4 Reiseziele im Januar, die dich zwischen Wintersonne, Kultur und Nordlicht sofort packen

Ein farbiges Blumenparterre im Garten blickt über Funchal bis zum Atlantik.

Der Januar ist eine unterschätzte Reisezeit – Es gibt viel zu entdecken und die meisten Reiseziele sind sehr ruhig und entspannt

Viele Orte sind im Winter deutlich ruhiger, und genau das ist für viele der größte Pluspunkt. In Hotels, Museen und Restaurants stehst du oft nicht ständig in Schlangen, bekommst leichter einen Tisch und hast mehr Raum, um alles in deinem Tempo zu erleben.

Gerade Städte wirken dann häufig authentischer, weil weniger Tour-Gruppen unterwegs sind und du eher das normale Alltagsleben mitbekommst. Wenn du gerne fotografierst oder einfach entspannt unterwegs sein willst, ist diese Zeit oft ideal, weil du Motive ohne Gedränge findest und dich nicht gehetzt fühlst.

Ein traditionelles Madeira-Häuschen mit Strohdach steht in Funchal zwischen vielen Blumen.
Typisches Strohdachhaus in Funchal im Blütenmeer – Bildnachweis: roman_slavik – iStock-ID: 1920374338

Mit ein bisschen Planung kannst du trotz kurzer Tage überraschend viel schaffen. Starte früh, setze dir zwei bis drei feste Highlights und plane die Wege so, dass du nicht ständig quer durch die Stadt oder Region musst. Eine gute Idee ist, die „Indoor-Programmpunkte“ wie Museen, Thermen oder Ausstellungen in die Mittagszeit zu legen und die hellen Stunden für Spaziergänge, Aussichtspunkte oder Altstadt-Runden zu nutzen. So bleibt auch Luft für spontane Pausen, einen Kaffee zwischendurch oder einen kleinen Abstecher, wenn du etwas Schönes entdeckst. Und wenn du dir abends bewusst ein gemütliches Programm vornimmst, fühlt sich der Tag nicht kürzer an, sondern einfach runder.

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Natürlich hat die Saison auch ihre Schattenseiten. Das Wetter kann in vielen Regionen launisch sein, und genau diese Wechsel zwischen Sonne, Wind und Regen machen eine gute Vorbereitung wichtig. Nimm lieber Zwiebel-Look, eine winddichte Jacke und wasserdichte Schuhe mit, dann bleibt die Stimmung auch bei grauen Momenten gut. Gerade an Küsten oder in höheren Lagen kann es schnell frisch werden, selbst wenn es tagsüber freundlich aussieht.

Sevilla, formale Gärten des Real Alcázar mit Reihen von Orangenbäumen, hohen Palmen und geschnittenen Hecken, Weg entlang eines Ziergitters, Pavillon im Hintergrund unter blauem Himmel
Sevilla Gärten des Real Alcázar – Orangenbäume, Palmen und Heckenparterres – Bildnachweis: Al Carrera – Stock-ID: 2214842952

Außerdem laufen manche Ziele im Wintermodus mit Einschränkungen. Das heißt nicht, dass dort „nichts los“ ist, aber du musst mit kürzeren Öffnungszeiten rechnen und manchmal auch mit Ruhetagen, die es im Sommer nicht gibt. Bei Ausflügen kann es passieren, dass weniger Busse fahren, Fähren seltener gehen oder bestimmte Attraktionen nur am Wochenende öffnen. Wer das vorher kurz checkt und flexibel bleibt, wird dafür oft mit einer angenehm entspannten Reise belohnt.

✅ Vorteile im Januar

  • Du reist häufig mit bessere Preise als in Ferienzeiten.
  • Städte lassen sich entspannter erleben, ohne Dauer-Schlange.
  • Winterziele liefern Schnee, Wellness und Kamin-Vibes.
  • Sonnenziele geben dir Licht und Wärme, wenn zu Hause alles grau ist.

⚠️ Nachteile im Januar

  • Kurze Tage, besonders im Norden.
  • Mehr Regen oder Wind an Atlantik und Küsten.
  • Manche Ausflüge sind wetterabhängig.

🟢 Tipp: Plane pro Tag nur ein Haupt Highlight und ein kleines Extra. Dann bleibt Luft für Wetter und Genuss.


Funchal auf Madeira 🌺🌊

Funchal ist die Hauptstadt Madeiras und wirkt im Januar oft erstaunlich angenehm. Viele Tage fühlen sich eher nach Frühling an als nach klassischem Winter, weil die Temperaturen meist moderat bleiben und die Luft selten beißend kalt wird. Genau deshalb ist die Stadt für viele ein perfekter Einstieg nach Madeira, wenn du Sonne und Wärme nicht garantieren willst, aber trotzdem keine dicken Winterjacken suchst.

Funchal zeigt sich mit Hafen, Kreuzfahrtschiffen und roten Dächern an der Südküste Madeiras.
Postkartenblick auf den Hafen von Funchal – Bildnachweis: Aleh Varanishcha – iStock-ID: 1839766573

Historisch ist Funchal eng mit der portugiesischen Seefahrt verbunden. Nachdem die Insel im 15. Jahrhundert von portugiesischen Seefahrern wiederentdeckt und besiedelt wurde, entwickelte sich Funchal früh zum Zentrum der Insel. Der Ort wurde zum wichtigsten Hafen und zum Knotenpunkt für Handel und Versorgung, weil hier Ankünfte, Waren und Wege zusammenliefen. Das spürst du bis heute, denn die Stadt ist nicht nur hübsch, sondern auch praktisch aufgebaut, mit kurzen Wegen, vielen Dienstleistungen und einem klaren „Hier passiert was“-Gefühl.

In Funchal leben rund 108.000 Menschen. Damit ist die Stadt groß genug, dass du Auswahl hast, aber klein genug, dass sie schnell vertraut wirkt. Du kannst morgens entspannt durch die Viertel bummeln, mittags eine Pause einlegen und am Nachmittag noch etwas unternehmen, ohne das Gefühl zu haben, ständig weit fahren zu müssen.

Im Januar sind milde Tage typisch, und genau das macht Madeira so attraktiv, wenn du dem echten Winter kurz entkommen willst. Du kannst draußen sitzen, viel zu Fuß entdecken und die Insel als Basis für Ausflüge nutzen, ohne dass alles nur vom Wetter diktiert wird. Trotzdem lohnt es sich, auf wechselnde Bedingungen vorbereitet zu sein, denn auch hier kann es mal windig werden oder kurz regnen.

Menschen schlendern durch die Markthalle in Funchal mit bunten Obst- und Gemüseständen.
Markttreiben in Funchal zwischen Obst und Gemüse – Bildnachweis: 3quarks – iStock-ID: 619728146

So kommst du hin
Am einfachsten fliegst du zum Flughafen Madeira bei Santa Cruz und fährst dann per Shuttle, Taxi oder Bus nach Funchal. Mietwagen lohnt sich, wenn du viele Aussichtspunkte und Wanderstarts flexibel erreichen willst.

Infrastruktur vor Ort
Funchal ist sehr gut auf Reisende eingestellt. Du findest viele Hotels, kleine Quintas, Apartments, Restaurants und einen dichten Mix aus Buslinien und Touranbietern. Das Zentrum ist gut zu Fuß machbar.

Top Sehenswürdigkeiten in Funchal

  • Altstadt Zona Velha mit Street Art und kleinen Bars.
  • Mercado dos Lavradores für Obst, Fisch und Mitbringsel.
  • Sé Kathedrale und die ruhigen Gassen rundherum.
  • Monte mit Seilbahn und Gärten.

Sommer vs Winter

  • Winter: grüner, ruhiger, häufiger Schauer, dafür top fürs Wandern.
  • Sommer: wärmer, mehr Badetage, mehr Betrieb, höhere Preise.

Die besten Ausflüge ab Funchal

  • Levada Wanderung wie Caldeirão Verde oder 25 Fontes. Du läufst an Wasserkanälen entlang und stehst plötzlich in Farnwäldern und Nebelkulissen.
  • Pico do Arieiro. Im Januar ist es oben frisch, aber der Blick über die Wolken ist oft magisch, wenn das Wetter mitspielt.
  • Porto Moniz und die Nordküste. Du kombinierst Lava Pools, dramatische Klippen und kleine Dörfer.
Gondeln der Seilbahn schweben über den Dächern von Funchal Richtung Atlantik.
Seilbahn über Funchal mit Blick aufs Meer – Bildnachweis: Cristian Mircea Balate – iStock-ID: 1143527826

Typisch essen und trinken

  • Espetada am Spieß, oft mit Lorbeer.
  • Bolo do caco mit Knoblauchbutter.
  • Poncha als herber Insel Drink.
  • Madeira Wein als klassischer Digestif.

Für wen geeignet
Super für Paare, Wanderfans, Genussmenschen und Familien, die Natur und Stadt mischen wollen.


Sevilla in Andalusien 🍊🏛️

Sevilla ist eine der großen Kulturstädte Spaniens und fühlt sich an, als würdest du durch mehrere Epochen gleichzeitig laufen. Die Stadt wurde schon in der römischen Zeit geprägt, später stark durch die islamische Herrschaft, und mit der christlichen Rückeroberung kamen wieder neue Baustile, Traditionen und Machtzentren dazu. Genau diese Mischung macht Sevilla so besonders, weil du an vielen Ecken siehst, wie Geschichte nicht nur im Museum steht, sondern ganz selbstverständlich im Stadtbild weiterlebt.

Sevilla, Luftaufnahme der Plaza de Toros de la Maestranza, runde Arena am Guadalquivir, Uferpromenade, Puente de Isabel II und Torre Sevilla im Hintergrund, klarer Himmel
Sevilla Plaza de Toros de la Maestranza – Luftaufnahme am Guadalquivir – Bildnachweis: vuk8691 – Stock-ID: 2026359987

Heute hat Sevilla 689.423 Einwohner. Damit ist sie groß genug für richtig viel Auswahl bei Museen, Vierteln, Plätzen und Restaurants, aber trotzdem so kompakt, dass du vieles zu Fuß schaffst. Gerade rund um die Altstadt kannst du dir die Tage gut strukturieren, ohne dauernd in Verkehr zu hängen. Wenn du zwischendurch Pausen einplanst, kannst du Sevilla sehr entspannt erleben, auch wenn du nur ein paar Tage Zeit hast.

Im Januar ist die Stadt ideal für Sightseeing, weil es deutlich kühler ist als im Sommer. Du kannst länger draußen bleiben, durch Parks und Gassen bummeln und Attraktionen abklappern, ohne dass die Hitze dich ausbremst. Viele erleben diese Jahreszeit als „leichter“, weil du mehr Energie für lange Spaziergänge hast und abends trotzdem gemütlich essen gehen kannst. Nimm am besten eine leichte Jacke für morgens und abends mit, dann bist du flexibel, falls es mal frisch oder windig wird.

So kommst du hin
Du kannst nach Sevilla fliegen. Sehr bequem ist auch der Hochgeschwindigkeitszug, wenn du ohnehin in Spanien unterwegs bist, zum Beispiel über Madrid.

Infrastruktur vor Ort
Sevilla ist kompakt, lebendig und gut organisiert. Die Altstadt ist groß, aber fußfreundlich. Dazu kommen Busse, eine Metro Linie und viele Taxis. Hotels gibt es von Boutique bis Business.

Sevilla, Patio de los Naranjos neben der Kathedrale, regelmäßige Reihen von Orangenbäumen mit umlaufenden Arkaden, vorn gotische Strebwerke und Fialen, Blick von oben über die Altstadt
Sevilla Kathedrale Patio de los Naranjos – Orangenhof und Arkaden, Blick von oben – Bildnachweis: Matyas Levente Sipos – Stock-ID: 2149386587

Top Sehenswürdigkeiten

  • Real Alcázar.
  • Kathedrale mit Giralda.
  • Plaza de España im Parque de María Luisa.
  • Triana Viertel für Keramik und Tapas.
  • Metropol Parasol für Sonnenuntergang.
    Ein Teil dieser Highlights gehört zum UNESCO Welterbe.

Sommer vs Winter

  • Winter: viel besser für lange Tage zu Fuß und späte Tapas.
  • Sommer: sehr heiß, Sightseeing klappt dann eher früh morgens und spät abends.

Die besten Ausflüge ab Sevilla

  • Córdoba als Tagestrip. Du bekommst Altstadt, Patios und einen anderen Andalusien Vibe.
  • Itálica bei Santiponce. Das ist ein römischer Ort mit Amphitheater, perfekt für ein paar Stunden Geschichte.
  • Doñana Region. Natur, Vögel und weite Landschaften, je nach Tour und Saison.

Typisch essen und trinken

  • Salmorejo und Gazpacho Varianten.
  • Espinacas con garbanzos.
  • Jamón, Käse, Oliven und alles, was als kleine Tapas kommt.

Für wen geeignet
Ideal für Paare, Freunde, Alleinreisende und Familien mit Kindern, die Kultur mögen und gerne durch Straßen schlendern.

Sevilla, Plaza de España mit halbkreisförmigem Gebäude und Arkaden, Kanal mit Ruderbooten und Brücken, großer Springbrunnen, viele Besucher bei warmem Abendlicht
Sevilla Plaza de España – Halbkreisbau, Kanal und Springbrunnen im Abendlicht – Bildnachweis: MarioGuti – Stock-ID: 2197733609

Marrakesch in Marokko 🕌🌞

Marrakesch wurde im 11. Jahrhundert von den Almoraviden gegründet und entwickelte sich früh zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt in Nordafrika. Über viele Jahrhunderte war die Stadt ein politisches und kulturelles Zentrum der Region, in dem Macht, Handel und Handwerk zusammenkamen. Diese Geschichte spürst du bis heute, weil Marrakesch nicht nur „schön“ wirkt, sondern lebendig, laut, traditionsbewusst und gleichzeitig ständig in Bewegung.

Die Lehmfestung Aït-Ben-Haddou nahe Marrakesch liegt warm beleuchtet vor den Bergen.
Aït-Ben-Haddou bei Marrakesch im Abendlicht – Bildnachweis: Milan Sommer – iStock-ID: 1284197828

In der Präfektur Marrakesch leben 1.330.465 Menschen. Das macht die Stadt groß und vielseitig, mit unterschiedlichen Vierteln, viel Alltagsleben und einer Energie, die du sofort merkst. Gleichzeitig findest du immer wieder ruhige Ecken, sobald du ein paar Schritte abseits der Hauptwege gehst. Genau dieser Wechsel zwischen Trubel und Rückzug macht Marrakesch so spannend, weil du dir deinen Tag je nach Stimmung zusammenstellen kannst.

Im Januar bekommst du oft Wintersonne am Tag, was perfekt ist, um zu Fuß unterwegs zu sein und dir die Stadt in Ruhe anzusehen. Am Abend wird es dann spürbar kühler, und genau das macht das Klima für viele so angenehm. Du kannst tagsüber draußen sitzen, durch Gassen schlendern und lange Spaziergänge machen, ohne ständig nach Schatten zu suchen. Abends fühlt es sich dann eher gemütlich an, und eine Jacke oder ein warmer Pulli reicht meistens, um entspannt essen zu gehen oder noch einen kleinen Abstecher zu machen.

Das Koutoubia-Minarett ragt über eine Palmenallee und Brunnen in Marrakesch.
Koutoubia und Gärten im Herzen von Marrakesch – Bildnachweis: Wirestock – iStock-ID: 1440978662

So kommst du hin
Du fliegst direkt oder mit Umstieg nach Marrakesch Menara. Vom Flughafen bist du schnell in der Stadt, per Taxi oder organisiertem Transfer.

Infrastruktur vor Ort
Die Medina ist ein Labyrinth, und genau das macht den Reiz aus. Du schläfst oft in Riads, also traditionellen Innenhofhäusern. Für Wege nutzt du Taxis, Apps, oder du läufst viel. Ein kleines Datenpaket und Offline Karten sind Gold wert.

Top Sehenswürdigkeiten

  • Djemaa el Fna, tagsüber entspannt, abends Bühne.
  • Souks für Leder, Lampen, Gewürze und Keramik.
  • Bahia Palast für Muster, Höfe und Details.
  • Jardin Majorelle für Farben und Ruhe.

Sommer vs Winter

  • Winter: angenehmer für Märkte, Ausflüge und lange Spaziergänge.
  • Sommer: sehr heiß, viele Aktivitäten verlagern sich in den Abend.

Die besten Ausflüge ab Marrakesch

  • Atlasgebirge und Imlil. Du siehst Berge, Dörfer und klare Luft, oft wie ein kompletter Szenenwechsel.
  • Agafay Wüste. Steinwüste statt Sandmeer, aber mega nah und perfekt für Sunset und Dinner.
  • Essaouira am Atlantik. Frische Meeresluft, entspannte Altstadt und Fisch direkt am Hafen.

Typisch essen und trinken

  • Tajine in allen Varianten.
  • Couscous, oft freitags klassisch.
  • Pastilla als süß herzhaftes Highlight.
  • Minztee als Ritual.

Für wen geeignet
Top für Foodies, Kulturfans, Paare und Freundesgruppen. Für Familien klappt es gut, wenn Kinder Trubel mögen und du Pausen in ruhigen Riads einbaust.

Bunte Stoffe und Handwerk hängen in einer schattigen Souk-Gasse in Marrakesch.
Souk-Gasse mit Farbenpracht in Marrakesch – Bildnachweis: Balate Dorin – iStock-ID: 1147478209

Tromsø in Nordnorwegen 🌌🐾

Tromsø ist berühmt als Tor zur Arktis und gilt für viele als einer der spannendsten Winterorte in Norwegen. Die Stadt bekam Ende des 18. Jahrhunderts Stadtrechte und wurde dadurch noch wichtiger als regionales Zentrum. Bis heute ist Tromsø ein Knotenpunkt für Forschung, Seefahrt und arktisches Leben, und genau diese Mischung sorgt dafür, dass es sich nicht nur nach „Winterurlaub“ anfühlt, sondern nach echter Norden-Atmosphäre.

Verschneite Straße in Tromsø bei Nacht mit beleuchteten Häusern und Straßenlampen.
Winterabend in Tromsø mit warmen Lichtern und frischem Schnee – Bildnachweis: qizai00 – iStock-ID: 2201340848

In der Kommune Tromsø leben rund 79.800 Menschen. Damit ist die Stadt überraschend lebendig, mit Cafés, Restaurants, Museen und einer guten Infrastruktur für Besucher. Du bist also in der Arktis, aber nicht irgendwo im Niemandsland, sondern an einem Ort, an dem du dich gut orientieren kannst und vieles schnell erreichst.

Im Januar sind die Tage sehr kurz, und genau das ist deine Nordlicht Chance. Weil es lange dunkel bleibt, hast du mehr Zeitfenster, in denen das Polarlicht überhaupt sichtbar sein kann. Gleichzeitig solltest du wissen, dass das Licht nach der Polarnacht langsam zurückkommt. Ab etwa Mitte Januar wird es wieder ein bisschen heller, erst ganz vorsichtig, dann Tag für Tag spürbarer. Für viele ist genau diese Zeit perfekt, weil du noch die Wintermagie hast, aber schon wieder etwas mehr Tageslicht für Ausflüge, Fotospots und gemütliche Spaziergänge.

Grüne Aurora über einem Fjord mit schneebedeckten Bergen in der Region Tromsø.
Nordlichter über dem Fjord bei Tromsø – Bildnachweis: Marcin Wojciechowski – iStock-ID: 1130795690

So kommst du hin
Du fliegst meist über Oslo nach Tromsø. Vor Ort bist du schnell in der Stadt, und viele Touren starten zentral.

Infrastruktur vor Ort
Tromsø ist klein genug, um entspannt zu sein, aber groß genug für gute Hotels, Restaurants und Touranbieter. Busse fahren zuverlässig, und vieles ist gut zu Fuß machbar, wenn die Wege nicht vereist sind.

Top Sehenswürdigkeiten

  • Arktische Kathedrale als ikonisches Fotomotiv.
  • Fjellheisen Seilbahn zum Storsteinen Viewpoint.
  • Polaria, wenn du Arktis Wissen indoor willst.
  • Polar Museum für Expeditionsgeschichte.

Sommer vs Winter

  • Winter: Schnee, Polarlicht, Touren wie Hundeschlitten.
  • Sommer: Mitternachtssonne, Wandern, Fjorde ohne Winterkleidung.

Die besten Ausflüge ab Tromsø

  • Nordlicht Jagd. Du fährst dorthin, wo die Wolken aufreißen, und lernst nebenbei viel über den Himmel.
  • Hundeschlitten oder Rentier Erlebnis. Das ist arktisch, aktiv und unglaublich besonders.
  • Fjordtour. Du siehst Berge, Wasser und Winterlicht, das fast wie ein Filter wirkt.

Typisch essen und trinken

  • Skrei und andere Kabeljau Gerichte in der Saison.
  • Rentier als herzhafte Küche.
  • Zimtschnecken und heiße Getränke als täglicher Wärmer.

Für wen geeignet
Perfekt für Abenteurer, Fotografen, Paare und alle, die Natur feiern. Mit Kindern klappt es gut, wenn sie Kälte gut aushalten und du genug Indoor Pausen einplanst.

Panorama von Tromsø mit Tromsøbrua, der Arktischen Kathedrale und dem Fjord im Hintergrund.
Weitblick auf Tromsø mit Brücke und Arktischer Kathedrale – Bildnachweis: Stock Photos 2000 – iStock-ID: 1160372510

Der Januar kann sich anfühlen wie ein Neustart 🌟

Funchal gibt dir Natur und milde Tage, die sich im Januar oft wie eine kleine Pause vom Winter anfühlen. Du kannst viel draußen sein, entspannt bummeln und trotzdem jederzeit schnell ins Grüne wechseln, wenn du Lust auf Aussicht und frische Luft hast.

Sevilla liefert große Kultur ohne Hitzestress, und genau das macht die Stadt in dieser Jahreszeit so angenehm. Du schaffst mehr zu Fuß, hast mehr Energie für lange Tage und kannst Highlights und Cafés ganz entspannt verbinden, ohne ständig vor der Sonne zu flüchten.

Ein farbiges Blumenparterre im Garten blickt über Funchal bis zum Atlantik.
Gartenpanorama über Funchal im Sonnenschein – Bildnachweis: pkazmierczak – iStock-ID: 905425852

Marrakesch bringt Farbe, Duft und Souk Magie, weil hier alles intensiver wirkt, sobald du eintauchst. Tagsüber begleitet dich oft Sonne, abends wird es kühler, und dadurch fühlt sich die Stadt gleichzeitig lebendig und richtig gemütlich an, wenn du später noch unterwegs bist.

Tromsø schenkt dir arktische Nächte und echte Gänsehaut Momente, weil der Januar dort ein ganz eigenes Licht und eine besondere Stimmung hat. Die Tage sind kurz, die Dunkelheit ist Teil des Erlebnisses, und genau daraus entsteht diese Chance auf Nordlichter, die du so schnell nicht vergisst.

Warst du schon in einem dieser Reiseziele, oder wo machst du am liebsten Urlaub im Januar? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.