Vier Highlights in Island – von der Südküste bis in die Westfjorde
Island fühlt sich an wie ein anderes Tempo. Alles wirkt weiter und gleichzeitig geordnet. Die Luft ist klar, und die Farben sind oft intensiver, als man es von Fotos kennt. Du merkst schnell, dass hier nicht die Stadt den Takt vorgibt, sondern die Landschaft. Und du bist fast immer überraschend nah an der Natur.

Du kannst morgens in Reykjavík gemütlich einen Kaffee trinken, durch kleine Läden bummeln und den Tag ganz ruhig starten. Mittags stehst du schon an einem schwarzen Strand, hörst die Wellen und siehst, wie anders das Licht auf dunklem Sand wirkt. Dazwischen liegen Wasserfälle, Lavafelder und weite Ebenen, die sich anfühlen wie ein eigener Planet. Viele Orte sehen schon von der Straße aus spektakulär aus, ohne dass du lange wandern musst.
Island ist perfekt für einen Roadtrip, weil sich die Landschaft ständig verändert. Hinter der nächsten Kurve kommt oft wieder etwas Neues, eine Bucht, ein Bergkamm oder ein Feld aus Moos. Gleichzeitig bleiben viele Stopps gut erreichbar, solange du deine Strecken realistisch planst. Du kannst dir den Tag aus kleinen Etappen bauen, mit Pausen, Aussichtspunkten und kurzen Spaziergängen, die nicht viel Zeit kosten.

Gleichzeitig ist Island ein Ziel, bei dem Wetter und Licht den Ton angeben. Manchmal hast du vier Jahreszeiten an einem Tag. Das kann Pläne durcheinanderbringen, aber es macht jede Szene auch einzigartig. Genau diese Mischung aus Freiheit, Respekt vor der Natur und spontanen Momenten macht Island am Ende so besonders.
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🏙️ Reykjavík
In Reykjavík hast du dieses seltene Gefühl, dass alles gleichzeitig nah und weit wirkt. Du läufst durch ein kompaktes Zentrum mit Cafés, kleinen Läden und Street Art. Nur ein paar Minuten später stehst du am Wasser, schaust über die Bucht und spürst sofort diese klare Luft. Genau diese Mischung macht die Stadt perfekt für einen ersten Island-Eindruck. Reykjavík ist Hauptstadt, Kulturzentrum und zugleich ein idealer Startpunkt für Naturabenteuer.

Einwohner und Stadtgefühl
Reykjavík ist keine Metropole, aber sie fühlt sich trotzdem lebendig an. In der Stadt leben rund 139.000 Menschen. In der Hauptstadtregion rund um Reykjavík sind es rund 250.000 Menschen. Das erklärt, warum viele Viertel wie ein zusammenhängendes Großstadt-Band wirken.
Anreise
Die meisten reisen per Flug nach Island an. Du landest am Flughafen Keflavík, der außerhalb der Stadt auf der Reykjanes-Halbinsel liegt. Von dort kommst du mit Shuttlebus, Transfer oder Mietwagen Richtung Reykjavík. Wenn du innerhalb Islands weiterreisen willst, ist der Inlandsflughafen Reykjavík besonders praktisch. Er liegt sehr nah am Zentrum und wird für viele Inlandsverbindungen genutzt.
Infrastruktur vor Ort
Reykjavík ist angenehm einfach zu nutzen. Das Zentrum kannst du gut zu Fuß erkunden und du findest schnell deinen Rhythmus. Für längere Strecken nimmst du Busse, Taxis oder E-Scooter. Das Bussystem heißt Strætó, und Tickets laufen in der Hauptstadtregion über das Klapp-System. Wenn du einen Mietwagen nimmst, ist das Parken im Zentrum in Zonen geregelt und per Automat oder App möglich. Dazu kommt eine sehr reisetaugliche Infrastruktur mit Hotels, Apartments, Supermärkten, Museen und vielen Touranbietern.

Sehenswürdigkeiten in der Stadt
Reykjavík hat viele Highlights, die du ohne Stress kombinieren kannst.
Du brauchst oft nur kurze Wege, und genau das macht Sightseeing hier so entspannt.
- Hallgrímskirkja und der Blick über die Stadt
Von der Hallgrímskirkja bekommst du eines der bekanntesten Panorama Motive Islands. - Harpa am Hafen
Die Konzerthalle ist ein starker Kontrast aus Glas, Licht und Meer direkt davor. - Sólfar, der Sun Voyager
Eine schnelle Station am Wasser, die besonders bei gutem Licht wirkt. - Perlan
Du bekommst dort Ausstellungen rund um Naturthemen plus Aussicht über Reykjavík. - Old Harbour und Grandi
Am alten Hafen spürst du die Wurzeln der Stadt und findest heute Läden, Restaurants und Tourboote. - Ein Spaziergang durch die Innenstadt
Laugavegur und die Seitenstraßen sind perfekt, wenn du Design, kleine Shops und Cafés magst.

Ausflüge ab Reykjavík
Reykjavík ist angenehm einfach zu nutzen. Das Zentrum kannst du gut zu Fuß erkunden, und du findest schnell deinen Rhythmus. Für längere Strecken nutzt du Busse, Taxis oder E-Scooter. Das Bussystem heißt Strætó, und Tickets laufen in der Hauptstadtregion über das Klapp-System.
Wenn du einen Mietwagen nimmst, ist das Parken im Zentrum in Zonen geregelt und per Automat oder App möglich. Außerdem findest du eine sehr reisetaugliche Infrastruktur mit Hotels, Apartments, Supermärkten, Museen und vielen Touranbietern.
Klassiker für den ersten Besuch
Ein echter Klassiker für den ersten Besuch ist die Golden-Circle-Route. Sie ist der bekannteste Tagesausflug ab Reykjavík und verbindet Nationalpark, Wasserfall und ein Geysir-Gebiet. Genau diese kompakte Mischung macht sie für viele zur perfekten Ersttour.
Mehr Natur ohne gleich umzuziehen
Wenn du mehr Natur willst, ohne gleich umzuziehen, ist die Südküste als langer Tagestrip sehr beliebt. Dort siehst du Wasserfälle und schwarze Strände, und du bekommst dieses typische Island-Gefühl aus Wind, Weite und Wasser. Wenn du lieber Island im Mini-Format erleben möchtest, passt Snæfellsnes richtig gut. Dort kommen Lavafelder, Küsten und ikonische Berge an einem Tag zusammen.
Meer und Tiere
Wenn du Meer und Tiere erleben willst, ist Whale Watching ab Reykjavík eine tolle Option. Die Touren starten oft direkt am alten Hafen, und das ist super praktisch, weil du fast ohne Anfahrt schon auf dem Boot bist.
Typisch essen und trinken
In Reykjavík kannst du richtig gut typisch essen und trinken. Die Stadt kann Streetfood und Fine Dining zugleich. Du findest viele traditionelle Zutaten, die modern interpretiert werden und trotzdem nach Island schmecken. Sehr typisch sind Fischgerichte in allen Varianten, und auch Lamm spielt eine große Rolle. Skyr begegnet dir als Frühstück, Dessert oder Snack. Und ja, der isländische Hot Dog gehört einfach dazu und wird oft als Pylsur bestellt.
Was Reykjavík so einzigartig macht
Reykjavík ist eine Hauptstadt, die sich nicht wie eine klassische Hauptstadt anfühlt. Sie ist kreativ, überschaubar und ganz nah an der Natur. Dazu kommt etwas, das du sofort spürst, wenn du in Hotels, Pools oder Cafés sitzt. In Island wird ein sehr großer Teil der Wärme über Geothermie und Fernwärme abgedeckt. Genau deshalb gehören Thermalbäder und warme Pools so selbstverständlich zum Alltag.
Sommer vs Winter in Reykjavík
Im Sommer sind die Tage in Reykjavík extrem lang, und du kannst abends noch ewig draußen sein. Dann wirkt die Stadt wie ein Outdoor-Wohnzimmer. Im Winter wird es früh dunkel, aber genau dann ist Reykjavík besonders gemütlich. Außerdem hast du rund um die Hauptstadtregion eine realistische Chance auf klare Nächte, wenn das Wetter mitspielt.

🌨️🌲 Akureyri
Akureyri liegt im Norden Islands direkt am Eyjafjörður und wird oft als Hauptstadt des Nordens bezeichnet. Dort bekommst du genau die Mischung, die Nordisland so angenehm macht. Es gibt ein richtiges Zentrum mit Cafés, Restaurants und kleinen Läden. Gleichzeitig bist du in wenigen Minuten draußen in der Natur, mit Fjordblick und klarer Bergluft.
Die Region rund um Akureyri ist seit dem 9. Jahrhundert besiedelt. Die Stadt bekam 1786 Stadtrechte und wuchs später zu einem wichtigen Hafen- und Servicezentrum für den Norden. Genau dieses Gefühl von klein, aber komplett spürst du bis heute, weil vieles nah beieinander liegt und sich der Ort trotzdem lebendig anfühlt.

Einwohner und Stadtgefühl
Für Akureyri werden rund 19.600 Einwohner angegeben. Damit ist die Stadt groß genug für Auswahl beim Essen und eine gute Infrastruktur. Gleichzeitig ist sie klein genug, um entspannt zu bleiben und sich schnell wie angekommen anzufühlen.
Anreise nach Akureyri
Von Reykjavík aus fährst du mit dem Auto über die Ringstraße Richtung Norden nach Akureyri. Je nach Route und Bedingungen bist du grob um die fünf Stunden unterwegs, wenn du keine langen Stopps machst. Die Fahrt lohnt sich, weil du unterwegs ständig neue Landschaften siehst und jederzeit spontan anhalten kannst.
Wenn du nicht selbst fahren willst, ist Fliegen oft die bequemste Abkürzung. Der Flughafen Akureyri liegt nur etwa drei Kilometer südlich vom Zentrum. Es gibt regelmäßige Inlandsverbindungen nach Reykjavík, oft mehrmals am Tag, und die Flugzeit liegt ungefähr bei 45 Minuten.
Auch mit dem Bus kommst du hin, wenn du ohne Mietwagen starten möchtest. Strætó verbindet Akureyri und Reykjavík unter anderem über die Route 57.

– Bildnachweis: CanY71 – iStock-ID: 1391795979
Infrastruktur vor Ort
Akureyri ist vor Ort sehr leicht zu „lesen“. Die Innenstadt ist kompakt, viele Wege sind gut zu Fuß machbar, und du findest Hotels, Apartments, Supermärkte und Touranbieter ohne langes Suchen.
Ein echtes Plus ist der Stadtbus. Innerhalb der Stadt fährst du mit den City Buses kostenlos. Das ist besonders praktisch, wenn du es gemütlich magst oder bei Schnee nicht jeden Weg laufen willst.
Highlights in Akureyri
In Akureyri gibt es ein paar Highlights, die du beim ersten Besuch fast automatisch mitnimmst. Die Akureyrarkirkja ist das Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde von Guðjón Samúelsson entworfen, 1940 geweiht und sitzt so über dem Zentrum, wie man es sich vorstellt.
Sehr schön ist auch der botanische Garten. Du kannst dort das ganze Jahr spazieren, und im Sommer wirkt er wie ein kleiner grüner Ruhepol mitten in der Stadt.
Wenn du Kultur magst, lohnt sich ein Abstecher nach Listagil, der „Art Street“. Dort liegt auch das Akureyri Art Museum, das 1993 eröffnet wurde und oft moderne Ausstellungen zeigt.
Für Veranstaltungen ist Hof eine gute Adresse. Das Kultur- und Konzerthaus wurde 2010 eröffnet und bringt auch abends Leben in die Stadt.
Und dann gibt es noch das isländische Lieblingsritual für jedes Wetter. Das Akureyri Swimming Pool ist ganzjährig geöffnet und hat mehrere Becken und Hot Pots, also perfekt für eine warme Pause, auch im Winter.

Ausflüge rund um Akureyri
Akureyri ist ein starker Startpunkt, weil du viele Natur-Highlights als Tagestrip schaffst. Der Klassiker ist der Diamond Circle. Diese Route bündelt Goðafoss, die Gegend um den Mývatn, Dettifoss, Ásbyrgi und Húsavík zu einer großen Runde. Wenn du nur schnell einen Wasserfall mitnehmen willst, ist Goðafoss besonders leicht erreichbar und perfekt für einen halben Tag.
Wenn du Lust auf Wellness hast, ist die Forest Lagoon bei Akureyri ein schönes Ziel. Sie liegt in Waldnähe und ist auf entspannte Stunden ausgelegt, statt auf großen Trubel.
Für etwas Inselgefühl gibt es rund um den Fjord noch besondere Abstecher. Hrísey und Grímsey gehören zur Gemeinde Akureyri, und beide erreichst du per Fähre, je nach Saison und Plan.
Typisch essen in Akureyri
Kulinarisch bekommst du in Akureyri viel Island auf dem Teller, nur oft entspannter als in der Hauptstadt. Fisch spielt eine große Rolle und wird meist frisch und modern serviert. Auch Lamm findest du häufig, mal klassisch, mal als zeitgemäße Küche. Dazu passt die Café-Kultur, weil viele Orte richtig gemütlich sind und man gern länger sitzen bleibt, besonders wenn es draußen kalt ist.
Sommer vs Winter
Im Sommer wirkt Akureyri leichter und grüner, und du kannst Ausflüge sehr flexibel planen. Im Winter liegt oft Schnee, die Berge wirken näher, und die Stadt bekommt diesen nordischen Zauber. Genau dann passt Akureyri besonders gut zu Nordisland.
🌋🌊 Vík í Mýrdal
Vík ist klein, aber ikonisch, weil du hier an der dramatischen Südküste genau das Island Gefühl bekommst, das man von Bildern kennt. Der Ort gilt als südlichstes Dorf Islands und liegt direkt an der Ring Road. Du fährst von Reykjavík aus Richtung Osten und kommst automatisch hier vorbei, wenn du die Südküste als Roadtrip machst. Genau deshalb ist Vík so beliebt als Pause oder Übernachtungsstopp, weil du nach vielen Naturstopps wieder auftanken kannst, ohne dass es sich nach „Großstadt“ anfühlt.

Im Ort selbst leben nur rund 318 Menschen. Dieser Kontrast ist vor Ort richtig spürbar. Du stehst draußen am Meer, hörst die Brandung und merkst, wie groß die Landschaft um dich herum wirkt. Gleichzeitig ist Vík nicht „nur ein paar Häuser“, sondern ein Ort, der auf Reisende eingestellt ist.
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Du findest Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen, kleine Restaurants, Cafés und meist auch alles, was du für einen kurzen Einkauf brauchst. Gerade wenn das Wetter kippt, ist es angenehm, einen festen Ort zu haben, an dem du kurz durchatmen kannst.
Anreise und Infrastruktur
Am einfachsten kommst du mit dem Auto über Route 1. Das ist einer der Island Klassiker, weil du unterwegs immer wieder an Wasserfällen, Gletschern und Aussichtspunkten vorbeifährst. Du kannst dir den Tag mit Stopps bauen und Vík als Ziel nehmen, statt alles in einem Rutsch durchzuziehen. Vor Ort sind die Wege kurz. Du kannst vieles zu Fuß erledigen, parkst meistens unkompliziert und hast schnell wieder freie Sicht auf Berge und Küste.

Sehenswürdigkeiten und Ausflüge rund um Vík
Der Star direkt in der Nähe ist Reynisfjara. Diese schwarze Sandbucht mit Basaltsäulen und Felsformationen ist ein Naturmoment, den man nicht vergisst. Geh dort aber mit Respekt hin. Die Schleichwellen sind berüchtigt und können plötzlich weit nach oben laufen. Bleib lieber deutlich weiter weg vom Wasser, auch wenn es ruhig aussieht, und dreh dem Meer nicht den Rücken zu.
Ganz nah liegt auch der Blick auf Reynisdrangar, die Felsen im Meer, die je nach Licht total anders wirken. Wenn du noch einen Aussichtspunkt suchst, lohnt sich oft Dyrhólaey, sofern die Zufahrt offen ist. Von oben wirkt die Küste wie eine riesige Bühne, und du siehst, wie sich Sand, Klippen und Meerlinien abwechseln. Viele kombinieren das mit kurzen Stopps entlang der Südküste, je nachdem, ob du von Westen kommst oder weiter Richtung Osten fährst.
Wenn du mehr Abenteuer willst, ist Vík auch eine gute Basis für Touren in die Umgebung. Je nach Saison sind Ausflüge Richtung Gletscherregionen möglich, und im Winter interessieren viele die Touren in eisige Landschaften rund um Katla und Mýrdalsjökull. Wichtig ist dabei, dass du nichts auf eigene Faust im Eis planst, sondern geführte Angebote nutzt, wenn Bedingungen und Sicherheit passen.

Sommer vs Winter
Im Sommer hast du längere Tage und mehr Spielraum. Du kannst entspannt planen und bleibst nicht sofort im Dunkeln hängen. Im Winter wirkt alles rauer und intensiver. Die Farben sind härter, Wind und Wetter wechseln schneller, und die Landschaft hat diese echte Winterstimmung. Dann lohnt sich eine defensive Planung. Du machst lieber weniger Stopps, dafür gute. Du hältst Reservezeit frei und schaust genauer auf Straßenlage und Wind.
Essen und Vík Gefühl
Kulinarisch passt Vík perfekt für warme, einfache Klassiker nach einem langen Tag. Viele freuen sich hier über Suppen, Fischgerichte oder etwas Deftiges, das wieder Energie gibt. Dazu kommt dieses typische Island Gefühl, wenn du nach draußen schaust, während es drinnen warm ist und du den nächsten Abschnitt der Route planst.
Für wen geeignet
Vík ist super für Foto Fans, Paare und alle, die Island als Naturkino erleben wollen. Es passt auch gut, wenn du Island ruhiger magst, aber trotzdem Infrastruktur brauchst. Du bekommst große Landschaft, starke Motive und einen Ort, der klein bleibt, aber zuverlässig funktioniert.
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🧊⛰️ Ísafjörður
Ísafjörður ist so ein Ort, den viele erst beim zweiten Island-Trip entdecken und dann sofort abspeichern. Du bist hier mitten in den Westfjorden, wo Fjorde wie lange Arme ins Land greifen und die Berge direkt hinter den Häusern aufsteigen. Alles wirkt rau und still, und genau das macht den Reiz aus. Gleichzeitig ist Ísafjörður ein kleiner Knotenpunkt, an dem du gut schlafen, essen und Ausflüge organisieren kannst. So fühlst du dich trotz Westfjorden nicht abgeschnitten.

Einwohner und Gefühl vor Ort
Ísafjörður hat rund 2.700 Einwohner. Genau diese Größe ist perfekt, wenn du Ruhe willst, aber abends trotzdem noch ein Café oder ein gutes Essen suchst. Du läufst schnell durchs Zentrum und bist genauso schnell am Hafen. Und fast überall hast du den Fjordblick im Hintergrund.
Geschichte und Atmosphäre
Die Lage am Wasser war in Ísafjörður schon früh ein Vorteil. Handel und vor allem die Fischerei haben die Stadt geprägt, und dieses maritime Gefühl spürst du bis heute am Hafen und in den alten Gebäuden. Wenn du dafür einen guten Einstieg willst, passt das Westfjords Heritage Museum, das oft auch als maritimes Museum beschrieben wird. Danach wirkt ein Spaziergang durch die Stadt gleich „lesbarer“, weil du besser verstehst, warum hier so vieles am Wasser hängt.
Anreise nach Ísafjörður
Die Anreise ist ein Teil des Erlebnisses, aber sie ist gut planbar. Du hast zwei Hauptoptionen.
Mit dem Auto fährst du von Reykjavík Richtung Norden und dann hinein in die Westfjorde. Es gibt zwei Routen nach Ísafjörður. Eine Variante führt über Hólmavík und ist mit 455 km angegeben. Eine zweite Variante führt über Dynjandi und ist mit 410 km angegeben, und laut offizieller Übersicht sind dabei auch kurze Abschnitte Schotter möglich. Stand: 12.01.2026, laut Visit Westfjords. Im Winter solltest du mehr Puffer einplanen, weil Wetter und Straßenlage dort stärker den Rhythmus bestimmen.
Mit dem Flugzeug geht es oft am bequemsten, wenn du Zeit sparen willst. Der Flughafen Ísafjörður hat Inlandsverbindungen nach Reykjavík, was besonders im Winter praktisch ist. Laut Visit Westfjords wird der Flug nach Ísafjörður von Icelandair bedient. Stand: 12.01.2026, laut Visit Westfjords. Einen aktuellen Eindruck bekommst du außerdem über den offiziellen Flugplan des Flughafens, der regelmäßig Flüge nach Reykjavík zeigt.

Infrastruktur
Vor Ort ist alles klein, aber zuverlässig. Du findest Unterkünfte, Restaurants, Supermärkte und Touranbieter, und du bist schnell zu Fuß unterwegs. Ísafjörður wird offiziell als zentraler Hub beschrieben, von dem aus du Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Kajak und Skifahren gut starten kannst. Genau das ist die Stärke der Stadt. Sie ist ruhig, sie funktioniert, und sie nimmt dir viel Organisation ab.
Sehenswürdigkeiten in Ísafjörður
- Hafen und Stadtspaziergang. Du bekommst hier dieses echte Küstenstadt Gefühl, ohne Großstadtstress.
- Museum. Das Westfjords Heritage Museum bringt dir die Fischerei Geschichte und das Leben am Wasser näher.
- Winter und Ski. Wenn du im Winter da bist, ist das Skigebiet direkt bei der Stadt ein echtes Plus. Laut Visit Westfjords liegen Tungudalur für Abfahrt und Seljalandsdalur für Langlauf nur wenige Minuten Fahrt vom Zentrum entfernt.
Ausflüge in der Umgebung
Wenn du Ísafjörður als Basis nimmst, kannst du dir die Westfjorde sehr gut in starken Tagestrips aufteilen.
Hornstrandir ist das große Abenteuer für alle, die Einsamkeit, Küste und Wildnis suchen. Der Zugang erfolgt laut Visit Westfjords vor allem per Fähre ab Ísafjörður oder Norðurfjörður. Das fühlt sich wie „Bühne frei“ an, weil es dort kaum Infrastruktur gibt und die Landschaft alles übernimmt.
Dynjandi ist einer der beeindruckendsten Wasserfälle der Westfjorde. Er wird mit ungefähr 100 Metern Fallhöhe beschrieben, und vom Parkplatz läufst du laut Visit Westfjords ungefähr 15 Minuten bis zum größten Teil. Das passt perfekt, wenn du einen Naturmoment willst, der sofort sitzt.
Bolafjall bei Bolungarvík ist ideal, wenn du Aussicht liebst. Visit Westfjords beschreibt dort eine Aussichtsplattform mit weitem Blick über Fjorde und Berge.
Typisch essen
Kulinarisch passt Ísafjörður richtig gut zu den Westfjorden. Du bekommst viel frischen Fisch, oft als Tagesfang und eher unkompliziert, aber genau deshalb so gut. Dazu kommt herzhafte Küche, die bei Wind und Kälte doppelt gut schmeckt. Lamm ist ebenfalls typisch für Island, und in Cafés findest du oft süßes Gebäck, wenn du einfach warm sitzen und runterkommen willst.
Für wen geeignet
Ísafjörður passt perfekt für Naturfans, Ruhesuchende, Fotoleute und alle, die Island abseits der Klassiker erleben wollen. Es ist auch super für Alleinreisende, weil du dich hier schnell sicher und „angekommen“ fühlst. Und für Paare ist es ideal, wenn ihr diese Mischung aus Stille, Landschaft und kleinen Genussmomenten mögt.

Island wartet auf dich entdeckt zu werden
Island wartet darauf, von dir entdeckt zu werden. Wenn du Island zum ersten Mal besuchst, gibt dir Reykjavík den entspannten Einstieg und die besten Möglichkeiten, dich zu orientieren. Akureyri ist der perfekte Schritt in den Norden, mit viel Charme und weniger Trubel. Vík bringt dir die dramatische Südküste, die man sofort im Herzen abspeichert. Und Ísafjörður zeigt dir das wilde Island, das sich fast wie ein Geheimnis anfühlt.
Warst du schon an einem dieser Orte oder im allgemeinen auf Island? Wie waren deine Erfahrungen und was hast du alles erlebt? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.
