Die schönsten Inseln Dänemarks mit Orten, Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen, die du sofort auf deine Liste setzen willst 🏝️
Dänemark ist wie gemacht für Inselmomente, weil du fast überall Wasser in der Nähe hast und trotzdem schnell von A nach B kommst. Das Land hat rund 6,0 Millionen Einwohner und wirkt durch die vielen Küsten oft angenehm weit, selbst wenn du dich nur ein paar Tage treiben lässt.

Je nach Zählweise sprechen viele Quellen von 444 Inseln, und gleichzeitig tauchen in anderen Übersichten deutlich höhere Zahlen auf, weil Definitionen und Abgrenzungen unterschiedlich gesetzt werden. Ein häufig genannter Zusatz ist, dass nur ein kleiner Teil davon dauerhaft bewohnt ist, was diese Inselwelt so reizvoll macht, weil sie zwischen lebendig und still ständig wechselt.
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Genau diese Vielfalt macht den Reiz aus, weil jede Ecke ihren eigenen Rhythmus hat. Mal geht es um Dünen und Wind an der Nordsee, mal um Kreideblicke und ruhige Buchten, und mal um kleine Hafenorte, in denen du einfach sitzen bleiben willst. Dazu passen kurze Fährfahrten, die starke Radkultur und dieses überraschend gute Essen, das oft sehr unkompliziert daherkommt. Wenn du gern draußen bist, fühlt sich Dänemark schnell wie ein großes, entspanntes Abenteuer an, bei dem schon die Wege Teil des Erlebnisses werden.

Geschichte
Dänemarks Inseln waren über Jahrhunderte ein zentraler Knotenpunkt für Handel, Fischerei und Seefahrt, weil hier Wege über das Wasser schneller und verlässlicher waren als viele Landrouten. Viele Orte entstanden genau dort, wo man gut anlanden konnte, wo eine Bucht Schutz bot oder wo Strömungen und Wind eine natürliche Route vorgaben. Dadurch wuchsen Häfen, kleine Werften und Lagerplätze, und rundherum entwickelten sich Dörfer, die vom Rhythmus der Ankünfte und Abfahrten lebten. Gleichzeitig waren Inseln oft auch Rückzugsorte, weil sie in unruhigen Zeiten Abstand schufen und Gemeinschaften stärker zusammenhielten. So konnten sich eigene Dialekte, Bräuche und Festtage halten, manchmal sogar stärker als auf dem Festland.
Heute merkst du diese Geschichte nicht nur in großen Erzählungen, sondern vor allem in den Details. In kleinen Museen werden Alltag, Bootsbau oder Küstenleben greifbar, und an alten Hafenanlagen siehst du, wie praktisch und robust früher gedacht wurde. In vielen Dorfkernen wirkt die Struktur noch so, als wäre das Meer der wichtigste Bezugspunkt, weil Wege, Plätze und Häuser sich daran orientieren. Und du merkst es daran, wie selbstverständlich das Meer überall dazugehört, selbst wenn du gerade nur einen Kaffee trinkst oder am Kai sitzt. Genau dieses Gefühl macht die Inseln so besonders, weil Vergangenheit und Gegenwart nicht wie Kulisse wirken, sondern wie ein natürlicher Teil des Ortes.

So kommst du hin 🚢
Die meisten Reisen starten in Kopenhagen oder auf dem dänischen Festland und führen dann weiter über Brücken und Fähren. Viele Inseln erreichst du bequem mit Bahn und Bus bis zum Fährhafen, und vor Ort klappt erstaunlich viel zu Fuß, weil die Orte oft kompakt sind. Für längere Strecken ist das Rad ideal, denn Wege sind häufig gut ausgebaut und die Etappen fühlen sich selten stressig an. Wenn du maximal flexibel sein willst, ist ein Auto praktisch, vor allem auf Inseln mit vielen kleinen Abzweigen, versteckten Stränden und Aussichtspunkten, die du spontan ansteuern möchtest. Für einzelne Ziele wie Bornholm sind auch Flüge eine gängige Option, je nachdem wo du startest und wie viel Zeit du vor Ort gewinnen willst.
Infrastruktur vor Ort
Inselhüpfen ist in Dänemark angenehm unkompliziert, weil Fähren gut eingebunden sind und Radfahrer auf vielen Verbindungen problemlos mitgenommen werden. Du kannst viele Strecken als Mischung aus kurzen Überfahrten und langen Pausen planen, und genau das fühlt sich schnell nach Urlaub an, weil du nicht den ganzen Tag im Transit hängst. Oft reicht schon eine kleine Route mit zwei Inseln, damit du dieses typische „immer wieder Wasser sehen“ Gefühl bekommst und trotzdem genug Zeit zum Ankommen hast.
In kleinen Orten läuft vieles entspannt, und du brauchst selten mehr als einen Tagesplan mit zwei oder drei Fixpunkten. Morgens ein Spaziergang am Hafen, mittags eine Radtour zu einer Bucht und abends ein ruhiges Essen reichen oft völlig, weil die Atmosphäre eher zum Verweilen als zum Abhaken einlädt. Wenn du unterwegs merkst, dass du länger bleiben willst, ist das meistens kein Problem, weil der Rhythmus vieler Inseln genau auf dieses spontane Treibenlassen ausgelegt ist. Gerade wenn du gern draußen bist, wird der Weg selbst schnell zum Highlight, weil Wind, Licht und Küste ständig kleine Szenen wechseln.

Wenn du in der Hauptsaison reist, lohnt es sich, Unterkünfte und wichtige Fährstrecken etwas früher zu buchen, damit du nicht nach Verfügbarkeit fahren musst. Das gilt besonders dann, wenn du feste Wunschinseln hast oder mit dem Auto unterwegs bist, weil Plätze je nach Route schneller knapp werden können. Mit ein bisschen Vorlauf bleibt dein Inselhüpfen locker, und du kannst vor Ort wieder genau so reisen, wie es am besten zu Dänemark passt. Entspannt, flexibel und mit viel Meer dazwischen.
Die schönsten Inseln und Orte 🏝️
Bornholm ist perfekt, wenn du dramatisch wirkende Küste, kleine Fischerdörfer und ein sehr eigenständiges Inselgefühl suchst. Viele verbinden die Insel sofort mit Felsen, Waldstücken und Buchten, die sich wie kleine Naturbühnen anfühlen. Das Highlight für viele ist Hammershus, die als größte Burgruine Nordeuropas gilt und oben auf dem Fels richtig Eindruck macht.
Møn ist die Insel für große Naturbilder, vor allem an Møns Klint, wo weiße Kreideklippen über dem Meer hängen und das Wasser darunter oft besonders klar wirkt. Wenn du tiefer einsteigen willst, ist das GeoCenter Møns Klint eine starke Ergänzung, weil du dort die Landschaft besser verstehst und danach mit ganz anderem Blick wieder an die Klippen gehst.

Ærø ist klein, ruhig und fühlt sich an wie ein dänisches Bilderbuch. In Ærøskøbing sind Kopfsteinpflaster, kleine Häuser und Rosen vor den Fassaden genau die Kulisse, für die man eigentlich herkommt, und du bist schnell in diesem langsamen Inselrhythmus drin.
Fanø ist ein Nordsee Klassiker mit viel Platz, breiten Stränden und Dörfern mit Charakter. Viele lieben Sønderho, weil es sich anfühlt wie eine kleine Zeitreise und du beim Spazieren durch die ruhigen Straßen sofort merkst, wie anders eine Insel ticken kann.
Rømø ist die Insel für endlose Weite und einen Strand, der schon beim ersten Blick nach Freiheit aussieht. Lakolk Beach wird oft als einer der besonders breiten Sandstrände der Region beschrieben, und genau dieses „einfach geradeaus laufen“ Gefühl macht den Reiz aus.
Samsø passt, wenn du Inselruhe mit einem modernen, grünen Mindset kombinieren willst. Die Insel wird häufig als Energie Vorreiter beschrieben, und vor Ort begegnet dir das Thema nicht nur als Schlagwort, sondern als Teil des Selbstverständnisses.
Læsø ist ein Traum für alle, die auf besondere Details stehen. Berühmt sind die Seegrasdächer, die hier als traditionelles Handwerk gepflegt werden, und das lokale Salz aus der Læsø Saltsyderi, das sich wie ein echtes Souvenir anfühlt.

Schöne Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele 🌅
Wenn du nur ein paar Tage hast, funktionieren diese Ideen fast immer gut, weil sie wenig Planung brauchen und trotzdem nach richtig viel Dänemark klingen. Du baust dir einen klaren Fixpunkt ein und lässt drumherum genug Luft für Pausen, Kaffee am Wasser und spontane Abzweige. Genau so fühlt sich das Land schnell entspannt an, auch wenn du eigentlich nur kurz da bist.
Ein Tagesausflug von Kopenhagen nach Møn ist ideal, wenn du einmal große Natur sehen willst, ohne die Reise zu überfrachten. Du fährst raus, stehst an den Klippen, atmest durch und bist abends wieder in der Stadt, ohne dass es sich gehetzt anfühlt. Wenn du dir den Tag sehr unkompliziert machen willst, gibt es auch organisierte Trips, die dir Anfahrt und Timing abnehmen.
Von Esbjerg kommst du schnell nach Fanø, und oft reicht schon ein Nachmittag für eine echte Strandpause. Die Überfahrt ist kurz, vor Ort wirkt alles sofort langsamer, und du bist schnell an breiten Stränden oder in kleinen Inselorten. Praktisch ist, dass du meist einfach hinfahren kannst, ohne lange im Voraus zu planen, solange du nicht auf eine ganz bestimmte Abfahrtszeit festgenagelt bist.

Rund um die Wadden Sea bekommst du Wattlandschaft, Vogelwelten und dieses besondere Licht, das alles größer wirken lässt. Hier lohnt es sich, weniger Punkte einzuplanen und stattdessen bewusst Zeiten zu setzen, in denen du einfach nur schaust und läufst. Wenn du Lust auf einen starken Naturmoment hast, ist das eine der Regionen, die auch ohne großes Programm sofort wirkt
Auf Bornholm lohnt sich eine kleine Inselrunde, weil du in kurzer Zeit zwischen Klippen, Stränden und Orten wechselst, ohne dass es hektisch wird. Du kannst dir die Insel gut in Abschnitte denken und pro Tag nur ein oder zwei Highlights setzen, damit genug Zeit fürs Ankommen bleibt. Genau dadurch wirkt Bornholm selbst bei einem kurzen Aufenthalt rund und nicht wie eine To-do-Liste.
Typisch essen auf Dänemarks Inseln 🚲
Auf den Inseln schmeckt Dänemark oft besonders frisch, weil Fisch, Gemüse und regionale Produkte so präsent sind und du vieles direkt aus der Umgebung auf dem Teller wiederfindest. Gerade in kleinen Hafenorten wirkt Essen oft unkompliziert, aber genau das macht es so gut, weil Qualität und Saison im Vordergrund stehen. Du merkst schnell, dass hier nicht jede Mahlzeit ein großes Event sein muss, damit sie hängen bleibt, und oft sind es die einfachen Kombinationen, die am meisten nach Insel schmecken.

Auf Bornholm sind Räuchereien ein Thema für sich, weil der Duft und die Tradition dort fast zum Inselbild gehören. Geräucherter Hering ist dabei für viele der Klassiker, den man mindestens einmal probiert, weil er so direkt und typisch wirkt. Es ist dieses ehrliche, salzige Küstenessen, das perfekt zu einem Tag am Wasser passt und sich wie ein kleines Ritual anfühlt.
Samsø ist berühmt für frühe Kartoffeln, die im Mai und Juni überall auftauchen und oft ganz schlicht serviert werden. Genau diese Schlichtheit ist der Punkt, weil du dann wirklich schmeckst, wie frisch das ist. Ein Teller mit Butter und Salz reicht da völlig, und plötzlich wirkt ein ganz normales Gericht wie ein kleines Highlight.
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Læsø steht kulinarisch für Salz und Meeresküche, und genau das macht die Insel als Genussort so spannend. Hier geht es weniger um große Restaurantshow und mehr um Produkte, die einen klaren Charakter haben. Wenn du gern lokale Mitbringsel mitnimmst, fühlt sich Salz von Læsø wie ein Souvenir an, das du zuhause wirklich benutzt und nicht nur ins Regal stellst.

Und auf Fanø suchen viele im Winter nach Bernstein am Strand, was sich fast wie eine kleine Schatzsuche anfühlt. Du läufst durch die Kälte, schaust auf die Linie der Wellen und findest manchmal etwas, das wie ein winziger Glücksmoment wirkt. Selbst wenn du nichts findest, bleibt der Spaziergang oft im Kopf, weil die Nordsee im Winter so roh und schön ist.
So viele dänischen Inseln warten auf dich
Die schönsten dänischen Inseln sind nicht nur Fotomotive, sondern kleine Welten mit eigenem Tempo. Du kannst sehr leicht zwischen Natur, kleinen Orten und Meer wechseln, ohne ständig lange Strecken zu fahren. Wenn du dir zwei bis drei Inseln aussuchst und dazwischen bewusst Pausen lässt, fühlt sich die Reise sofort runder an. Und oft bleibt am Ende nicht ein einzelner Spot hängen, sondern dieses leise Inselgefühl, bei dem alles ein bisschen langsamer und klarer wird.
Welche Richtung reizt dich mehr, Nordsee Inseln wie Fanø und Rømø oder Ostsee Inseln wie Bornholm und Møn? Welche dänischen Inseln und Orte hast du schon besucht? Wir freuen uns über deine Reiseberichte und Kommentare.
