Der Golden Circle ist Islands schönster Tagesausflug

Heiße Quellen und Geysire dampfen in einer weiten Ebene mit violetten Blumen.

Vulkane, Geysire, Wasserfälle: Der Golden Circle zeigt dir Island an einem Tag, und fühlt sich trotzdem nach richtig viel Abenteuer an

Der Golden Circle ist perfekt, wenn du Island sehen willst, ohne direkt eine lange Rundreise zu planen. Du startest oft in Reykjavík, fährst eine überschaubare Runde und landest trotzdem bei Naturmomenten, die sich groß anfühlen, weil du schon nach kurzer Zeit raus bist aus der Stadt und mitten in dieser klaren, weiten Landschaft stehst. Genau diese Mischung macht ihn so beliebt, weil du an einem Tag sehr viel Island Gefühl bekommst, ohne dich zu hetzen, und weil du die Strecke gut so bauen kannst, dass sie zu deinem Tempo passt.

Panorama von Reykjavik im Winter mit bunten Dächern und schneebedeckten Bergen im Hintergrund.
Winterliche Aussicht auf Reykjavik mit bunten Häusern und Bergen – Bildnachweis: patpongs – Stock-ID: 825428482

Typisch ist, dass du unterwegs Klassiker kombinierst, die sich komplett unterschiedlich anfühlen. In Thingvellir spürst du sofort, dass hier nicht nur Natur ist, sondern auch Geschichte und diese besondere Stimmung, bei der man automatisch langsamer wird und mehr schaut. Beim Geysir wird es dann lebendiger, weil du wartest, beobachtest und plötzlich aus dem Nichts die Kraft der Erde siehst, ganz nah und ohne große Anstrengung. Und am Gullfoss wird es oft still, weil der Wasserfall so gewaltig ist, dass du erst mal stehen bleibst, die Gischt fühlst und merkst, wie schnell man in Island wieder ins Staunen kommt.

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Damit der Tag wirklich leicht bleibt, hilft es, nicht zu viele Stopps reinzuquetschen, sondern lieber Pausen einzuplanen, zum Beispiel für einen kurzen Spaziergang, einen Kaffee oder einfach zehn Minuten nur fürs Schauen. Wenn du früh losfährst oder später am Nachmittag startest, fühlt es sich oft entspannter an, weil du weniger im Strom unterwegs bist und das Licht schöner sein kann. So wird der Golden Circle nicht zu einer Checkliste, sondern zu einem runden Island Tag, der sich groß anfühlt, obwohl er so einfach zu machen ist.

🗺️ Wo liegt der Golden Circle eigentlich

Der Golden Circle liegt im Südwesten Islands und ist eine klassische Rundroute, die sich für viele wie der perfekte erste Island Tag anfühlt. Du startest meist in Reykjavík, fährst im Kreis wieder zurück und kannst dabei Natur erleben, ohne gleich eine lange Rundreise planen zu müssen. Die Strecke wirkt überschaubar, aber sie liefert trotzdem dieses typische Island Gefühl, weil du in kurzer Zeit von Stadt zu Weite, von Grün zu Lava Landschaft und von Ruhe zu echten Naturkräften wechselst.

Auto auf isländischer Schotterstraße neben schwarzem Sand und Gras­dünen, Berge mit Wolkenhaube.
Roadtrip in Island – Bildnachweis: Marek Bieganski – Stock-ID: 2196640782

Die Route ist grob ungefähr 300 Kilometer lang, je nachdem, welche Abzweige und Stopps du einbaust, und genau deshalb eignet sie sich so gut als Tagesausflug. Du hast genug Zeit, um unterwegs wirklich auszusteigen, kurze Wege zu laufen, Fotos zu machen und trotzdem am Abend wieder in Reykjavík zu sein. Viele planen den Golden Circle bewusst als Runde, weil du so nicht die gleiche Strecke zurückfahren musst und der Tag sich runder anfühlt.

Er verbindet die drei bekanntesten Naturhighlights der Gegend, die sich komplett unterschiedlich anfühlen und genau dadurch so gut zusammenpassen. Du bekommst Landschaft, Geschichte und dieses „Wow“ Gefühl in einem Paket, ohne dass du ständig das Gefühl hast, du müsstest dich beeilen. Und weil die Route ganzjährig gut erreichbar ist, passt sie zu vielen Reisezeiten, egal ob du Island im Sommer mit langen Tagen erlebst oder im Winter mit klarer Luft und besonderem Licht.

✈️🚗 So kommst du hin, und so planst du den Tag entspannt

Die Anreise nach Island läuft für viele über den Flughafen Keflavík, und von dort bist du relativ schnell in Reykjavík, sodass du ohne großen Umweg direkt in deinen Island Rhythmus kommst. Ab der Hauptstadt kannst du den Golden Circle entweder als geführte Tour machen oder ganz entspannt selbst fahren, und beides hat seinen Reiz. Eine Tour ist praktisch, wenn du dich um nichts kümmern willst und einfach mitläufst, während Selbstfahren sich oft freier anfühlt, weil du Pausen genau dann machst, wenn du gerade Lust auf Kaffee, einen kurzen Spaziergang oder einfach nur zehn Minuten Schauen hast.

Zwei Boote mit Touristen beobachten einen Wal vor der Küste von Húsavík in Island, während seine Fluke aus dem Wasser ragt.
Húsavík – Walbeobachtung vor der Küste Islands – Bildnachweis: borchee – Stock-ID: 1340288027

Wenn du selbst fährst, kannst du den Tag außerdem so bauen, dass er nicht wie ein Programm wirkt, sondern wie eine runde Runde durch Landschaften, die sich ständig verändern. Du kannst an einem Aussichtspunkt länger bleiben, einen kleinen Abstecher mitnehmen oder bei schlechtem Wetter einen Stopp kürzen, ohne dass du dich nach einem festen Zeitplan richten musst. Genau dieses flexible Gefühl passt gut zu Island, weil Licht und Wetter oft mitentscheiden, wann ein Ort am schönsten wirkt.

Viele schaffen die Runde gut an einem Tag, oft mit ungefähr sieben bis acht Stunden inklusive Stopps, je nachdem wie lange du an den Highlights bleibst und wie viel du zwischendurch noch einbaust. Wenn du eher gemütlich reist, lohnt es sich, nicht zu viele Extras in denselben Tag zu drücken, damit du an den Hauptspots nicht nur aussteigst, ein Foto machst und wieder weiter musst. Der Golden Circle funktioniert am besten, wenn du ihm Luft lässt, weil genau dann entsteht dieses Island Gefühl, bei dem du nicht hetzt, sondern wirklich ankommst.

Wenn du dir mehr Ruhe wünschst, wirkt eine Übernachtung unterwegs fast wie ein kleiner Trick, weil du früh morgens oder später am Abend an die Klassiker kommst, wenn es deutlich entspannter ist. Dann hast du oft besseres Licht, weniger Trubel und das Gefühl, du erlebst die Orte mehr für dich, statt sie nur zwischen Bussen mitzunehmen. So wird aus einem Tagesausflug schnell eine kleine Mini Reise, die sich ruhiger und intensiver anfühlt, ohne dass du gleich die ganze Insel umrunden musst.

🧭 Welche Richtung ist am besten

Die meisten fahren den Golden Circle im Uhrzeigersinn, weil sich die Stopps dann oft sehr logisch aneinanderreihen und der Tag sich wie eine runde Geschichte anfühlt. Du kommst entspannt rein, steigerst das Tempo Schritt für Schritt und hast am Ende trotzdem noch das Gefühl, dass du einen klaren Höhepunkt erlebst. Genau diese Reihenfolge hilft auch, weil du nicht direkt mit dem größten Wow starten musst, sondern Island langsam „aufdreht“, bis es am Schluss richtig groß wirkt.

Skógafoss-Wasserfall mit Gischt, grünen Felsen und Touristen auf dem Kiesufer, Island.
Eindrucksvoller Skógafoss – tosender Fall, grüne Klippen und Besucher im Sprühnebel – Bildnachweis: serts – Stock-ID: 2203800031

Wenn du so fährst, startest du häufig mit Landschaft und Geschichte, also mit einem Ort, an dem du erst mal ankommst, schaust und die Dimensionen verstehst. Danach wird es lebendiger, weil du Richtung Geothermie gehst und plötzlich merkst, dass Island nicht nur schön ist, sondern von innen arbeitet, mit Dampf, Wärme und dieser brodelnden Energie, die man so nah selten erlebt. Und den Wasserfall hebst du dir dann eher Richtung Ende auf, weil er wie ein großer Schlussakkord wirkt, bei dem du automatisch stehen bleibst und erst mal nur schaust.

Der Vorteil an dieser Reihenfolge ist, dass du den Tag sehr gut steuern kannst. Wenn es an einem Spot voller ist, kannst du dort kürzer bleiben und dir später mehr Zeit nehmen, und du hast trotzdem das Gefühl, dass alles in sich stimmig bleibt. So wird der Golden Circle nicht zu einer Abhak Runde, sondern zu einem Tagestrip, der sich logisch, entspannt und trotzdem richtig intensiv anfühlt.

🌦️ Sommer und Winter, und warum beide Jahreszeiten ihren eigenen Zauber haben

Im Sommer sind die Tage in Island extrem lang, und das fühlt sich großartig an, weil du ohne Zeitdruck unterwegs bist und abends immer noch Licht hast. Du kannst den Golden Circle entspannt starten, Pausen länger ziehen und trotzdem das Gefühl haben, dass der Tag nicht „wegläuft“. Gerade fürs Fotografieren und für kurze Spaziergänge ist das perfekt, weil du nicht gegen eine frühe Dämmerung anplanen musst und die Landschaft oft bis spät am Abend weich wirkt.

Im Winter wird es deutlich dunkler und oft frostiger, dafür wirkt Island klarer, dramatischer und manchmal fast wie eine andere Welt. Wenn Schnee auf den Lavaflächen liegt, sehen selbst bekannte Spots plötzlich neu aus, weil Kontraste stärker werden und das Licht härter, aber gleichzeitig sehr schön sein kann. Dafür brauchst du im Winter mehr Planung, weil du weniger Tageslicht hast und Stopps besser takten solltest, damit du nicht im Dunkeln noch lange Strecken vor dir hast.

Gruppe von Rentieren auf isländischer Tundra mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund.
Wilde Rentiere in Island – Bildnachweis: Cavan Images – Stock-ID: 1291683374

Wichtig ist, dass Wetter und Straßenbedingungen in Island sehr schnell wechseln können. Deshalb lohnt sich vor dem Start ein kurzer Check der offiziellen Road und Wetterinfos, damit du weißt, ob Wind, Schnee oder Glätte gerade ein Thema sind und ob deine Route so entspannt bleibt, wie du es dir vorstellst. Das ist kein Stress, sondern eher ein kleiner Sicherheitscheck, der den Tag am Ende deutlich leichter macht.

⭐ Die drei Highlights, die du nicht auslassen solltest

🏞️ Þingvellir Nationalpark, wenn Natur und Geschichte zusammenkommen

Þingvellir ist ein Ort, der gleichzeitig ruhig und bedeutend wirkt, weil du hier Natur nicht nur siehst, sondern fast körperlich spürst. Du gehst durch eine Landschaft aus Spalten und Kanten, die zeigt, wie die Erde hier arbeitet, und du merkst schnell, dass das nicht nur hübsche Kulisse ist, sondern ein Ort mit echter Kraft. Allein das Gehen dort fühlt sich anders an, weil die Weite, die Luft und diese klaren Linien in der Landschaft dich automatisch langsamer machen.

Gleichzeitig stehst du an einem Platz, der historisch eine zentrale Rolle für Island spielt, und genau diese Mischung macht Þingvellir so besonders. Du bist in einem Nationalpark, der nicht nur Natur schützt, sondern auch ein Stück Identität trägt, und das spürst du, selbst wenn du nicht jedes Detail kennst. Der Park ist UNESCO Welterbe, aber vor Ort fühlt sich das nicht wie ein Titel an, sondern wie dieses echte Gefühl von Bedeutung, weil man merkt, dass hier mehr zusammenkommt als nur schöne Aussicht.

Wanderer laufen auf einem Weg zwischen hohen Felswänden und moosigen Klippen.
Ein Wanderweg führt durch die dramatische Felsspalte – Bildnachweis: mariiakamenska – iStock-ID: 1126906756

Wenn du dort unterwegs bist, lohnt es sich, nicht einfach nur kurz auszusteigen, sondern dir bewusst Zeit für kleine Wege und Aussichtspunkte zu nehmen. Manchmal sind es zehn Minuten mehr, die den Unterschied machen, weil du dann die Stille, das Licht und die Struktur der Landschaft wirklich aufnimmst, statt nur ein Foto mitzunehmen. Genau so wird Þingvellir zu einem Startpunkt, der den Ton für den ganzen Golden Circle setzt.

💨 Geysir Gebiet, wenn Island plötzlich lebt und zischt

Im Geothermalgebiet spürst du Island mit allen Sinnen, weil es dampft, riecht und brodelt, und plötzlich wirkt die Landschaft nicht mehr still, sondern aktiv. Du siehst Dampf über dem Boden stehen, hörst es zischen und merkst, dass hier unter deinen Füßen richtig Energie arbeitet. Genau dieses Gefühl, dass die Erde „lebt“, macht den Stopp so eindrucksvoll, weil es nicht nur schön aussieht, sondern sich auch intensiv anfühlt.

Der Star ist meist Strokkur, weil er regelmäßig ausbricht und du nicht lange warten musst, bis die Fontäne wieder hochgeht. Oft ist es ein Rhythmus von wenigen Minuten, und genau das ist praktisch, weil du nicht das Gefühl hast, du stehst ewig herum, sondern du kannst beobachten, schauen, fotografieren und trotzdem entspannt weiterfahren. Das Warten gehört dabei ein bisschen zum Erlebnis, weil es diesen kleinen Moment Spannung erzeugt, in dem alle still werden und auf den nächsten Ausbruch schauen.

Heiße Quellen und Geysire dampfen in einer weiten Ebene mit violetten Blumen.
Dampfsäulen steigen aus der Geothermie-Landschaft – Bildnachweis: Andrew_Mayovskyy – iStock-ID: 880341678

Am schönsten ist es, wenn du dir nicht nur einen Ausbruch anschaust und sofort weitergehst, sondern zwei oder drei mitnimmst. Dann bekommst du ein besseres Gefühl dafür, wie unterschiedlich hoch und kraftvoll die Fontänen sein können, und du kannst dazwischen auch einfach kurz die Umgebung wirken lassen. Bleib dabei immer auf den Wegen, denn das Gebiet ist nicht nur beeindruckend, sondern auch sensibel, und genau so bleibt dieser Ort für alle sicher und besonders.

🌊 Gullfoss, wenn ein Wasserfall wirklich überwältigt

Gullfoss ist einer dieser Orte, die man schon auf Fotos kennt, und die in echt trotzdem stärker sind, weil die Größe und die Kraft dich sofort einholen. Du hörst ihn oft, bevor du ihn richtig siehst, und genau dieses erste Geräusch baut Spannung auf, bis du um die Ecke kommst und er plötzlich da ist, breit, laut und voller Energie. Dann merkst du schnell, dass Fotos zwar zeigen, wie es aussieht, aber nicht, wie es sich anfühlt, wenn die Luft feucht wird und die Landschaft von diesem einen Punkt dominiert wird.

Besonders schön ist, dass du verschiedene Perspektiven bekommst und der Wasserfall dadurch immer wieder anders wirkt. Von einem Punkt wirkt er wie ein riesiger Vorhang aus Wasser, von einem anderen eher wie ein tiefer Riss in der Landschaft, in den alles hineinstürzt. Gerade dieses Wechseln der Blickwinkel macht den Stopp so gut, weil du nicht nur einmal schaust, sondern dich langsam herantastest und jedes Mal wieder denkst, wie groß das eigentlich ist.

Mächtiger Wasserfall stürzt in mehreren Kaskaden in eine breite Schlucht mit Sprühnebel.
Der Gullfoss rauscht stufenweise in die Schlucht – Bildnachweis: miroslav_1 – iStock-ID: 1312757864

Und je nach Jahreszeit fühlt sich Gullfoss komplett anders an. Im Sommer wirkt alles offener, das Licht ist länger da, und du kannst oft länger stehen bleiben, ohne dass du frierst. Im Winter kann die Szene dramatischer wirken, weil Eis, Schnee und dunklere Kontraste den Wasserfall noch wilder erscheinen lassen, und selbst der Weg dorthin fühlt sich dann mehr nach Naturerlebnis an. Egal wann du da bist, Gullfoss ist so ein Ort, bei dem man automatisch leiser wird, weil die Natur hier einfach das letzte Wort hat.

🌋 Extras, die den Tag noch runder machen

Wenn du nach den drei Klassikern noch Lust auf einen Bonus hast, dann ist Kerið eine schöne Idee, weil du mit wenig Aufwand nochmal einen komplett anderen Island Moment bekommst. Das ist ein Vulkankrater mit einem See, und er passt perfekt als kurzer Stopp, weil du schnell oben bist und sofort diesen typischen Kraterblick hast, bei dem man automatisch kurz stehen bleibt und schaut. Du siehst die runde Form, die Farben in den Hängen und das Wasser unten im Kessel, und genau diese klare Krater Silhouette macht Kerið so fotogen. Dass er häufig als Zusatzstopp auf Golden Circle Touren auftaucht, zeigt eigentlich schon, wie gut er sich in den Tag einfügt, weil er nicht viel Zeit frisst, aber trotzdem einen starken Eindruck hinterlässt.

Wenn du nach Natur auch Wärme willst, dann ist ein Bad unterwegs wie der perfekte Ausgleich, weil du den Tag damit nicht nur „voll machst“, sondern wirklich abrundest. Die Secret Lagoon bei Flúðir ist dafür beliebt, weil sie sehr ursprünglich wirkt und sich nicht wie ein großer Erlebnispark anfühlt, sondern wie ein ruhiger Ort, an dem man einfach sitzt, atmet und wieder warm wird. Nach Wind und Wasserfall ist das oft genau der Moment, in dem der Körper endlich loslässt, und plötzlich fühlt sich der Golden Circle nicht mehr wie Sightseeing an, sondern wie Urlaub.

Eine weitere entspannte Option ist Laugarvatn Fontana direkt am See, was gerade bei kühlerem Wetter ein richtig schönes Gefühl ist. Du schaust aufs Wasser, merkst, wie angenehm die Wärme im Kontrast zur frischen Luft ist, und der Tag bekommt so einen gemütlichen Schlussakkord, bevor du zurück nach Reykjavík fährst. Wenn du es entspannt planst, sind solche Badestopps nicht „extra“, sondern genau das, was den Golden Circle so rund macht.

🥾 Ausflüge und Erlebnisse, wenn du mehr als nur schauen willst

Wenn du etwas wirklich Besonderes machen möchtest, dann ist Schnorcheln in Silfra ein Erlebnis, das man kaum mit etwas anderem vergleichen kann. Du treibst in extrem klarem Wasser durch eine Spalte in Þingvellir, und allein diese Kulisse wirkt schon wie eine andere Welt, weil alles so still, so sauber und so unwirklich aussieht. Viele beschreiben das Gefühl eher wie Schweben als wie Schwimmen, weil das Wasser so klar ist, dass Entfernungen plötzlich anders wirken und du dich fast wie in Glas bewegst. Selbst wenn du sonst kein Schnorcheltyp bist, kann das genau der Moment sein, der den Golden Circle für dich einzigartig macht, weil du Island nicht nur anschaust, sondern wirklich mittendrin bist.

Dampfender blauer Geysir in winterlicher Landschaft am Golden Circle, Island.
Geothermales Highlight Islands – heißes Geysirbecken in frostiger Umgebung – Bildnachweis: mantaphoto – Stock-ID: 1049932106

Wenn du es ruhiger magst, sind kurze Wanderungen, Aussichtspunkte und Fotostopps rund um Þingvellir und Gullfoss oft genau richtig. Du kannst kleine Wege wählen, die nicht anstrengend sind, und trotzdem bekommst du diese großen Eindrücke, weil die Landschaft so viel macht, auch wenn du dich nur langsam bewegst. Gerade wenn du dir Zeit zum Schauen lässt, spürst du das Licht, die Weite und die Struktur der Natur viel stärker, als wenn du nur schnell aussteigst und weiterfährst. So wird der Tag nicht voller, sondern tiefer, und genau das macht Island oft am schönsten.

🍲 Essen unterwegs, das zum Golden Circle Tag passt

Rund um die Route findest du Cafés und Restaurants, die sich perfekt für eine warme Pause eignen, und genau das macht den Golden Circle so angenehm, weil du nicht den ganzen Tag „durchziehen“ musst. Eine kurze Einkehr wirkt in Island oft wie ein kleiner Reset, weil du wieder warm wirst, kurz sitzt und dann mit frischer Energie weiterfährst. Gerade wenn du viel draußen stehst, merkst du schnell, wie gut es tut, zwischendurch einfach mal reinzugehen und den Wind aus dem Gesicht zu bekommen.

Island Klassiker wie eine herzhafte Suppe, frisches Brot oder ein einfacher Eintopf fühlen sich auf so einem Tag besonders gut an, weil Wind und Wetter den Appetit oft ganz von allein mitbringen. Es ist diese Art Essen, die nicht kompliziert sein muss, sondern einfach wärmt und dir wieder Kraft gibt, bevor der nächste Stopp kommt. Oft schmeckt so eine Suppe unterwegs besser als in jeder Großstadt, weil sie genau zu diesem Tag passt und weil du sie in dem Moment wirklich brauchst.

Mehrere Stücke geräuchertes Fleisch hängen zum Trocknen an Holzbalken.
Geräuchertes Fleisch hängt in einer traditionellen Hütte – Bildnachweis: MyImages_Micha – iStock-ID: 599487558

Und wenn du zwischendurch einfach nur etwas Warmes in der Hand willst, ist ein Kaffee oder Kakao unterwegs manchmal genau das kleine Detail, das den Tag noch besser macht. Ein paar Minuten auf einem Parkplatz mit Blick in die Landschaft, warme Tasse, kalte Luft, und plötzlich fühlt sich der Roadtrip noch runder an. Diese kleinen Pausen sind oft die Momente, an die man später zurückdenkt, weil sie den Golden Circle nicht nur zu einer Route machen, sondern zu einem echten Island Tag.

🧡 Sicherheit und Versorgung, damit du wirklich entspannt bleibst

Der Golden Circle ist sehr gut organisiert, und genau deshalb ist er auch für Island Einsteiger ein tolles Ziel, weil du dich nicht ständig fragen musst, ob du richtig bist oder wo du als Nächstes hinmusst. An den Hauptspots findest du Parkplätze, gut ausgeschilderte Wege und eine Infrastruktur, die den Tag angenehm macht, weil du dich auf das Erleben konzentrieren kannst. Du musst dich nicht wie in einer Wildnis orientieren, sondern kannst dich treiben lassen und trotzdem das Gefühl haben, dass alles gut machbar bleibt.

Trotzdem solltest du Natur in Island immer ernst nehmen, weil Wind, Eis und nasse Wege schneller rutschig werden können, als es auf den ersten Blick wirkt. Rund um Wasserfälle ist der Boden oft feucht, es kann spritzen, und selbst im Sommer kann es dort glatt sein, wenn der Wind kalt steht. Im Winter kommt dann noch Frost dazu, und genau dann ist es besonders wichtig, langsam zu gehen, auf den Wegen zu bleiben und nicht zu nah an Kanten zu treten, nur weil ein Foto verlockend aussieht.

Wenn du selbst fährst, plane lieber mit etwas mehr Zeit und fahr defensiv, statt den Tag zu eng zu takten. Das macht die Runde entspannter, weil du nicht nervös wirst, wenn es an einem Spot voller ist oder das Wetter umschlägt. Ein kurzer Blick auf Straßenlage und Wetter vor dem Start nimmt dir viel Stress, weil du dann nicht unterwegs improvisieren musst und besser einschätzen kannst, wie du den Tag am angenehmsten aufbaust.

✅ Wichtiger Tipp für einen richtig guten Golden Circle Tag

Starte früh oder starte spät, wenn du es ruhiger möchtest, denn die Klassiker sind berühmt und genau deshalb kann es zur Mitte des Tages voller werden. Wenn du die Uhr ein bisschen zu deinem Freund machst, fühlt sich der Golden Circle sofort entspannter an, weil du an vielen Spots mehr Platz hast, besseres Licht bekommst und nicht das Gefühl hast, du läufst im gleichen Takt wie alle anderen. Oft reicht schon eine Stunde früher oder später, damit sich ein Stopp ganz anders anfühlt, weil du mehr Ruhe zum Schauen hast und nicht nur schnell ein Foto machst.

Panoramaaufnahme des türkisblauen Víti-Kratersees im Krafla-Vulkansystem, umgeben von rötlich-braunen Lavafeldern und schroffen Berghängen in Island.
Kratersee Víti im Krafla-Vulkansystem in Island – Bildnachweis: Pilat666 – Stock-ID: 1497801847

Und wenn du ein warmes Bad einplanst, wird der Tag automatisch runder, weil du nicht nur von Highlight zu Highlight fährst, sondern dir einen echten Pause Moment gönnst. Nach Wind, Wasserfall und Geothermie fühlt sich warmes Wasser wie der perfekte Ausgleich an, und plötzlich wirkt der Tag nicht nach Durchfahren, sondern nach einem kleinen Urlaub im Urlaub. Genau so wird aus einem Tagesausflug ein Mini Erlebnis, bei dem du abends nicht nur viel gesehen hast, sondern dich auch wirklich erholt fühlst.

🌅 Der Golden Circle ist Island in konzentrierter Form

Der Golden Circle ist nicht nur eine Route, sondern ein richtig guter Einstieg in das Island Gefühl, weil du an einem Tag sehr unterschiedliche Facetten siehst, ohne dass es kompliziert wird. Du bekommst Natur, die arbeitet und zischt, Wasser, das kracht, und Landschaft, die sich ständig verändert, sodass du das Gefühl hast, du fährst durch mehrere Welten, obwohl du eigentlich nur eine Runde machst. Genau das macht den Golden Circle so stark, weil er dir Island nicht erklärt, sondern dich Island spüren lässt.

Du kannst das alles in einem Tag erleben, ohne dass du eine riesige Rundreise planen musst, und trotzdem fühlt es sich groß an. Du steigst aus, schaust, gehst ein paar Schritte, und plötzlich merkst du, wie schnell man in Island wieder ins Staunen kommt. Wenn du dir Pausen gönnst und nicht hetzt, wird der Tag nicht zu einer Checkliste, sondern zu einem Erlebnis, das sich rund anfühlt.

Und wenn du danach noch Zeit hast, bekommst du meistens automatisch Lust, Island weiter zu entdecken, weil der Golden Circle oft nur der Anfang ist. Er zeigt dir, wie vielseitig das Land ist, und macht gleichzeitig neugierig auf alles, was noch dahinter liegt. Genau deshalb ist der Golden Circle für viele der Tag, nach dem sie sagen, okay, jetzt will ich mehr.

Warst du schon mal auf dem Golden Circle in Island? Wie hat dir die Route gefallen und welche Stopps oder kleinen Momente würdest du anderen unbedingt empfehlen? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.