Aruba als Reiseziel: Kleine Insel, große Erlebnisse zwischen Strand, Wüste und bunten Städten 🌴
Aruba liegt in der südlichen Karibik, nur ein Stück nördlich von Venezuela, und fühlt sich oft an wie ein Mix aus Postkartenstrand und kleiner Wüsteninsel mit Kakteen, Felsen und weitem Himmel. Weil die Insel nur rund 32 Kilometer lang ist, bist du schnell von A nach B, selbst wenn du unterwegs noch für einen Fotostopp anhältst oder spontan an einer Bucht hängen bleibst.

Trotzdem wirkt jeder Teil anders, denn die Westküste ist eher ruhig und glatt, mit langen Sandstränden und der klassischen Urlaubs-Infrastruktur, während die Ostküste rauer ist und dir mit Wind, Wellen und dramatischer Felsküste sofort zeigt, dass hier auch Wildnis wohnt. Dazu kommt das trockene Klima, das viele als angenehm empfinden, weil es sich weniger schwül anfühlt als auf anderen Karibikinseln. Der stetige Passatwind macht die Wärme oft gut erträglich und sorgt nebenbei dafür, dass sich Aruba wunderbar leicht und frei anfühlt, selbst wenn die Sonne mittags richtig Kraft hat.
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Politisch gehört Aruba als eigenständiges Land innerhalb des Königreichs der Niederlande dazu, und genau diese Mischung spürst du auch im Alltag, von der Organisation bis zur entspannten Inselmentalität. Offizielle Sprachen sind Niederländisch und Papiamento, und fast überall kommst du zusätzlich mit Englisch und oft auch mit Spanisch gut weiter, was das Reisen super unkompliziert macht. In Oranjestad kannst du morgens gemütlich durch farbige Altstadt-Ecken bummeln, in Cafés sitzen und ein bisschen Shopping mit Hafenflair mitnehmen, bevor du am Nachmittag wieder komplett in Naturmodus wechselst.

San Nicolas ist dabei so etwas wie die kreative Überraschung, weil dir dort zwischen kleinen Bars und Straßenkreuzungen richtig starke Murals und Street Art begegnen, die der Insel nochmal ein anderes Gesicht geben. Wenn du Lust auf Abenteuer hast, zieht es viele in den Nationalpark Arikok, wo Aruba plötzlich karg, staubig, felsig und wunderschön wirkt, mit Wegen, Aussichtspunkten und dieser besonderen Ruhe abseits der Strände.
Und als kleines Highlight für den Wow Moment wartet der Naturpool Conchi in der Felsküste, wo du zwischen Steinen badest und die Brandung draußen gegen die Küste donnert, während es im Pool vergleichsweise geschützt ist. Genau diese Kombi aus leichtem Alltag, guten Wegen, schönen Stränden und echten Kontrasten macht Aruba für viele zu einem entspannten Erst-Karibik-Ziel, bei dem du dich schnell zurechtfindest und trotzdem jeden Tag etwas Neues entdecken kannst.
Lage
Aruba liegt im südlichen Karibischen Meer, ungefähr 29 Kilometer vor der Küste Venezuelas und rund 80 Kilometer nordwestlich von Curaçao, was sich vor Ort wirklich so anfühlt, als wärst du nah an Südamerika und trotzdem ganz Karibik. Die Insel ist angenehm kompakt, etwa 32 Kilometer lang und am breitesten Punkt ungefähr 10 Kilometer breit, deshalb funktionieren Tagesausflüge fast immer ohne stressige Fahrzeiten. Für die grobe Orientierung hilft ein simples Bild: Die Westküste ist meist ruhiger und ideal zum Baden, mit den bekannten Stränden, Resorts und kurzen Wegen zwischen Restaurants, Shops und Strandbars.
Die Ostküste zeigt dir dagegen das wilde Aruba, mit Wind, Brandung, Klippen, sandigen Flächen und Pisten, auf denen du eher langsam unterwegs bist und häufiger stoppst, weil die Aussicht so stark ist. Als Basis ist Oranjestad im Südwesten praktisch, weil du von dort schnell nach Norden zu den Hotelzonen kommst und genauso unkompliziert in die naturreicheren Inselteile in der Mitte und Richtung Osten fährst. So kannst du dir die Tage leicht aufteilen, morgens Stadt und Meer kombinieren und später noch einen Abstecher in die rauere Landschaft dranhängen.

Infrastruktur (wie von A nach B)
Für die meisten Wege ist ein Mietwagen die bequemste Lösung, weil du damit auch abgelegenere Spots im eigenen Rhythmus erreichst und nicht nach Fahrplänen planen musst, gerade wenn du spontan an Buchten hältst oder Richtung Ostküste weiterfährst. Wenn du keinen Wagen willst, ist der Linienbus Arubus eine sehr brauchbare Alternative für klassische Strecken wie Oranjestad nach San Nicolas und zurück, oft mit mehreren Linienvarianten über unterschiedliche Orte und Hotelzonen. Auf den Hauptachsen fahren die Busse tagsüber in kurzen Abständen, und abends gibt es weiterhin Verbindungen mit größeren Lücken, was für Restaurantabende oder einen Stadtbummel gut reicht.
Preislich bleibt das Ganze fair, weil du mit Einzelfahrten, Retourkarten und einem Tagespass flexibel bleibst und Aruba damit auch ohne Auto sehr gut machbar ist.
Taxis sind ebenfalls unkompliziert, die Preise sind festgelegt und du solltest sie vor dem Einsteigen kurz absprechen, außerdem gibt es Zuschläge an bestimmten Tagen und zu später Stunde. In Oranjestad läufst du vieles zu Fuß, besonders rund um Hafen, Shops und zentrale Plätze, und fürs Strandhopping im Norden kombinieren viele Bus und kurze Taxistrecken, wenn es abends entspannt und direkt sein soll.
Geschichte
Aruba wurde lange vor der europäischen Ankunft von indigenen Gruppen bewohnt, besonders von den Caquetío, deren Spuren du bis heute in Ortsnamen, Geschichten und einigen Fundstätten wiederfindest.
Ab 1499 kamen zuerst die Spanier auf die Insel, und im Laufe der Zeit wechselte der Einfluss, bis Aruba unter die Niederländer kam und sich von dort aus politisch und wirtschaftlich Schritt für Schritt weiterentwickelte.
Was dabei typisch Aruba geblieben ist, ist dieses eigenständige Selbstverständnis, das sich wie eine Mischung aus karibischer Gelassenheit und sehr klarer Organisation anfühlt. Das merkst du schnell im Alltag, weil vieles verlässlich funktioniert, du aber trotzdem überall diese lockere Inselstimmung spürst. Dazu passt die Mehrsprachigkeit, die auf Aruba nicht nur Kulisse ist, sondern wirklich gelebt wird, weil mehrere Sprachen ganz selbstverständlich nebeneinander stehen.
Ein echter Meilenstein ist 1986, denn seitdem hat Aruba Autonomie als eigenständiges Land innerhalb des Königreichs der Niederlande, mit eigener Regierung und vielen eigenen Regelungen, die du als Reisender oft indirekt über die Abläufe und die Infrastruktur bemerkst.
Wenn du in Oranjestad das Fort Zoutman anschaust, wirkt Geschichte plötzlich sehr nah, weil das Gebäude als älteste erhaltene Struktur der Stadt wie ein kleines Zeitfenster funktioniert, und du im Museum und rund um den Turm schnell ein Gefühl dafür bekommst, wie viel Vergangenheit in wenigen Straßen steckt.

Anreise aus Deutschland
Du fliegst nach Aruba zum Queen Beatrix International Airport bei Oranjestad, das ist der zentrale Flughafen der Insel. Eine der gängigsten Routen ab Deutschland läuft über Amsterdam, weil du von dort aus direkt weiter nach Aruba fliegen kannst, und die reine Flugzeit liegt dabei oft grob zwischen 10 und 11 Stunden, je nach Airline und Tagesflugplan. Alternativ funktionieren auch Verbindungen über andere große Drehkreuze, zum Beispiel über die USA oder über weitere europäische Airports, wobei Umstiege über die USA zusätzlich eigene Einreiseformalitäten für den Transit bedeuten können.
Für die Einreise brauchst du als EU Bürger in der Regel kein Visum, aber einen gültigen Reisepass. Wichtig ist außerdem die Online ED-Card, die du vor der Reise online ausfüllst und bestätigen lässt, typischerweise innerhalb der letzten 7 Tage vor Abflug. Seit Juli 2024 ist außerdem die Sustainability-Fee im ED-Card Prozess integriert, und sie wird bei der Ankunft per Flug erhoben.
Sommer & Winter im Vergleich
Aruba ist ganzjährig warm, und statt vier klarer Jahreszeiten wie in Europa spürst du eher kleine Verschiebungen bei Wind, Regen und dem Gefühl auf der Haut. In den Monaten, die bei uns als Sommer gelten, ist es auf Aruba oft etwas heißer, das Meer wirkt fast immer einladend, und der Passatwind nimmt der Wärme viel Schwere, sodass du auch mittags noch gut draußen sein kannst. Im europäischen Winter bleibt Aruba ebenfalls warm, nur wirkt die Luft oft etwas angenehmer, was lange Tage am Strand, Spaziergänge und Ausflüge besonders entspannt macht.
Regen fällt insgesamt eher selten, aber von Oktober bis Januar ist die Chance auf kurze Schauer am größten, die oft schnell wieder vorbeiziehen und selten den ganzen Tag bestimmen. Aruba liegt zudem außerhalb des typischen Hurrikangürtels, deshalb ist das Risiko direkter Treffer deutlich geringer als auf vielen anderen Karibikinseln, auch wenn Wetter natürlich nie eine Garantie ist.
Beste Reisezeit
Wenn du Sonne und möglichst wenig Regen willst, ist das Sonnenfenster oft von Februar bis in den Spätsommer hinein besonders verlässlich, weil die regenreichere Phase eher in den Monaten Oktober bis Januar liegt und Schauer dort am ehesten vorkommen. Wenn du lieber günstiger reist und es etwas ruhiger magst, sind späte Frühjahrswochen und viele Sommerwochen attraktiv, weil die Bedingungen weiterhin sehr gut sind und du häufiger Deals bei Hotels und Mietwagen findest. Für Natur und Offroad Ausflüge ist es angenehm, wenn es nicht zu schwül ist, denn dann laufen Wanderungen auf den Hooiberg oder Touren in den Arikok National Park deutlich entspannter und du bleibst länger gern draußen. Wenn du gern Events mitnimmst, kannst du deine Reise um den Karneval legen, der 2026 seinen großen Umzug in Oranjestad am 15.02.2026 hat, oder um den Flag and Anthem Day am 18.03. Für Wassersport lohnt sich zudem der Mai, weil dann oft große Windsport Events wie Aruba Hi Winds stattfinden.

Top Sehenswürdigkeiten
Eagle Beach
An der Eagle Beach fallen dir zuerst die breiten, hellen Sandflächen auf, und die ikonischen fofoti-Bäume sehen auf Fotos oft so aus, als würden sie immer in dieselbe Richtung zeigen. Wenn du es etwas ruhiger als an den großen Hotelstränden magst, passt dieser Abschnitt meist sehr gut, weil du selbst zu beliebten Zeiten oft noch genug Platz findest. Besonders schön ist es morgens, wenn der Strand noch fast leer wirkt, oder am späten Nachmittag, wenn das Licht weicher wird und der Wind häufig angenehm bleibt. Und wenn du einfach nur laufen, schauen und abschalten willst, ist Eagle Beach perfekt für lange Strandspaziergänge, weil du hier wirklich Strecke machen kannst, ohne dass es sich eng anfühlt.
Palm Beach
Palm Beach ist der klassische Resort-Strand auf Aruba, mit großen Hotels, Restaurants, Beach Bars und vielen Aktivitäten direkt an der Promenade, sodass du hier fast alles in Laufweite hast. Das Wasser ist meist sehr ruhig, was den Strand perfekt macht, wenn du einfach entspannt schwimmen willst oder zum ersten Mal auf ein Board steigst. Viele buchen hier Jetski, Parasailing oder eine kurze Schnorcheltour, während andere einfach den ganzen Tag zwischen Liege, Meer und einem Drink an der Bar pendeln. Wenn du es praktisch magst, ist Palm Beach super, weil du zwischendurch schnell etwas essen, shoppen oder kurz ins Hotel kannst, ohne dass der Tag zerfällt. Abends wird es oft lebendig, weil die Promenade für viele der Startpunkt ist, um von Restaurant zu Restaurant zu ziehen oder noch auf einen Cocktail am Strand zu bleiben. Und wenn du Lust auf einen richtig einfachen Urlaubstag hast, ist genau das der Reiz von Palm Beach, denn hier läuft alles entspannt und „wie von selbst“, ohne dass du viel planen musst.
Baby Beach
Baby Beach liegt im Süden bei San Nicolas und fühlt sich an wie eine halbmondförmige Lagune, die gerade für Familien und alle, die es ruhig mögen, perfekt ist, weil das Wasser meist flach und geschützt wirkt. Wenn du früh am Tag kommst, erwischst du oft die schönste Lichtstimmung, bevor es voller wird, und du kannst dir in Ruhe ein Plätzchen suchen, ohne dass du lange schauen musst. Durch die Lagunenform bleibt das Wasser häufig angenehm ruhig, was das Schwimmen und Planschen entspannt macht, und du hast trotzdem dieses karibische Türkis, das sofort nach Urlaub aussieht.
Praktisch ist auch, dass du den Strandtag später easy mit einem Abstecher nach San Nicolas kombinieren kannst, weil dort die Street Art richtig Spaß macht, wenn du ein bisschen durch die Straßen schlenderst. Wenn du danach noch mehr Inselgefühl willst, lohnt sich ein kleiner Abstecher in die Südost-Ecke, weil dort die Landschaft deutlich karger wird und du Aruba mal von seiner raueren Seite siehst. Und genau deshalb ist Baby Beach nicht nur „ein Strand“, sondern ein schöner Baustein für einen ganzen Tag, der mit Strand startet und mit Kultur und kleinen Entdeckungen endet.
Arikok National Park und der Natural Pool
Der Arikok National Park nimmt fast ein Fünftel der Insel ein und zeigt dir Aruba von seiner wilden Seite, mit Kakteen, steinigen Hügeln, Höhlen und einer rauen Küste, an der du die Natur richtig arbeiten hörst. Viele Wege wirken hier staubig und ursprünglich, und genau das macht den Reiz aus, weil du unterwegs immer wieder Aussichtspunkte und Ecken findest, die sich komplett anders anfühlen als die Strände im Westen. Ein Highlight ist der Natural Pool Conchi, ein Naturbecken im Fels, in dem du baden kannst, wenn Meer und Wellen es zulassen, und allein die Anfahrt oder der Fußweg dorthin fühlt sich schon nach Abenteuer an.
California Lighthouse
Der California Lighthouse liegt im Nordwesten der Insel, und oben bekommst du einen weiten Blick über Dünen, Küste und die Hotelzone. Besonders schön ist es am späten Nachmittag, wenn das Licht weicher wird und alles Richtung Sonnenuntergang goldener wirkt. Nimm dir ruhig etwas Zeit und geh auch ein Stück zu Fuß in die Umgebung. Rund um die Nordspitze fühlt es sich oft an, als wärst du plötzlich in einer ganz anderen Landschaft, mit mehr Wind, mehr Weite und weniger Trubel.
Alto Vista Chapel
Die Alto Vista Chapel ist klein, gelb und leicht erhöht gebaut, sodass du von dort oben oft einen ruhigen Blick Richtung Küste hast. Es ist kein Ort, an dem du lange bleiben musst, aber genau deshalb passt er so gut in einen entspannten Inseltag. Wenn du in der Nordhälfte unterwegs bist, ist das ein stimmiger Zwischenstopp, bei dem du kurz runterkommst und die Landschaft wirken lässt.
San Nicolas Art Murals
San Nicolas ist Arubas kreative Seite, und rund um die Main Street entdeckst du viele große Murals, die aus der Aruba Art Fair heraus entstanden sind und der Stadt richtig Farbe geben. Am besten machst du daraus einen Spaziergang, weil du so die Motive in Ruhe wirken lässt, kleine Gassen mitnimmst und an jeder Ecke neue Details findest. Geh bewusst langsam, schau auch nach oben und nimm dir Zeit für Fotos, denn je nach Licht wirken die Farben komplett anders. Danach passt ein Abstecher zur Baby Beach perfekt, weil du Kunst und Strand ganz entspannt in einen Tag packst.
Bubali Bird Sanctuary
Wenn du zwischendurch etwas anderes als Strand willst, ist das Bubali Bird Sanctuary ein ruhiger Kontrast, mit einem kleinen Aussichtsturm und vielen Vogelarten, die dort rasten oder brüten. Am schönsten ist es am Morgen, wenn die Luft noch angenehm ist und du oft mehr Bewegung im Schilf siehst. Plane nur einen kurzen Stopp ein, nimm dir aber Zeit zum Schauen, bevor du wieder ans Meer weiterfährst.
Antilla Shipwreck
Die Antilla ist eines der bekanntesten Spots rund um Aruba, weil du hier ein richtiges Wrack im klaren Wasser erlebst und viele Bootstouren dich genau dorthin bringen. Vor Ort bekommst du diesen typischen Aruba Moment, wenn du beim Schnorcheln über die Struktur gleitest und siehst, wie sich Natur und Metall über die Jahre vermischen. Besonders schön ist das, weil du nicht nur ein spannendes Motiv unter dir hast, sondern auch immer wieder Fischleben rund um Kanten, Öffnungen und Schattenzonen entdeckst. Wenn du früh am Tag fährst, ist das Wasser oft ruhiger und die Sicht wirkt häufig noch klarer, was den Ausflug richtig entspannt macht.

Die schönsten Orte in der Umgebung
Oranjestad ist die Hauptstadt und hat grob rund 29.000 Einwohner, mit bunten Fassaden, Shopping, Hafenflair und einer Mischung aus touristisch und lokal, die sich besonders in den Nebenstraßen gut anfühlt. Du kannst hier morgens entspannt bummeln, ein bisschen Kultur mitnehmen und dir danach schnell wieder eine Strandpause gönnen, weil die Wege kurz bleiben.
Noord ist die große Region im Norden mit grob rund 24.000 Einwohnern, und genau dort bündelt sich viel von Arubas klassischem Beachlife mit Hotels, Malls, Stränden und allem, was man für einen unkomplizierten Urlaubstag braucht. Von hier bist du schnell an Palm Beach und auch fix oben Richtung Lighthouse, was praktisch ist, wenn du Meer und Aussicht an einem Tag kombinieren willst.
San Nicolas ist mit grob rund 14.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt und wirkt kreativer und weniger geschniegelt, weil du in einem Spaziergang viele Murals siehst und gleichzeitig diese etwas rauere Geschichte der Gegend spürst. Perfekt ist es, wenn du das mit Baby Beach verknüpfst, weil du so Kultur und Lagune ganz entspannt in einen Tagesplan bekommst.
Savaneta im Südosten hat grob rund 12.000 Einwohner und fühlt sich oft wie Aruba im Alltag an, mit kleinen Straßen, Meerblick-Stellen und guten Stopps, wenn du zwischendurch etwas Bodenständiges suchst. Das ist eher ein Ort zum kurz Anhalten, Schauen, Durchatmen und dann weiterziehen, ohne großes Programm.
Santa Cruz in der Inselmitte hat grob rund 15.000 Einwohner und ist für viele das Tor zum Arikok National Park, weil du von hier aus schnell Richtung Natur, Höhlen und Ostküste kommst. Wenn du also mehr als Strand willst, ist diese Region super, um Ausflüge so zu legen, dass du morgens in die Wildnis fährst und später wieder zurück Richtung Westküste kannst.

Die besten Ausflugsziele
Natural Pool Conchi als 4×4 Erlebnis
Wenn du den Natural Pool wirklich erleben willst, plane dafür einen halben Tag ein und lass dir Zeit, weil Anfahrt, Stopps und der Weg vor Ort mehr dauern als gedacht. Viele gehen mit einer geführten 4×4 Tour, weil die Ostseite rau ist und du ohne Stress ankommst. Vor Ort hilft ein Guide, die Wellenlage zu lesen und ehrlich zu sagen, wann Baden sinnvoll ist. Nimm Wasser, festes Schuhwerk und Sonnenschutz mit, dann bleibt das Abenteuer entspannt.
Arikok Runde mit Höhlen und Aussichtspunkten
Ein schöner Klassiker ist eine Runde durch den Arikok National Park mit Stopps an Höhlen, Aussichtspunkten und Küstenabschnitten, die du an der Westküste so nicht siehst. Du merkst dort schnell, wie anders Aruba wirkt, wenn es staubiger, felsiger und wilder wird, und genau das macht den Ausflug so besonders. Plane genug Zeit ein, weil du unterwegs immer wieder anhalten willst, entweder für kurze Wege zu einem Viewpoint oder einfach, um die Brandung an der Küste zu beobachten. Wenn du gern fotografierst, lohnt sich der Park besonders, weil die Landschaft sehr abwechslungsreich ist und sich auf wenigen Kilometern ständig verändert.
Mal stehst du zwischen Kakteen und trockenen Hügeln, dann schaust du plötzlich auf eine dramatische Küstenlinie, und kurz danach wirkt es wieder wie eine Mondlandschaft. Nimm am besten ausreichend Wasser und Sonnenschutz mit, denn im Park gibt es lange Abschnitte ohne Schatten, und die Hitze merkt man beim Laufen schneller. Und wenn du den Tag rund machen willst, kombinierst du die Runde mit einem späten Stopp an einem ruhigeren Strand im Westen, damit du nach der Wildnis noch einmal entspannt ins Wasser kannst.
Katamaran Tour zur Antilla und zu ruhigen Buchten
Viele Ausflüge kombinieren das Wrack mit weiteren Schnorchelplätzen, sodass du nicht nur einen Spot siehst, sondern gleich mehrere Stopps im selben Trip mitnimmst. Oft geht es dabei zu Bereichen mit glasklarem Wasser, wo du kurz ins Meer springst, ein paar Minuten treibst, dich umschaust und dann weiterfährst. Das ist ideal, wenn du nicht selbst nach den besten Stellen suchen willst und trotzdem in kurzer Zeit richtig viel erlebst. Gerade wenn du nur ein paar Tage auf Aruba bist, ist so eine Tour praktisch, weil du an einem Vormittag oder Nachmittag mehrere Highlights abhaken kannst, ohne dass es sich gehetzt anfühlt.
De Palm Island als All Inclusive Tagesinsel
De Palm Island ist ein kompletter Tagesausflug auf eine kleine Insel vor Aruba, bei dem du Strandzeit, Essen und Action sehr bequem in einem Paket bekommst. Das Ticket ist im Kern All-inclusive mit Lunch-Buffet, Open Bar, Snacks sowie Schnorchelausrüstung und geführten Schnorcheltouren, sodass du nicht viel organisieren musst. Dazu kommen je nach Ticket und Verfügbarkeit Rutschen und Wasserpark-Feeling, und du kannst zwischendurch einfach immer wieder ins Meer springen zum Schnorcheln oder Relaxen. Für Freunde oder Familie ist das besonders stressfrei, weil der Tagesablauf im Grunde schon steht und du nur noch mitmachst.
Goldrausch Spuren an der Nordküste
Die Bushiribana Gold Mill Ruins sind ein starkes Fotomotiv, weil die Steinbögen wie eine kleine Festung direkt an der Küste stehen und dir sofort zeigen, wie hart die Bedingungen hier draußen sind. Die Ruinen erzählen von Arubas Goldrausch, nachdem 1824 Gold entdeckt wurde und später Anlagen wie Bushiribana gebaut wurden, unter anderem als Schmelzanlage aus dem 19. Jahrhundert. Kombiniere das am besten mit einem Roadtrip an die Nordküste, weil Wind, karge Weite und die laute Brandung dort einfach dazugehören.
Tier Stops für zwischendurch
Der Besuch im Donkey Sanctuary ist kurz, aber er bleibt hängen, weil du viele Esel in sicherer Umgebung ganz nah siehst. Du machst dort einen entspannten Stopp, schaust in Ruhe, machst ein paar Fotos und hast mal etwas anderes als Strand. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, passt danach auch die Ostrich Farm gut, weil geführte Touren den Besuch leicht machen und du sie unkompliziert in eine Inselrunde einbauen kannst.

Essen & Trinken
Aruba ist kulinarisch ein Mix aus karibischer Küche, niederländischen Einflüssen und sehr viel Internationalem, besonders rund um Palm Beach und Oranjestad. Du kannst hier richtig gut zwischen Streetfood und Restaurantabend wechseln, je nachdem, wie dein Tag gerade läuft und ob du eher nach Strand oder nach Stadt unterwegs bist. Typisch arubanisch sind Pastechi, die du oft schon morgens als Snack bekommst, und Keshi Yena, das eher nach gemütlichem Soulfood schmeckt und wunderbar satt macht.
Dazu kommen Eintöpfe wie Stoba, die je nach Variante mit Fleisch oder Fisch kommen und oft genau das Richtige sind, wenn du nach einem langen Ausflug etwas Herzhaftes willst. In Savaneta findest du viele einfache, sehr lokale Fischstopps, wo es weniger um Deko geht und mehr um frische Qualität, gute Beilagen und den Blick aufs Meer. In den Resort Zonen ist die Auswahl riesig, von Steakhouse bis Sushi, und du kannst dir nach Budget und Stimmung einfach das Passende raussuchen. Getränke mäßig ist Balashi fast überall präsent, und am Abend gehören Cocktails für viele einfach dazu, gerade wenn du den Tag entspannt ausklingen lassen willst. Wenn du gern früh startest, sind Smoothie Bars und Kaffee Spots im Norden praktisch, weil du dir schnell etwas holst und dann direkt weiter an den Strand kannst.
Kosten
Aruba ist im Vergleich zu manchen anderen Karibikinseln eher kein Schnäppchen, vor allem in der Hochsaison, weil viele Hotels und Restaurants stark auf Urlauber ausgerichtet sind. Positiv ist, dass du bei Transport und einigen Ausflügen gut planen kannst, weil es oft klare Preisspannen gibt und du nicht ständig verhandeln musst. Beim Bus ist das angenehm transparent, weil Einzelfahrten und Pässe fest ausgewiesen sind.
Taxis sind ebenfalls unkompliziert, weil die Tarife nach Zielen festgelegt sind und du sie vorab kurz checken kannst, inklusive möglicher Zuschläge zu bestimmten Zeiten. Bei der Einreise solltest du außerdem die Sustainability-Fee einplanen, weil sie im ED-Card Prozess fällig ist.
Währungstechnisch hilft dir, dass der Aruban Florin an den US-Dollar gekoppelt ist und US-Dollar im Alltag sehr präsent sind, was viele Preise einfacher einschätzbar macht. Für dein Gefühl: Ein entspannter Tag ohne große Touren kann günstig bleiben, wenn du Strand, Supermarkt-Snacks und vielleicht einen Buspass kombinierst. Ein Tag mit Bootstour oder De Palm Island kostet dagegen spürbar mehr, weil du dann schnell im „Erlebnisbudget“ unterwegs bist.

Veranstaltungen übers Jahr verteilt
Der Karneval ist auf Aruba das große Highlight, weil sich über mehrere Wochen alles um Musik, Kostüme und Paraden dreht, und du die Inselenergie sofort spürst, sobald du in Oranjestad oder San Nicolas unterwegs bist. Die wichtigsten Umzüge liegen typischerweise im Januar und Februar, und 2026 ist die große Parade in Oranjestad am 15. Februar, was sich als Reisetag perfekt eignet, wenn du dieses „Aruba ist heute komplett im Feiermodus“ Gefühl erleben willst.
Am 18. März wird der Flaggentag gefeiert, offiziell „Dia di Himno y Bandera“, und das ist ein richtig wichtiger Identitätstag, der auf der ganzen Insel sichtbar wird. Am 27. April ist King’s Day, ein offizieller Feiertag, bei dem vieles in Orange auftaucht und du oft Märkte, Zeremonien und kleine Events mitnehmen kannst, ohne dafür groß planen zu müssen.
Im Mai wird Aruba dann sportlich, weil Hi-Winds vom 13. bis 18. Mai 2026 läuft und selbst als Zuschauer Spaß macht, wenn du Kiten und Windsurfen magst oder einfach nur am Strand sitzen willst, während überall Action im Wasser ist. Direkt danach passt das Soul Beach Music Festival, das für 2026 rund um den 20. bis 25. Mai angekündigt ist, wenn du Lust auf Konzerte und Abendprogramm hast.
Am 24. Juni gehört Dera Gai dazu, eine feste Tradition rund um San Juan mit Musik und Kulturprogramm, die sich besonders lokal anfühlt. Im Sommer ist die Aruba International Regatta vom 10. bis 12. Juli 2026 ein schöner Anlass, wenn du Sport und Strandvibe kombinieren willst. Und im September lohnt sich die Aruba Art Fair in San Nicolas, die für den 11. bis 13. September 2026 angekündigt ist, wenn du Street Art und Kreativszene live erleben willst.
Aruba wartet auf dich
Aruba wird vor allem dann richtig stark, wenn du dir nicht nur einen Strand aussuchst, sondern die Insel als kleine Inselrunde erlebst. Du kannst jeden Tag einen anderen Fokus setzen, mal Oranjestad mit Hafenflair und ein bisschen Kultur, mal Natur mit staubigen Wegen und Aussichtspunkten, mal nur Baden und richtig gutes Essen am Abend. Genau diese wechselnden Schwerpunkte machen den Urlaub abwechslungsreich, ohne dass du ständig hetzen musst. Plane dir mindestens einen ganzen Tag für den Arikok National Park ein, weil du dort Aruba ganz anders siehst als an der Resortküste, mit Kakteen, Felsküste und dieser rauen Weite. Es fühlt sich dort oft wie eine andere Insel an, obwohl du nur ein paar Kilometer gefahren bist.

Gib auch San Nicolas eine Chance, selbst wenn du sonst eher Strandmensch bist, denn die Murals wirken vor Ort viel größer und lebendiger als auf Fotos. Wenn du langsam durch die Straßen gehst, entdeckst du Details, kleine Motive am Rand und neue Perspektiven, je nachdem wie das Licht gerade steht. Wenn du es gern entspannt magst, geh früh los, mach die Spots am Vormittag und leg die Strandzeit in den Nachmittag, weil es sich dann automatisch ruhiger anfühlt. So hast du genug Luft für Pausen, einen Kaffee zwischendurch und spontane Abzweigungen, wenn dich etwas neugierig macht.
Aruba ist klein, und genau das ist der Luxus, weil du dich kaum zwischen Highlights entscheiden musst. Du kannst morgens etwas sehen, mittags kurz durchschnaufen und am späten Nachmittag wieder am Meer sein, ohne dass dein Tag zerfällt. Am Ende hast du oft das Gefühl, dass du in einer Woche erstaunlich viel erlebt hast, und trotzdem bleibt es leicht und stressfrei. Veranstaltungen können vom Datum her immer mal verändert werden, bitte informiere dich bei der regionalen Touristeninformation bezüglich dieser Daten und Veranstaltungen.
Warst du schon einmal auf Aruba und was hast du dort erlebt? Hinterlass gern einen Kommentar und erzähl, welche Spots dich am meisten überrascht haben.
