Stone Town, Traumstrände und Gewürzduft in einem Urlaub, der nach mehr schmeckt 🌴🌊
Sansibar fühlt sich wie ein eigener kleiner Kosmos an. Du wachst auf mit weichem Insellicht, Palmenrauschen und einem Rhythmus, der sofort langsamer macht. Am Strand geht es um Baden, Bootstouren und dieses einfache Glück, wenn die Farben morgens noch zart sind und mittags knallen. Das Meer ist warmes Meer, das dich sofort reinzieht, auch wenn du nur kurz die Füße reinhalten willst.

Gleichzeitig steckt hier Geschichte in Stein, Türen und Gassen, besonders in Stone Town. Du läufst durch verwinkelte Wege, riechst Gewürze und hörst Mopeds, Stimmen und Musik. Und dann ist da die Küche, die nach Indien, Arabien und Ostafrika zugleich schmeckt, mit viel Reis, Fisch, Gewürzen und süßen Kleinigkeiten.

Sansibar ist ein Archipel im Indischen Ozean und gehört als halbautonome Region zu Tansania. Die großen Inseln heißen Unguja und Pemba. Bei der Volkszählung 2022 wurden knapp 1,9 Millionen Einwohner angegeben.
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🌞 Beste Reisezeit und was du über das Wetter wissen solltest
Sansibar liegt nah am Äquator, deshalb ist es das ganze Jahr warm. Entscheidend ist weniger die Temperatur, sondern ob gerade Trockenzeit oder Regenzeit ist. Viele mögen die Trockenzeit, weil Strandtage planbarer sind und Ausflüge leichter funktionieren. Die große Regenzeit liegt meist in den Monaten März bis Mai.
Januar und Februar sind für viele ein Sweet Spot. Es ist warm, du kannst sehr gut baden und du kombinierst Strand und Stone Town richtig entspannt. Es fühlt sich dann oft etwas feuchter an als im europäischen Winter, aber genau das gehört zum Tropenfeeling dazu.
Ein Thema, das du nicht unterschätzen solltest, ist der Tidenwechsel. Vor allem an der Ostküste zieht sich das Wasser bei Ebbe weit zurück. Das ist wunderschön für Spaziergänge über Sandbänke und durch flache Lagunen, aber es verändert auch, wann du gut schwimmen kannst. Schau einfach täglich auf die Tidezeiten und plane Strand und Bootstouren danach. Genau deswegen wirkt Sansibar jeden Tag ein bisschen anders.

🛂 Visum, Einreise und Pflichtversicherung
Für Sansibar gilt das Visasystem von Tansania. Du kannst dein Visum klassisch vor Ort oder bequem online beantragen, was für viele entspannter ist, weil du vor der Reise schon alles geregelt hast. Achte darauf, dass dein Reisepass noch lange genug gültig ist und dass deine Daten exakt so eingetragen sind wie im Pass, weil kleine Tippfehler später nerven können.
Zusätzlich gibt es für Sansibar eine verpflichtende Inbound Travel Insurance über eine offizielle Plattform. Plane das am besten wie einen festen Teil der Reisevorbereitung ein, ähnlich wie Flug und Unterkunft. Mach es lieber früh, speichere dir die Bestätigung digital und als Screenshot ab und hab sie bei der Einreise griffbereit. Dann läuft die Ankunft meist viel smoother.
✈️ Anreise und Ankommen auf der Insel
Der wichtigste Flughafen ist der Abeid Amani Karume International Airport (ZNZ). Er liegt nur wenige Kilometer südlich von Zanzibar City, und genau das macht die Ankunft so angenehm. Du bist nach der Landung meist schnell aus dem Trubel raus und kannst zügig Richtung Hotel starten, besonders wenn du den Transfer vorher grob planst.

Viele reisen über Dar es Salaam an oder fliegen über größere Drehkreuze, je nach Saison und Verbindung. Praktisch ist, dass du auf Sansibar nicht erst lange weiterfahren musst, um „anzukommen“. Schon die erste halbe Stunde fühlt sich oft nach Insel an. Mein Tipp ist, direkt nach der Landung Wasser zu organisieren, eine SIM oder eSIM im Blick zu haben und den Fahrer klar zu koordinieren. Dann startet der Urlaub richtig entspannt.
🏨 Unterkünfte und wo du am besten wohnst
Sansibar ist klein genug, dass du nicht alles zerreißen musst. Trotzdem lohnt es sich, den Ort nach deinem Reisestil zu wählen, weil sich die Insel je nach Küste ganz anders anfühlt. Überleg dir zuerst, ob du eher Kultur, Ruhe oder Aktivtage willst, und bau danach deine Route.

Wenn du Kultur und Flair willst, bleib ein paar Nächte in Stone Town. Dort bist du morgens direkt in den Gassen, kannst abends entspannt essen gehen und spürst dieses historische Inselgefühl am stärksten. Es ist ideal für den Start, weil du nach der Anreise nicht noch lange weiter musst.
Wenn du klassische Strandtage willst, sind Norden und Nordwesten sehr beliebt. Dort findest du viele Strände mit guter Infrastruktur, Restaurants und Ausflugsmöglichkeiten, und das Meer wirkt oft wie ein Postkartenmotiv.
Wenn du weite Lagunen und Sport willst, passt die Ostküste perfekt. Durch den Tidenwechsel verändert sich der Strand jeden Tag, und viele mögen genau das, weil du spazieren, kiten oder einfach auf die Lagune schauen kannst.
Viele machen es so: erst zwei Nächte Stone Town, danach Strand. Das fühlt sich rund an, du verlierst keine Zeit und du bekommst beides in einem.
🚕 Fortbewegung und Alltag vor Ort
Am entspanntesten bist du auf Sansibar mit Fahrer oder Taxi. Für Tagesausflüge ist ein privater Fahrer oft der bequemste Weg, weil du Stopps spontan setzen kannst, nicht hetzen musst und unterwegs auch mal kurz anhalten kannst, wenn dir ein Spot gefällt. Viele machen das so, weil es die Insel sofort unkompliziert macht.
Dala Dalas sind günstig, aber eher ein Erlebnis als Komfort. Es kann voll werden, es dauert manchmal länger, und du brauchst etwas Geduld und Humor. Roller und Mietwagen gehen auch, aber der Verkehr ist nicht für jeden entspannt. Wenn du unsicher bist, ist Fahrer einfach die stressfreiere Wahl.

Zum Bezahlen nutzt Sansibar offiziell den Tansania Schilling. In touristischen Bereichen wird teils auch USD akzeptiert, aber im Alltag bist du mit Schilling oft einfacher unterwegs. Ein bisschen Bargeld ist praktisch, vor allem für kleine Shops, Trinkgeld und Snacks. Wenn du es easy willst, heb einmal am Anfang ab und teile es dir in kleinere Scheine auf. Das hilft unterwegs enorm.
🩺 Gesundheit, Respekt und Sicherheit
Ich würde bei einer Reise nach Sansibar Mückenschutz wirklich ernst nehmen. Lange Kleidung am Abend hilft, weil genau dann viele Mücken aktiv sind. Ein gutes Repellent macht den Unterschied, und ein ruhiger Schlaf ist auf einer Insel einfach Gold wert. Trink am besten Wasser aus Flaschen, und bei Streetfood gilt die einfache Regel. Geh dahin, wo es frisch zubereitet wird und wo viele Einheimische stehen. Dann ist der Durchsatz hoch und das Essen meist am besten.
Sansibar ist überwiegend muslimisch geprägt. In Stone Town und in Dörfern wirkt es respektvoll, Schultern und Knie eher zu bedecken. Das ist keine große Einschränkung, eher ein kleines Anpassen an die Stimmung vor Ort. Am Strand und im Resort ist Badebekleidung normal, dort ist die Atmosphäre deutlich lockerer.

Nachts gilt wie in vielen Städten. Geh besser zu zweit, bleib auf belebten Wegen und zeig Wertsachen nicht offen. So fühlst du dich viel entspannter und kannst die Abende genießen.
Die 4 schönsten Orte auf Sansibar 🌴🧭
Stone Town: Gassen, Märkte und das Herz der Insel 🕌🧡
Stone Town ist der Ort, an dem Sansibar seine Geschichte am lautesten erzählt. Es ist ein swahilischer Handelsstadt Kern, der über Jahrhunderte von Afrika, Arabien, Indien und Europa geprägt wurde. Genau deshalb wirkt die Architektur so besonders, mit engen Gassen, Balkonen, Innenhöfen und diesen schweren Holztüren, die du sofort wiedererkennst. Stone Town gehört zum UNESCO Welterbe und fühlt sich an wie ein Ort, der ständig Geschichten flüstert, wenn du nur langsam genug gehst.
Du erlebst Stone Town am besten zu Fuß. Lass dich treiben, schau nach oben und bleib auch mal stehen, ohne Ziel. Nimm dir Zeit, weil es sonst wie ein Labyrinth wirkt, in dem du nur ankommst, statt wirklich zu schauen. Ein guter Trick ist, dir nur einen groben Fixpunkt zu setzen und den Rest über Abzweigungen zu machen.

Am Abend ist Forodhani ein Klassiker. Dort trifft Streetfood Stimmung auf Sonnenuntergang, und du kannst dich durch gegrillte Meeresfrüchte, Urojo, Samosas und die berühmte Zanzibar Pizza probieren.
Ausflüge ab Stone Town lohnen sich auch. Prison Island ist schnell erreichbar. Eine Sunset Dhow Tour ist perfekt, wenn du einfach nur Meer und Licht willst. Und als Basis für Naturausflüge ist Stone Town super, weil du nicht sofort umziehen musst.
Stone Town passt für Kulturfans, Foodies, Fotografen und alle, die nicht nur Strand wollen. Für Familien klappt es gut, wenn ihr Routen kurz haltet und zwischendurch Pausen einplant.
Nungwi und Kendwa: Strand, Sonnenuntergang und easy Badezeiten 🌅🏖️
Im Norden fühlt sich Sansibar sehr unkompliziert an. Du hast breite Strände, viele Hotels und eine entspannte Urlaubslogik, bei der du morgens einfach entscheidest, ob du ins Wasser gehst oder erst mal nur schaust. Viele mögen den Norden auch, weil Baden oft leichter planbar ist als an der Ostküste. Du bekommst dieses klassische Bild aus weißem Sand und türkisfarbenem Wasser, das schon beim ersten Blick nach Urlaub aussieht.
Nungwi ist lebendig. Du findest Bars, Restaurants und Ausflüge direkt am Strand, und abends ist oft mehr los, ohne dass es gleich stressig wird. Kendwa wirkt meist ruhiger und ist perfekt für lange Strandtage, bei denen du einfach mal nichts musst. Genau hier kannst du ein paar Tage nur Meer machen, ohne dass dir langweilig wird, weil Licht, Wellen und Stimmung ständig wechseln.
Empfohlene Erlebnisse im Norden. Eine Bootstour zum Schnorcheln ist fast Pflicht, weil du draußen auf dem Wasser die Farben und Riffe nochmal anders erlebst. Tauchen ist ebenfalls beliebt, je nach Saison und Bedingungen. Und ein Sunset Walk am Strand ist so simpel und trotzdem so gut, dass er jeden Tag funktioniert.

Typisch essen im Norden ist viel Seafood. Gegrillter Fisch mit Reis und scharfen Soßen ist ein Klassiker. Dazu passen frische Säfte und Obst, das hier einfach intensiver schmeckt.
Der Norden passt für Familien, Paare, Honeymoon und alle, die das Strandgefühl ohne viel Planung suchen.
Paje und Jambiani: Lagune, Tidenwechsel und aktiver Inselalltag 🪁🌊
Paje ist bekannt für Wassersport, vor allem wenn Wind da ist. Du siehst oft Kitesurfer in der Lagune, und die Stimmung ist aktiv, aber trotzdem entspannt. Jambiani wirkt meist ruhiger und dörflicher. Viele mögen genau das, weil du kleine Hotels, entspannte Cafés und dieses Gefühl bekommst, dass die Insel hier langsamer atmet.
Empfohlene Erlebnisse an der Ostküste sind simpel und stark. Eine Lagunenrunde bei Ebbe ist ein Highlight, weil du weit rauslaufen kannst und die Farben unfassbar sind. Eine Bootstour kann sich lohnen, wenn du einen ruhigen Spot zum Schnorcheln suchst. Und plan ruhig einen Tag ohne Programm, denn die Ostküste ist wie gemacht dafür.
Typisch essen sind Currys, Reisgerichte und frischer Fisch, oft sehr einfach, aber richtig gut. Zwischendurch passt ein Zuckerrohrsaft perfekt, wenn du ihn findest.
Die Ostküste passt für Paare, Ruhesuchende, Sportfans und alle, die Strand lieber weit und still mögen.
Jozani und Prison Island: Naturmomente, die du nicht vergisst 🐒🐢
Wenn du auf Sansibar auch Natur sehen willst, ist Jozani ein starker Kontrast zum Strand. Hier geht es um Wald, Mangroven und die berühmten Red Colobus Monkeys, die du mit etwas Glück in den Bäumen siehst. Der Ausflug ist angenehm kurz. Genau deshalb passt er perfekt als Halbtagsprogramm zwischen zwei Strandtagen, weil du nicht den ganzen Urlaub „verplanst“, aber trotzdem etwas anderes erlebst. Nimm leise Schritte, schau nach oben und lass dir Zeit, dann wirkt der Wald intensiver.
Prison Island, auch Changuu genannt, ist einer der Klassiker ab Stone Town. Viele fahren wegen der Riesenschildkröten hin, und gerade mit Kindern ist das ein echtes Highlight. Fahr am besten früh, dann ist es ruhiger und das Licht fühlt sich weicher an. Die Bootsfahrt ist kurz, und genau das macht es so unkompliziert.
So wird der Tag rund. Mach morgens Jozani, ruh dich mittags aus, und plan Prison Island an einem anderen Tag als kurze Bootstour. So wirkt es nicht gehetzt, und du hast trotzdem zwei große Erlebnisse.
Dieser Naturmix passt für Familien, Tierfans, Fotografen und alle, die mehr als Strand sehen wollen. Das lohnt sich wirklich.
🍽️ Was du auf Sansibar unbedingt probieren solltest
Sansibar hat eine Küche, die sich anfühlt wie ein Mix aus Gewürzen, Meer und Streetfood. Du merkst sofort, dass hier viele Einflüsse zusammenkommen, und genau das macht jedes Essen ein bisschen spannend. In Stone Town solltest du unbedingt Zanzibar Pizza probieren. Das ist kein italienisches Ding, sondern eher ein heißer Snack vom Stand, der knusprig, saftig und perfekt für den Abend ist.
Probier Urojo, wenn du gern mutig snackst. Das ist würzig, warm und ein bisschen anders, als man es erwartet. Wenn du Seafood magst, geh auf gegrillten Fisch, Oktopus und einfache Reisgerichte. Oft schmeckt es am besten dort, wo der Grill direkt vor dir steht und alles frisch gemacht wird. Und dann sind da die frischen Fruchtsäfte. Mango, Passionsfrucht oder Zuckerrohr schmecken hier wirklich nach Sonne, besonders wenn du sie nach einem heißen Spaziergang trinkst.

Wenn du Gewürze liebst, ist eine Spice Tour ein Klassiker. Du riechst Nelken, Zimt und Muskat direkt vor Ort, siehst die Pflanzen, lernst kleine Details und gehst danach mit einem Kopf voller Düfte zurück an den Strand. Das bleibt hängen.
🗺️ Sansibar ist nicht nur Strand
Es ist Geschichte in Stone Town, Sonnenuntergang im Norden, Lagunenmagie an der Ostküste und Naturerlebnisse, die sich wie kleine Expeditionen anfühlen. Wenn du es richtig planst, wirkt es nie stressig. Es wirkt wie Urlaub, der gleichzeitig leicht und besonders ist.
Warst du schon mal auf Sansibar, oder steht es noch auf deiner Liste? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.
