnell wieder zurückkommst und Ausflüge nicht gleich den ganzen Tag auffressen. Aktive finden Wanderungen, Radtouren und Wassersport, und genau das passt gut zur Insel, weil du draußen viel machen kannst, ohne dass es ständig nach großer Expedition wirkt.

Wenn du absolute Windstille und „Badewannenmeer“ erwartest, musst du Lanzarote bewusst wählen. Der Atlantik und der Passatwind sind hier Teil des Charakters, und an manchen Tagen merkst du das deutlich. Dafür ist genau dieser Wind auch ein Vorteil, weil er die Insel frischer hält und die Wärme oft angenehmer macht als in Regionen, in denen die Luft steht.

Am Ende ist Lanzarote am besten für Menschen, die gern schauen, sich bewegen und zwischendrin baden. Wenn du den Wind als Teil des Erlebnisses annimmst, wirkt die Insel nicht anstrengend, sondern lebendig. Und genau dann bleibt Lanzarote nicht nur als Badeziel im Kopf, sondern als Insel, die mehr kann, als man vorher denkt.

Lanzarote ist ein Reiseziel, das dich mit Sonne abholt, aber mit Landschaft festhält

Im Sommer ist es die klare Strandinsel mit langen Abenden, im Winter wird es die Outdoor-Insel für Licht, Weite und Ausflüge ohne Hitze. Wenn du Lanzarote am schönsten erleben willst, plan nicht jeden Tag voll, sondern mische einen starken Naturtag mit einem leichten Strandtag, weil genau dieser Rhythmus zur Insel passt. Willst du Lanzarote eher als Badeurlaub mit Papagayo und Playa Blanca nutzen oder reizt dich mehr die Vulkanrunde mit Timanfaya und dem Norden.

Warst du schon mal auf den Kanaren? Welche Insel hast du besucht und was hat dir am meisten gefallen? Wir freuen uns über zahlreiche Kommentare.