Sonne pur im Winter: Diese zwei Reiseziele lohnen sich Ende Februar wirklich
Ende Februar ist perfekt, wenn du kurz raus willst, aber nicht bis zum Sommer warten möchtest. Die Tage sind oft schon wieder spürbar länger, und genau das macht diese Zeit so angenehm für einen Tapetenwechsel. Du kannst dir die Stimmung aussuchen, die dir gerade guttut. Du kannst Sonne ☀️ tanken und einmal komplett abschalten.

In diesem Artikel bekommst du zwei Ziele, die Ende Februar besonders gut funktionieren und die du ohne ewig lange Planung hinbekommst. Ich zeige dir Teneriffa und Madeira. Das sind zwei komplett verschiedene Welten, und genau deshalb kannst du hier so gut vergleichen. Du bekommst pro Ort alles von Anreise bis Budgetgefühl, damit du schnell siehst, was realistisch zu deinen Tagen passt.
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Damit du ein klares Gefühl für Größe und Trubel bekommst, nenne ich die Einwohnerzahlen grob gerundet. Außerdem findest du pro Ort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, passende Ausflüge und ein paar ehrliche Hinweise, für wen es wirklich passt und für wen eher nicht. So sparst du dir das endlose Vergleichen zwischen zehn Tabs und bekommst stattdessen vier saubere Optionen, die du direkt gegeneinander abwägen kannst. Sollten dir die Informationen nicht reichen, kannst du immer noch eien Suchmaschine besuchen.
Am Ende hast du zwei klare Richtungen, von mildem Inselklima über mediterrane Momente direkt im Winter.

Teneriffa
Teneriffa hat grob rund 970.000 Einwohner und wirkt je nach Ecke wie zwei Urlaube in einem. Du merkst das oft schon nach den ersten Tagen, weil die Insel dir sehr schnell verschiedene Stimmungen anbietet. Einmal dieses leichte Feriengefühl mit Sonne und Meer. Und einmal ein grüneres, ruhigeres Teneriffa, das sich viel lokaler anfühlt und dich mehr in den Alltag hineinzieht.
Der Süden ist häufig sonniger und trockener und fühlt sich nach klassischem Strandurlaub an. Du hast Promenaden, Cafés und viele kleine Routinen, die sich komplett nach draußen leben anfühlen. Du kannst hier sehr einfach abschalten, weil alles auf Urlaub ausgelegt ist. Gleichzeitig hast du aber auch genug Möglichkeiten für kleine Abwechslung, wenn du nicht jeden Tag nur am Wasser sein willst.

Der Norden ist grüner und oft etwas ruhiger, mit mehr lokalen Vierteln, kleineren Buchten und einem anderen Tempo. Dort wirkt vieles ursprünglicher, und du bekommst mehr dieses Gefühl von Inselalltag. Das passt besonders gut, wenn du gern bummelst, kleinere Orte magst und dich nicht nur in Ferienzonen bewegst.
Ende Februar funktioniert Teneriffa besonders gut, wenn du Wärme suchst, aber trotzdem Lust auf Ausflüge hast. Du kannst Strandtage einbauen, ohne dass die Reise nur daraus besteht. Du nimmst Berge, Aussichtspunkte und schöne Städte mit, und genau diese Mischung macht die Insel in dieser Zeit so stark, weil sie sich leicht anfühlt und trotzdem abwechslungsreich bleibt.
Geschichte
Die Inselkultur ist älter als der moderne Tourismus, und genau das spürst du besonders in Orten, die eher nach Alltag aussehen als nach Resort. Dort geht es weniger um perfekte Promenaden und mehr um kleine Plätze, Bäckereien, Märkte und ganz normale Straßen, in denen Menschen ihren Tag leben. Für dich ist das Ende Februar ein echter Vorteil, weil du die Insel viel unmittelbarer erlebst und nicht das Gefühl hast, dass alles nur auf Hochsaison eingestellt ist.
In San Cristóbal de La Laguna bekommst du ein historisches Zentrum, in dem du einfach durch Gassen läufst und plötzlich in einer komplett anderen Stimmung bist. Du wechselst von Urlaubstempo zu Stadtgefühl, ohne große Strecke und ohne lange Planung. Genau solche Orte sind perfekt, wenn du dich nicht nur „warm“ fühlen willst, sondern auch inspiriert. Du gehst ein bisschen bummeln, setzt dich auf einen Kaffee und merkst, wie schnell Teneriffa dich in seinen Rhythmus zieht.
Spannend ist das, weil es dir Ende Februar diese Mischung gibt, die im Sommer oft untergeht. Du kannst Stadt, Natur und Meer ganz leicht kombinieren. Du machst vormittags einen Ausflug, mittags ein bisschen Kultur und am Nachmittag noch ans Wasser. So wirkt Teneriffa nicht wie ein reiner Strandurlaub, sondern wie eine kleine Reise mit vielen Facetten.
Lage und Anreise
Teneriffa liegt im Atlantik bei den Kanaren und ist per Flug sehr gut erreichbar. Meist landest du im Süden, und genau das passt für viele, weil du schnell in den Urlaubsmodus kommst und die typischen Strandorte nicht weit weg sind. Nach der Landung geht es meistens ganz unkompliziert weiter, entweder mit dem Bus, mit Taxi oder mit einem Mietwagen, je nachdem, wie flexibel du unterwegs sein willst.

In den Strandorten kommst du auch ohne Auto gut klar, weil vieles nah beieinander liegt und du für kurze Wege nicht zwingend fahren musst. Wenn du aber mehr als nur Strand willst, also auch Städte, grüne Ecken oder Aussichtspunkte, dann wird ein Mietwagen oft entspannter. Du sparst dir Wartezeiten und kannst deine Tage so bauen, wie es gerade passt, besonders wenn du spontan entscheiden willst, ob du heute Richtung Norden oder Richtung Berge fährst.
Wenn du mehr als nur Strand willst, lohnt sich eine Unterkunft, die dir sowohl den Süden als auch den Norden erreichbar hält. Dann musst du nicht jeden Tag lange Strecken fahren, sondern kannst die Insel smarter aufteilen. Du machst ein paar Tage mit Sonne und Meer, schiebst Kultur und Natur dazwischen und bekommst am Ende genau dieses Teneriffa-Gefühl, das wie zwei Urlaube in einem wirkt, ohne dass es anstrengend wird.
Infrastruktur vor Ort
In den touristischen Zonen klappt vieles ohne Auto, weil Busse regelmäßig fahren und kurze Taxistrecken oft gut bezahlbar sind. Du kannst dir den Urlaub damit sehr bequem machen, weil du nicht ständig nach Parkplätzen suchen musst und trotzdem flexibel bleibst. Gerade wenn du in einem Strandort wohnst, erledigst du vieles einfach zu Fuß, und für alles, was weiter weg ist, nutzt du Bus oder Taxi.
Supermärkte findest du fast überall, und das ist ein echter Vorteil, weil du dir ohne Aufwand Wasser, Snacks und Kleinigkeiten für den Strand holen kannst. Restaurants gibt es in allen Preislagen, von sehr einfach bis richtig gut, und genau das macht Teneriffa so angenehm. Du kannst an einem Tag günstig essen und am nächsten Abend bewusst in ein schönes Lokal gehen, ohne dass du deine Planung komplett ändern musst.
An vielen Stränden im Süden sind Toiletten, Duschen und Liegen üblich, und das gibt ein gutes Sicherheitsgefühl, weil du weißt, dass der Strandtag unkompliziert bleibt. Für Familien ist das oft perfekt, weil die Wege kurz sind und sich alles gut kombinieren lässt. Unterkunft, Essen und Meer liegen nah beieinander, und dadurch wirkt der Urlaub entspannter, weil du nicht jeden Tag große Logistik im Kopf hast.
Sommer und Winter im Vergleich
Im Sommer ist es voller und strandlastiger, und manche Orte wirken dann deutlich touristischer. Du merkst das an volleren Promenaden, mehr Trubel in den Zentren und daran, dass vieles stärker auf Badeurlaub getaktet ist. Das kann super sein, wenn du genau dieses Feriengefühl willst, aber es fühlt sich eben weniger flexibel an, weil viele Spots zeitweise sehr gefragt sind.
Ende Februar ist es milder, und genau dadurch macht es mehr Spaß, tagsüber aktiv zu sein. Du kannst Aussichtspunkte, kleine Wanderungen und Städte viel entspannter mitnehmen, ohne dass du bei jeder Treppe sofort nach Schatten suchst. Das Tempo wird angenehmer, weil du länger draußen bleiben kannst, ohne dass die Hitze dich ausbremst.

Wenn du gern kombinierst, ist das oft die angenehmere Zeit. Du schaffst Strand und Meer, aber genauso gut Natur und Stadt, und die Tage fühlen sich weniger nach „nur Sonne“ an. Genau so wirkt Teneriffa Ende Februar vielseitiger, weil du Inselmomente bekommst, die im Hochsommer oft untergehen.
Beste Reisezeit
Ende Februar ist ideal für alle, die Sonne und Abwechslung wollen, aber keine Hochsaisonmassen. Du bekommst milderes Wetter, kannst viel draußen machen und hast trotzdem dieses Urlaubsgefühl, ohne dass alles voll und hektisch wirkt. Genau dadurch fühlt sich die Insel leichter an, weil du spontaner sein kannst und nicht jeden Schritt planen musst.
Wenn dein Fokus reiner Badeurlaub mit langen Meerestagen ist, ist später im Jahr oft angenehmer, weil Wasser und Strandtage dann konstanter sind. Ende Februar passt dagegen besonders gut, wenn du eine aktive Auszeit willst. Du kombinierst Strandmomente mit Ausflügen, kleinen Wanderungen, Aussichtspunkten und Stadtbummeln, ohne dass dich die Hitze ausbremst.
Top Sehenswürdigkeiten im Ort
Der Teide-Nationalpark ist das große Highlight, weil sich die Landschaft dort wirklich wie eine andere Welt anfühlt. Du fährst hoch und merkst plötzlich, wie sich Farben, Luft und Weite verändern. Die Lavaflächen, die Formen der Felsen und die klare Sicht wirken fast surreal, vor allem wenn der Himmel mitspielt. Wenn du früh hochfährst, ist es oft ruhiger, das Licht ist weicher und du bekommst dieses Gefühl, dass du die Landschaft ganz für dich hast. Nimm dir trotzdem etwas Warmes mit, denn oben kann es deutlich kühler sein, selbst wenn unten am Meer noch T-Shirt-Wetter ist.
Wenn du gern fotografierst oder einfach staunen willst, lohnt es sich, nicht nur schnell an einem Punkt zu halten, sondern ein paar kurze Stops einzuplanen. Schon kleine Spaziergänge geben dir neue Perspektiven, und die Aussicht verändert sich ständig, weil die Landschaft so offen ist. Viele mögen den Teide auch, weil er Ende Februar besonders gut funktioniert, da du aktiv sein kannst, ohne von Hitze ausgebremst zu werden.
In Santa Cruz de Tenerife lohnt sich ein Spaziergang, wenn du Stadtleben und Cafés magst. Die Stadt fühlt sich alltagstauglich an und nicht wie ein reiner Ferienort, was sie als Abwechslung so angenehm macht. Du kannst einfach durch Straßen bummeln, irgendwo sitzen bleiben und die Stimmung aufsaugen, ohne dass du ein großes Programm brauchst.
Und La Laguna ist stark, wenn du ein paar Stunden Kultur und schöne Architektur willst. Dort bekommst du ein historisches Zentrum, das sich perfekt zum Schlendern anfühlt. Du läufst durch Gassen, entdeckst kleine Details an Häusern und merkst schnell, wie sehr sich das Tempo vom Strand unterscheidet. Genau diese Kombination aus Teide, Stadt und La Laguna macht Teneriffa Ende Februar so rund, weil du Natur, Aussicht und Kultur in wenige Tage packst, ohne dass es sich nach Stress anfühlt.
Schönste Ausflugsziele in der Umgebung
Ein Tagesausflug nach La Gomera bringt dir sofort eine andere Inselstimmung, die grüner, ruhiger und viel naturbetonter wirkt. Du hast dort weniger „Ferienpromenade“ und mehr dieses Gefühl, dass die Landschaft die Hauptrolle spielt. Für Ende Februar ist das perfekt, weil du aktiv sein kannst, ohne dass es sich nach Anstrengung anfühlt, und du am Abend trotzdem wieder auf Teneriffa bist.
Die Klippen bei Los Gigantes sind super, wenn du Meerblicke liebst. Vom Land bekommst du diese dramatische Wand aus Fels, die direkt ins Wasser fällt, und du kannst dir Zeit nehmen, einfach zu schauen. Per Boot wirkt es noch einmal größer, weil du die Höhe und die Struktur der Klippen aus einer ganz anderen Perspektive siehst. Das ist so ein Ausflug, der schon mit dem Blick aufs Meer funktioniert, selbst wenn du sonst nicht der große Programmmensch bist.

Masca ist beliebt für dramatische Landschaft, weil die Schluchten und Berge dort richtig spektakulär wirken. Es ist einer dieser Orte, die auf Fotos oft übertrieben aussehen, aber in echt noch stärker wirken, weil du die Tiefe und die Weite spürst. Es lohnt sich, früh loszufahren, damit du die Straßen entspannter erlebst und die Stimmung ruhiger ist. Dann fühlt es sich weniger nach „Hotspot“ an und mehr nach einem echten Inselmoment, bei dem du einfach ankommst, durchatmest und die Aussicht wirken lässt.
Aktivitäten und Erlebnisse
Ende Februar passt Teneriffa perfekt für einen Mix aus Aussichtspunkten, leichten Wanderungen und entspannten Stunden am Wasser. Du kannst tagsüber aktiv sein, ohne dass dich die Hitze ausbremst, und trotzdem hast du dieses warme Inselgefühl, das sofort nach Pause aussieht. Genau in dieser Jahreszeit macht es Spaß, die Insel wirklich zu nutzen, statt nur am Strand zu liegen, weil du Natur, Küste und kleine Städte leicht kombinieren kannst.
Bootstouren sind eine schöne Option, wenn du das Meer wirklich erleben willst. Du siehst die Küste aus einer anderen Perspektive, bekommst mehr Weite und merkst, wie groß Teneriffa als Insel wirkt, wenn du vom Wasser aus schaust. Das ist oft genau die Art Ausflug, die wenig Planung braucht, aber sich trotzdem nach „besonderem Tag“ anfühlt, weil das Meer sofort die Stimmung verändert.
Und wenn du in die Berge fährst, denk immer an eine zusätzliche Schicht. Wind und Höhe sind schnell frischer als unten an der Promenade, selbst wenn du unten noch im T-Shirt sitzt. Ein leichter Pullover oder eine Jacke im Rucksack macht den Unterschied, weil du dann an Aussichtspunkten länger bleiben kannst, statt nach zehn Minuten wieder ins Auto zu flüchten. Genau so wird Teneriffa Ende Februar am entspanntesten, aktiv sein, aber ohne frieren oder überhitzen.
Essen und Trinken typisch vor Ort
Typisch sind Papas arrugadas mit Mojo, frischer Fisch in Hafenrestaurants und kleine Tapas, die man super teilen kann. Papas arrugadas wirken simpel, aber genau das macht sie so gut, weil die salzige Schale und die Soße zusammen nach Kanaren schmecken. Mojo gibt es oft in unterschiedlichen Varianten, und allein das Probieren macht Spaß, weil jede Version etwas anders wirkt, mal kräftiger, mal frischer.
Frischer Fisch passt besonders gut in kleinen Hafenrestaurants, weil die Stimmung dort oft ruhiger ist und sich alles natürlicher anfühlt. Du sitzt nah am Wasser, hörst das Leben am Hafen und hast dieses Gefühl, dass Essen gerade nicht Programm ist, sondern Teil des Abends. Dazu funktionieren kleine Tapas perfekt, weil du nicht nur ein Gericht bestellst, sondern dir den Tisch wie ein kleines Tasting baust.
Am besten passt das abends in einer Ecke, die eher nach lokalem Alltag wirkt als nach reiner Tourimeile. Dann ist es entspannter, die Portionen wirken oft ehrlicher, und du bekommst dieses Teneriffa-Gefühl, bei dem du nicht nur satt wirst, sondern wirklich hängen bleibst.
Kosten und Budgetgefühl
Teneriffa fühlt sich meist mittel an, weil du von günstig bis komfortabel alles findest und dein Budget sehr gut steuern kannst. Du kannst mit einfachen Apartments, Supermarkt-Einkäufen und kurzen Taxistrecken entspannt reisen, oder dir ein schönes Hotel in Toplage gönnen und mehr für Komfort zahlen. Genau diese Bandbreite macht die Insel so praktisch, weil du nicht in einem Preisniveau festhängst.

Der größte Kostentreiber ist oft die Lage und die Frage, ob du einen Mietwagen brauchst. Direkt am Strand oder in besonders gefragten Ecken zahlst du mehr, weil du Wege sparst und alles vor der Tür hast. Wenn du dagegen etwas abseits wohnst, wird es oft günstiger, aber dann kommt das Thema Mobilität schneller ins Spiel. Sobald du viel Nord und Süd kombinieren willst oder spontan in die Berge fahren möchtest, fühlt sich ein Mietwagen oft wie Freiheit an, und genau das kann preislich den Unterschied machen.
Ein guter Spartipp ist, ein paar Mahlzeiten bewusst simpel zu halten und dafür zwei wirklich gute Restaurantabende einzuplanen. So hast du das beste Gefühl aus beiden Welten. Du sparst im Alltag, ohne das Gefühl zu verzichten, und gönnst dir dann gezielt diese Abende, die im Kopf bleiben, mit gutem Fisch, Tapas und einem langen Sonnenuntergang.
Für wen geeignet
Sehr gut ist Teneriffa für Paare, Familien und Freundesgruppen, die Sonne wollen und gern flexibel bleiben. Du kannst eure Tage so bauen, dass jeder etwas bekommt, Strand für die einen, Ausflüge für die anderen, und abends findet ihr immer einen Ort zum Essen und Runterkommen. Gerade Ende Februar ist das angenehm, weil du aktiv sein kannst, ohne Hochsaisonstress, und trotzdem dieses warme Inselgefühl hast.
Weniger passend ist es, wenn du absolut keine touristischen Orte sehen möchtest. Teneriffa lebt in Teilen genau davon, und das spürst du vor allem in den klassischen Strandzonen mit Promenaden, Shops und Urlaubsroutine. Wenn du damit fein bist und zwischendurch bewusst in ruhigere Ecken ausweichst, funktioniert die Insel super. Wenn du aber komplett ohne Tourismusgefühl reisen willst, brauchst du entweder sehr gezielte Ortswahl oder ein anderes Ziel.
Madeira
Madeira hat grob rund 260.000 Einwohner und fühlt sich Ende Februar wie ein grüner, frischer Natururlaub an, bei dem du sofort das Gefühl hast, dass die Insel dir gut tut. Du steigst aus dem Alltag aus und bist schnell in einer Umgebung, die nach Bergen, Meer und Aussicht riecht, mit Wolkenfetzen über den Hängen und diesem satten Grün, das im Winterhalbjahr oft besonders intensiv wirkt. Gleichzeitig bleibt Madeira angenehm komfortabel, weil du nicht ständig improvisieren musst und viele Dinge einfach funktionieren, von Unterkünften über Restaurants bis zu gut planbaren Tagesausflügen.
Das Schöne ist, dass du auf Madeira nicht „nur“ in einem Ort bleibst, sondern ständig kleine Szenenwechsel hast. Du kannst morgens gemütlich starten, danach zu einem Aussichtspunkt fahren und am selben Tag noch eine leichte Tour machen, die dir diese typischen Aussichten schenkt, bei denen du kurz stehen bleibst und einfach nur schaust. Gerade Ende Februar passt das gut, weil es sich oft angenehmer anfühlt, draußen aktiv zu sein, ohne dass es nach Hochsommerhitze oder reiner Strandroutine aussieht.

Madeira passt besonders gut, wenn du gern draußen bist, aber keinen klassischen Badeurlaub brauchst. Du sammelst hier eher Naturmomente, kleine Entdeckungen und entspannte Wanderungen, bei denen du das Inseltempo wirklich spürst. Und genau deshalb wirkt Madeira Ende Februar so rund, weil du viel erlebst, aber der Tag sich trotzdem ruhig anfühlt.
Geschichte
Madeira wurde im Zeitalter der Entdeckungen wichtig, und das spürst du bis heute besonders in der Hafenstadt Funchal. Die Stadt wirkt wie ein Ort, der immer schon mit Meer, Handel und Ankommen zu tun hatte. Du läufst durch Straßen, die sich nach Hafenluft, Geschichte und Alltag anfühlen, und gleichzeitig ist alles so kompakt, dass du nicht das Gefühl hast, dich durch eine riesige Metropole kämpfen zu müssen.
Die Altstadt, die Uferbereiche und die Gärten wirken wie ein kleines Urlaubspaket, das du entspannt zu Fuß erlebst. Du kannst morgens durch Gassen bummeln, später am Wasser entlanggehen und zwischendurch immer wieder in grüne Ecken abtauchen, in denen Madeira fast schon tropisch wirkt. Genau diese Mischung macht Funchal so angenehm, weil du Kultur und Genuss bekommst, aber trotzdem dieses leichte Feriengefühl behältst.
Dazu kommt die Tradition der Levadas, also der alten Wasserkanäle, die heute viele der schönsten Wege möglich machen. Sie ziehen sich wie natürliche Linien durch die Landschaft und geben dir Routen, die oft sanfter verlaufen als klassische Bergpfade. Dadurch kannst du Madeira auch dann aktiv erleben, wenn du keine extreme Wanderinfrastruktur suchst. Du gehst entlang von Wasser, Blicken ins Tal und grünen Hängen, und plötzlich fühlt sich eine Tour nicht wie Sport an, sondern wie ein Spaziergang durch eine spektakuläre Kulisse.

Lage und Anreise
Madeira liegt im Atlantik und du fliegst meist direkt nach Funchal, was die Anreise angenehm unkompliziert macht. Du landest, bist schnell durch und merkst sofort dieses Inselgefühl, weil Meer und Berge gleich präsent sind. Vom Flughafen kommst du per Shuttle, Taxi oder Mietwagen zügig in die Stadt oder an die Südküste, und genau das ist praktisch, weil du nicht erst lange Transfers organisieren musst.
Ohne Auto geht es auch, vor allem wenn du in Funchal wohnst und ein paar Ausflüge als Tour buchst. Für viele fühlt sich das entspannt an, weil du dich um Parken und Routen nicht kümmern musst. Wenn du aber Aussichtspunkte, kleine Buchten und spontane Stopps liebst, wird ein Mietwagen deutlich leichter. Du kannst anhalten, wenn die Wolken aufreißen, du kannst deine Tage flexibel bauen und du erreichst viele schöne Ecken genau dann, wenn das Licht passt.
Gerade Ende Februar ist diese Freiheit Gold wert, weil Madeira stark von Stimmung und Wetter lebt. Mit Auto nimmst du die Insel so, wie sie sich gerade zeigt, und nicht so, wie ein fester Plan es vorgibt.
Infrastruktur vor Ort
Funchal ist gut organisiert, mit Supermärkten, Apotheken und vielen Restaurants in kurzer Distanz. Du kannst dir den Alltag dort sehr leicht machen, weil du alles bekommst, was du im Urlaub schnell brauchst. Viele Wege funktionieren zu Fuß, vor allem in der Innenstadt und entlang der Uferbereiche, und genau das macht Funchal als Basis so angenehm.

Gleichzeitig ist Madeira steil, und Höhenmeter sind hier normal, auch wenn es auf der Karte nah aussieht. Ein kurzer Weg kann sich plötzlich wie ein kleines Workout anfühlen, weil es hoch oder runter geht. Das ist nicht schlimm, aber es hilft, es im Kopf zu haben, damit du deine Tage realistisch planst und nicht alles „mal eben“ in eine Route packst.
Für Ausflüge hast du gute Tourangebote und Busverbindungen, und du kannst dir das so zusammenstellen, wie aktiv du wirklich sein willst. Du kannst leichte Touren wählen, bei denen du vor allem Aussicht und Natur bekommst, oder dich für längere Wanderungen entscheiden, wenn du richtig raus willst. Das Schöne ist, dass Madeira dir beides ermöglicht. Du kannst flexibel bleiben und trotzdem jeden Tag das Gefühl haben, etwas Besonderes erlebt zu haben, ohne dass es stressig wird.
Sommer und Winter im Vergleich
Im Sommer ist es voller und stärker auf Baden und lange Abende draußen eingestellt. Viele Orte wirken dann touristischer, und der Rhythmus ist mehr Strand, Promenade und draußen sitzen bis spät. Das kann richtig schön sein, wenn du genau diese Urlaubsenergie suchst, aber es fühlt sich weniger ruhig an, weil mehr Menschen unterwegs sind und beliebte Spots schneller voll werden.
Ende Februar ist es dagegen deutlich ruhiger, und die Natur wirkt oft besonders frisch. Das Grün ist satt, die Luft fühlt sich klarer an, und Wanderungen sind angenehmer, weil es nicht drückend warm ist. Du kannst länger draußen sein, ohne ständig Pausen wegen Hitze zu brauchen, und genau das macht Madeira in dieser Zeit so stark, weil die Insel dann ihren Naturcharakter voll ausspielt.
Wenn du gern fotografierst oder Aussicht liebst, ist das Licht in der kühleren Saison häufig sehr schön. Wolken, Sonne und Meer wechseln sich schneller ab, und dadurch entstehen diese dramatischen Stimmungen, die Madeira so fotogen machen. Mit ein bisschen Flexibilität erwischst du oft Momente, die im Sommer weniger vorkommen, weil alles gleichmäßiger wirkt.

Beste Reisezeit
Ende Februar ist super für Natur, Bewegung und entspanntes Erkunden. Du bekommst dieses frische Inselgefühl, kannst viel draußen sein und die Tage wirken weniger nach „Sommerhitze verwalten“ und mehr nach aktiv genießen. Genau dafür ist Madeira perfekt, weil du schnell in Landschaften kommst, die nach Bergen, Meer und Weite aussehen, ohne dass es anstrengend wird.
Wenn du vor allem wegen klassischer Badetage kommst, ist später im Jahr oft die bessere Wahl, weil das Wetter stabiler wirkt und Meerzeiten sich mehr nach Strandurlaub anfühlen. Ende Februar ist dagegen richtig stark für Levadas und Aussichtspunkte. Du kannst leichter wandern, mehr sehen und das Inseltempo genießen, ohne dass du dich entscheiden musst, ob du heute lieber Schatten suchst oder wirklich losläufst.
Top Sehenswürdigkeiten im Ort
In Funchal lohnt sich die Altstadt, weil du dort viele kleine Plätze, Gassen und Cafés findest, die nach echtem Stadtleben wirken. Du kannst einfach loslaufen, hier und da kurz stehen bleiben und dir den Tag über kleine Stopps bauen, statt ein großes Programm abzuarbeiten. Genau das macht Funchal so angenehm, weil du Kultur und Genuss bekommst, ohne dass es sich nach „Sightseeing-Marathon“ anfühlt.
Der Blickpunkt Cabo Girão ist beeindruckend, wenn du Weite liebst. Du stehst oben, schaust über Küste und Meer, und plötzlich wirkt Madeira noch einmal größer, als es sich im Stadtalltag anfühlt. Am späten Nachmittag ist die Stimmung dort oft am schönsten, weil das Licht weicher wird und die Küste richtig leuchtet, während der Wind die Luft klar macht. Wenn du ein bisschen Zeit mitbringst und nicht nur für ein Foto stoppst, bleibt dieser Moment oft lange im Kopf.
Wenn du ein entspanntes Highlight suchst, sind die Gärten in und um Funchal perfekt, weil du ohne Stress direkt in Grün eintauchst. Du hast Palmen, Blüten, ruhige Wege und dieses fast tropische Gefühl, das Madeira so besonders macht. Gerade Ende Februar ist das ein super Kontrast zu Aussichtspunkten und Ausflügen, weil du dort einfach runterfährst und trotzdem etwas Schönes erlebst.
Schönste Ausflugsziele in der Umgebung
Der Morgen am Pico do Arieiro ist ein Klassiker, wenn du Berge willst, die sofort nach Abenteuer aussehen. Du fährst früh los, weil das Licht dann am schönsten ist und die Stimmung oft ruhiger wirkt. Oben kann es frisch und windig sein, auch wenn es in Funchal mild ist, deshalb lohnt sich immer eine zusätzliche Schicht im Rucksack. Wenn die Wolken aufreißen, bekommst du diese dramatischen Blickachsen über Grate und Täler, die Madeira so besonders machen und die sich in der kühleren Saison oft richtig magisch anfühlen.

Porto Moniz lohnt sich für die raue Küste und die natürlichen Pools, weil du dort ein komplett anderes Madeira erlebst als in Funchal. Der Norden wirkt wilder, grüner und oft ein bisschen dramatischer, mit mehr Wellen, mehr Wind und mehr „Atlantikgefühl“. Die Naturpools sind ideal, wenn du Wasser erleben willst, aber keine Lust auf einen klassischen Strandtag hast. Plane nur genug Zeit ein, damit du nicht nur kurz aussteigst, sondern die Küste wirklich wirken lässt, weil genau das dort den Reiz ausmacht.
Porto Santo ist die Alternative, wenn du einen langen Strandtag als Kontrast suchst. Es fühlt sich wie ein kleiner Tapetenwechsel an, weil du plötzlich mehr dieses klassische Strandinselgefühl bekommst, das Madeira selbst nur begrenzt bietet. Das ist perfekt, wenn du nach Bergen und Aussicht einmal bewusst einen ruhigen Tag willst, an dem du einfach am Wasser bist, ohne viel Programm.
Aktivitäten und Erlebnisse
Levadas sind auf Madeira das echte Kernprogramm, weil du damit in wenigen Stunden sehr unterschiedliche Landschaften siehst, ohne dass du dich durch extrem steile Anstiege kämpfen musst. Du läufst entlang der alten Wasserkanäle, hast oft konstant schöne Ausblicke und wechselst gefühlt ständig die Kulisse. Mal bist du im sattgrünen Wald, mal an offenen Hängen mit Blick aufs Meer, mal in einer Nebelstimmung, die plötzlich wieder in Sonne kippt. Genau deshalb fühlt sich eine Levada-Tour nicht wie Sportprogramm an, sondern wie ein Spaziergang durch mehrere Welten.
Bootstouren und Küstentrips funktionieren ebenfalls gut, wenn du das Meer erleben willst, ohne dass es nur ums Baden geht. Du bekommst Wind, Weite und diese Atlantik-Energie, die Madeira so rau und gleichzeitig schön wirken lässt. Gerade Ende Februar ist das eine starke Alternative, weil du das Wasser erlebst, aber nicht darauf angewiesen bist, dass es ein perfekter Badetag wird.
In der Natur gilt wie immer, bleib auf den Wegen und nimm Rücksicht. Madeira lebt von seiner Vegetation und von sensiblen Landschaften, die schnell leiden, wenn viele Menschen abkürzen oder trampeln. Wenn du respektvoll unterwegs bist, bleibt die Insel genau so grün und besonders, wie man sie erleben will. Und ganz nebenbei ist es auch für dich entspannter, weil du dich auf den Pfaden sicherer fühlst und die Tour mehr genießen kannst.
Essen und Trinken typisch vor Ort
Typisch sind Espetada, Bolo do caco und als Drink oft Poncha. Espetada ist dieses herzhafte Fleisch am Spieß, das einfach nach Madeira schmeckt, besonders wenn es frisch vom Grill kommt und du dazu ein paar einfache Beilagen bekommst. Bolo do caco passt fast immer, weil dieses warme Fladenbrot so gut zum Teilen ist und oft genau die kleine Sache ist, die einen Abend plötzlich richtig rund macht.
Poncha gehört für viele dazu, weil er wie ein kurzer Inselmoment im Glas wirkt, fruchtig, kräftig und genau richtig, wenn du nach einem Ausflug wieder ankommst. Am besten passt das alles in kleinen Lokalen, die eher nach Inselalltag aussehen als nach Showmenü. Dort sitzt du oft entspannter, die Stimmung ist ehrlicher, und du merkst schnell, dass Essen hier nicht Inszenierung ist, sondern einfach Teil des Lebens.

Kosten und Budgetgefühl
Madeira liegt meist im mittleren Bereich, und die Kosten hängen stark davon ab, ob du einen Mietwagen nimmst und wie viele Touren du buchst. Ohne Auto kannst du in Funchal vieles zu Fuß machen und Ausflüge gezielt als Tour einstreuen, was oft gut kalkulierbar ist. Mit Mietwagen wirst du flexibler und erreichst Aussichtspunkte und Startpunkte für Levadas leichter, aber genau das ist häufig der größte Budgethebel.
Wenn du gern wanderst, kannst du mit relativ wenig Budget sehr viel erleben, weil Natur hier wirklich das Hauptprogramm ist. Du brauchst keine teuren Tickets, um schöne Tage zu haben. Du fährst raus, läufst eine Levada, machst Pausen mit Aussicht und hast am Ende das Gefühl, richtig viel bekommen zu haben, ohne dass es teuer war.
Am meisten sparst du oft, wenn du nicht jeden Tag eine geführte Tour machst, sondern nur ein oder zwei Highlights buchst und den Rest über eigene kleine Touren und Spaziergänge abdeckst. So bleibt Madeira flexibel, aktiv und trotzdem entspannt fürs Portemonnaie.
Für wen geeignet
Sehr gut ist Madeira für Paare, Freundesgruppen und Alleinreisende, die Natur, Aussicht und Bewegung mögen. Du kannst hier jeden Tag draußen sein, ohne dass du ein strenges Programm brauchst. Du baust dir einfach einen Mix aus Levada-Spaziergängen, Aussichtspunkten, kleinen Cafépause und einem entspannten Abend in Funchal. Genau das funktioniert auch alleine sehr gut, weil du schnell ins Tun kommst und trotzdem viele ruhige Momente hast.
Weniger passend ist Madeira, wenn du klassischen Sandstrandurlaub als Hauptziel hast. Es gibt Meer und schöne Küsten, aber das Inselgefühl lebt eher von Bergen, Weite und dem Draußensein. Wenn du Strand als Bonus willst, passt es. Wenn du Strand als Hauptprogramm brauchst, ist ein anderes Ziel oft runder.
Warst du schon mal auf Teneriffa oder Madeira? Welches Urlaubsziel hat dir besser gefallen oder hast du einen ganz anderen Favoriten? Wir freuen uns über ein paar Reiseberichte oder Kommentare.